Bennington
Gast
ich komme mit einem Offtopic-Thema zu euch, welches mich immer mal wieder begleitet und beschäftigt. Dieses Thema behandelt nicht, wie in diesem Forum sonst üblich, Trennungsschmerzen, sondern bezieht sich im Allgemeinen darauf, was wir denken. Ich glaube, dass man das genau so auf den Punkt bringen kann.
Manches Mal frage ich mich selbst, ob ich eigentlich noch alle Latten am Zaun habe, denn mit meinen bald 29 Lenzen habe ich oft von mir den Eindruck, als würde ich demente Züge annehmen - hierbei bitte nicht dementsprechend interpretieren, dass ich die Krankheit der Demenz irgendwie ins Lächerliche ziehe, da Familienmitglieder von mir davon betroffen waren, danke.
Jedenfalls fehlen mir häufig die Worte, fehlen in dem Sinne, dass ich zwar weiß, was ich sagen möchte, mir jedoch dieses eine verflixte Wort einfach nicht einfallen will. Als würde es mir auf der Zunge liegen, es aber nicht gesagt werden möchte. Und genau das macht mir Angst und grübele länger darüber, welches Wort es denn nun gewesen ist. Aber manchmal fällt es mir dann auch gar nicht mehr ein und gerät in Vergessenheit.
Selbiges bezieht sich ebenfalls auf ganze Sätze oder darauf, was ich eigentlich tun wollte: In dem einen Moment, wo ich etwas sagen, schreiben oder tun möchte, kommt dieser sogenannte Cut und weg ist es. Als würde jemand einen Schalter umlegen, sodass Worte und Sätze aus meinen Gedanken gelöscht werden und ich hinterher Mühe habe, zu formulieren oder mich daran zu erinnern, was ich eigentlich ausdrücken oder tun möchte.
Es ist für mich teilweise echt frustrierend. Kann sich jemand einen Reim darauf machen und verstehen, was ich damit meine? Ich habe echt die Sorge, das bei mir ein neurologisches Problem vorliegt.
Immerhin soll man ja auch nicht meinen, dass diverse Krankheiten wie die eben genannte Demenz oder Schlaganfälle beispielsweise nur bei Menschen im Seniorenalter vorkommen und die Jüngeren auf diesem Planeten davor gefeit sind.
Vielen Dank im Voraus für eure Antworten und Meinungen.