Zitat von Scheol:Eben erst gesehen den Text ⬆ Kennst du ihr KFA ? Körperfettanteil ? Wieviel fett sie isst sie am Tag ? Hat sie Pflaumenwuchs , sprich Haarwuchs an den Wangen ? Wie groß und wie schwer ist sie ? Östrogen wirkt anabol und fördert die Proteinsynthese, erhöht die Speicherung von hepatischem und ...
Sie ist in professioneller Betreuung mit wöchentlichen Check-Ups, da es jetzt auf die Wettkampfphase zu geht. Kalorien werden jetzt stark reduziert (Wettkampfdiät), Nährstoffverteilung ändert sich je nach Form, da habe ich aber tatsächlich vertrauen, da dort erfahrene Leute angesiedelt sind die dort betreuen. Das hat alles Hand und Fuß. Was die natürlich nicht wissen und deswegen habe ich da auch immer eine gesunde Skepsis was den Sport für sie allgemein angeht ist, dass die nur in Ausflüchten eine Ahnung ihrer Vorgeschichte haben. Der Sport in dem Extrem, ist für mich nur eine öffentlich legitime Fortsetzung der damaligen Störung, nun einfach nur schicker verpackt. Der Sache ein Ziel gegeben was das Ganze rechtfertigt. Da sie jetzt auf Wettkampfdiät geht, ist mir natürlich bewusst, dass der Einsatz einer Spirale konträr zu den Zielen wirken könnte. Daher auch meine Vermutung, dass das so nicht umgesetzt worden ist, was aber sowas von auch ins Timing passt. Die Sache ist einfach die: Ich hätte es doch verstanden und akzeptiert, warum wurde da nicht einen Schritt weiter gedacht und drüber nachgedacht was das auslösen kann, wie man das mittelfristig umsetzen will. Also ich bin schon derzeit sehr bei dieser Theorie und müsste das auch ansprechen am Samstag, einfach um es aufzulösen und dieses Theater darum zu beenden, falls es denn so ist.
Zitat von Scheol: Damit sie mit dem Text und der neuen Situation völlig allein gelassen wird und überlasten könnte da keine Regulation von außen passiert wie , in dem Fall der Text gemeint ist. Falls sie erstarrt in der Situation…….
Ja, aber es hat doch immer zwei Seiten. Sie reagiert auch nicht auf externe Regulation in dem Moment, bzw. bin ich darin einfach nicht ausgebildet, wo man mir jetzt auch keinen Strick draus drehen kann. Nähe lehnt sie in den Momenten komplett ab, brauch die Distanz. Was positiv war ist, wenn man die Personen von dem Problem loslöst. So von wegen: "Wir reden doch hier gar nicht darüber wer was falsch macht, ob ich viel zu verkopft bin und Druck dadurch ausübe und du dem nicht gerecht werden kannst, wir beide haben gerade etwas vor uns liegen was uns beide in der Beziehung stört und müssen es gemeinsam beiseite räumen." Das hat meiner Meinung nach geholfen und ich versuche auch mit solch einem Framing stetig und bewusst zu arbeiten. Aber es lockert nur etwas die Starre auf, es führt zu keinem Ergebnis, weil ich wahrscheinlich den Zeitstrahl, den es braucht um minimalste Veränderungen zu erzielen einfach maßlos unterschätze.
Zitat von Gwenwhyfar: Ich würde begrüßen, wenn du mehr bei dir bleibst. Warum widmest du dich diesem Durcheinander überhaupt?
Dem heroischen Retter entspricht ein "ich erwarte.." nicht.
Das finde ich utopisch und aus einer Außensicht vorgeschlagen. Wenn es aber erst anders war und das die Basis darstellte und diese Basis bricht dir vom einen auf den anderen Tag weg, dann steckst du da fest, gefühlstechnisch und mit der Frage "Was zur Hölle passiert jetzt hier?". Wir reden jetzt von einer ganz frischen Situation, die jetzt gerade so 3-4 Wochen andauert, davon 2 Wochen Beziehungspause. Ich finde es da noch legitim in dem Gedanken zu verharren, man versucht es irgendwie wieder hin zu kriegen. Aber wie du siehst hole ich mir ja Meinungen ein und realisiere, dass es mittel- und langfristig so nicht gehen kann. Aber 3-4 Wochen ist eben für mich noch nicht mittel- und langfristig gerade genug gewesen. Ich muss da auch erstmal die notwendige Distanz zu kriegen und den finalen Impuls, dass es überhaupt gar keinen Sinn mehr macht.
Zitat von Blattfee: Zitat von Scheol: Inwiefern ? Weil sie abspaltet in dem Moment ?
Fühlte sich nicht so an. Ich denke es ist eher, dass sie komplett widersprechende Gedanke und Gefühle im Kopf hat und das dann nicht ausformulieren kann, weil es sie überfordert. Dafür spricht auch dieses "Ich möchte eigentlich, aber irgendwie auch nicht und nur auf Distanz" ... "Ich will dass du bleibst, aber bitte geh jetzt". Das ist ja komplett konträr zueinander und ich denke ihre Gefühle sagen ihr auch auf der einen Seite, dass sie das nicht hinkriegt mit der Situation und mit mir und es besser wäre allein zu sein. Auf der anderen Seite hatten wir auch schöne Momente und rational weiß sie dass ich nur das Beste für sie möchte, es ist auch der Wunsch nach einer gesunden Beziehung. Und dieser absolute Zwiespalt hemmt sie in allem. Dann kommt der "Druck" von mir, der einfach dadurch entsteht dass so ein harter Cut jetzt kam und ich meine Bedürfnisse maximal einschränken muss. Ich rede hier nicht nur von Sex, sondern auch in der Kommunikation und in der Art wie Gefühle einem entgegengebracht werden. Das höchste der Gefühle ist gerade, dass sie mal auf dem Weg nach Hause selbstständig meine Hand nimmt. Das ist für mich dann schon wie Weihnachten und ich schätze das auch, weil ich weiß es fällt ihr schwer. Aber danach kommt irgendwo wieder ein krasser Dämpfer und dieses starke Up- and Down macht das Ganze neben eigenen Problemen, Arbeit und Verpflichtungen eben wenig alltagstauglich. Ich brauche eben auch Stabilität. Aber das immer noch so kleine Gesten kommen, hält mich gerade an der Sache fest, weil es so ja...... ich finds auch einfach sehr traurig das Ganze und bin noch zu sehr drin.