Perzet
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@Lena2
ich zitiere jetzt nichts von dir direkt. Dies ist eine kleine grundsätzliche Anmerkung.
So, wie ich dich lese, hast du in deinem Leben alles mögliche getan, um Menschen zu helfen. Du hilfst auch da noch, wo andere schon längst nicht mehr ihre Komfortzone verlassen . Du definierst dich irgendwie zum (zu) großen Teil über das Helfen.
Parallel dazu fehlt dir die Fähigkeit, dich abzugrenzen, Nein sagen zu dürfen.
Und jetzt wird gerade eine weitere Unsicherheit deutlich, die auf diese, dein nicht vorhandenes Selbstbewußtsein beruht. Denn du hast nicht nur soviel Gutes getan in deinem Leben sondern auch alles mögliche daran gesetzt, immer alles richtig zu machen.
Sprich, du hast überhaupt keine (ok, sehr geringe) positive Erfahrung mit dem fehlerhaften Mensch sein. (persönliche Vermutung: Grüße an den Vater)
Es wirkt für dich, wie etwas schreckliches, solltest du Fehler machen.
Jetzt ist aufgrund genau dieser, deiner Kombination (hilfsbereit, keine Abgrenzung, also kein Selbstschutz) etwas passiert, was dir irre leid tut.
Durch hiesige Rückmeldung ist deine Selbstgeis selung vorbei.
Jetzt gehst du in das vertuschen und verleumden (und Schuldumkehr) als mögliche Re aktion. Das finden Betroffene hier auch nicht gut.
Aus meiner Perspektive hast du gerade die Chance erhalten, dich mit möglichen Bewältigungsstrategien von passierten Fehler zu beschäftigen.
Dir wird nicht jede Variante bzw jedes zu erwartende Ergebnis gefallen. Aber das Leben geht weiter. Und aufrecht geht es viel besser, als verdreht und auf Unsicherheit (anderer) bauend.
Hier wirst du viele gute Hinweise bekommen, solltest du bereit sein, neue Wege in deinem Leben zu beschreiten.
Eine Therapie wäre sicher für dich begleitend hilfreich. Du hast bereits so vieles geschafft. Du hast den vielen Mi st in deinem Leben zum Düngen genutzt.
Jetzt viel Kraft und alles Gute für die Schritte in Klarheit und Aufrichtigkeit, so du diese gehen möchtest.