Atmani
Gast
Zitat von mcteapot:Ich drück dir aufrichtig die Daumen
@Alexander-v
ich wünsche dir auch, dass es klappt mit deiner Partnervermittlung.
Jemanden, den man nicht persönlich kennt, überhaupt zu bewerten, aufgrund seiner konservativen Weltanschauung, ist , zwar nicht in meinem Sinn. Leider passiert das öfter, als man möchte. Deine Beiträge geben den Anlass dazu...leider.
Vielleicht passiert das hier, durch deine extrem konservative, etwas schwermütige Selbstdarstellung. Wenn du schreibst, obwohl du erst 55 Jahre alt bist, , fühle ich mich in eine andere Zeitepoche versetzt.......
Für mich hört es sich so an, als ob du eine Frau suchst, die dich eher betreut, als dich liebt. Zu Liebe gehört auch Sex und Humor, der Humor fehlt mir bei dir.
Warum machst du denn eine Therapie.....bei dir geht es anscheinend um eine Gesprächs- und Verhaltenstherapie, sonst wärst du nicht so aufgebracht über deine Therapeutin.
Vielleicht magst du mal was darüber erzählen, damit die Forenmitglieder eher verstehen, was dich überhaupt bewegt.
Für die meisten Menschen, die 50plus sind, ist es nicht einfach, sich in jemanden neues zu verlieben.
Zumal fast jeder, der in dem Alter ist, eine Ehe oder Partnerschaft hinter sich hat und die Wunden der Trennung noch gar nicht verheilt sind.
Vielleicht ist der jahrelange Ehepartner verstorben und der übrig gebliebene steckt noch in der Trauerphase.
Oder vielleicht bin ich aus einer toxischen Beziehung getrennt und brauche eine lange Zeit, um überhaupt wieder Vertrauen aufzubauen.
Nur, weil ich nicht alleine sein kann, würde ich mich auf jeden Fall nicht neu orientieren wollen. Das kann nur schief gehen.
Nachteil: Je intensiver die emotionale Bindung an einen Menschen ist, desto länger dauert der Trauerprozess. Nicht gelebte Trauer holt einen immer ein - meist dann, wenn man es am wenigstens erwartet.
Der neue Partner
Viele Menschen leben über Jahre in sogenannten komatösen Beziehungen, entweder weil es sich so gehört oder weil sie sich einmal versprochen haben, bis ans Ende aller Tage zusammenzubleiben. Oft gibt es gemeinsame Kinder, ein Haus, Geschäft oder sonstige materielle wie auch emotionale Abhängigkeiten, die eine Trennung unmöglich zu machen scheinen.
Bedürfnisse sind jedoch über lange Zeit unbefriedigt geblieben, Nähe, Zärtlichkeit und Sex gab es immer seltener. Im Falle einer ersten neuen Partnerwahl handelt es sich häufig um das genaue Gegenteil des langjährigen Weggefährten. Langvermisstes und Verzichtetes, soll mit diesem Menschen nun endlich nachgeholt werden!
Nachteil: Von einem Extrem ins andere zu kippen, geht selten gut, denn das Leben findet in der Balance statt.
Gute Nacht

