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Mit erwachsenen Kindern über Probleme sprechen?

Besserwisser60
Zitat von Ameise_78:
Wenn ich alleine leben und mich strikt von meinen Kinder abgrenzen und distanzieren wollte, hätte ich keine bekommen.

Meine Kinder sind so alt wie du, also eine ganz andere Generation. Also, sind deine Kinder noch wesentlich jünger. Warte mal ab, bis die erwachsen sind, eigene Kinder haben, von morgens bis abends mit Funktionieren beschäftigt sind, wieviel Zeit und Lust sie dann noch haben sich um dich und deine Bedürfnisse zu kümmern.
Glaube mir, deine Sichtweise wirst du noch ändern.

#46


M
Da ist doch jeder Mensch unterschiedlich, genauso wie jeder in einer Paarbeziehung ein unterschiedliches Nähebedürfnis hat. Die einen wollen mehr Nähe, die anderen schätzen weiterhin ihre Freiheiten.

Ich ziehe zum Beispiel Kraft aus meiner ursprünglichen Familie, denn sie erdet mich. Obwohl wir hunderte Kilometer entfernt voneinander wohnen, stehen wir uns nah. So erlebe ich es manchmal auch bei Freundschaften: Es gibt Personen, die sehe ich vielleicht zweimal im Jahr persönlich, dafür ist es jedes Mal so, als wären wir nie getrennt gewesen und machen da weiter, wo wir aufgehört haben. Und dann gibt es welche, die ich regelmäßig sehe, aber eigentlich gar nicht wirklich kenne.

Eine gute Beziehung besteht für mich aus echtem Interesse am Gegenüber, nicht um das Kümmern anderer Bedürfnisse.

x 4 #47


A


Mit erwachsenen Kindern über Probleme sprechen?

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Ameise_78
@Besserwisser60 steig von deinem arroganten Ross herab Zwinkerndes Gesicht ich habe ein anderes Verhältnis zu meinen Eltern als du zu deinen Kindern und finde das gut so. In meiner Familie wird das seit Generationen anders gehandhabt... jedem das Seine. Du kannst es doch halten wie du möchtest.

#48


Besserwisser60
Zitat von Ameise_78:
@Besserwisser60 steig von deinem arroganten Ross herab Zwinkerndes Gesicht ich habe ein anderes Verhältnis zu meinen Eltern als du zu deinen Kindern und finde das gut so. In meiner Familie wird das seit Generationen anders gehandhabt... jedem das Seine. Du kannst es doch halten wie du möchtest.

Du hast keine Ahnung über das Verhältnis zu meinen Kindern und mir.
Also bleib mal schön mit deinem Müll auf deiner Seite vom Zaun.

#49


Ameise_78
Zitat von Besserwisser60:
Also bleib mal schön mit deinem Müll auf deiner Seite vom Zaun.

Nun, ich hatte dich in meinen Beiträgen nicht angesprochen und belehrt... du aber mich.
Wünsche dir inneren Frieden und Gelassenheit.

#50


Besserwisser60
Zitat von Ameise_78:
Nun, ich hatte dich in meinen Beiträgen nicht angesprochen und belehrt... du aber mich. Wünsche dir inneren Frieden und Gelassenheit.

..so viel zum Thema "Arroganz".

#51


S
@justawoman
Ich hab zu dem Thema keine fertige Meinung, ich möchte dir trotzdem meine Überlegung mitteilen.

Auf der einen Seite sollte man natürlich Kinder niemals mit den eigenen Sorgen belasten, zum anderen kann man aber Kinder etwas zumuten, wenn diese Erwachsene sind.
Kinder spüren so oder so, wenn es einen nicht gut geht - warum also nicht darüber sprechen?

Man sollte allerdings nie seine Elternrolle verlassen, also nicht auf "beste Freundin" oder "besten Freund" machen, auch wenn das Verhältnis noch so innig ist.

x 2 #52


J
Zitat von Besserwisser60:
Denn oftmals sind es die Eltern, besonders Mütter, die unbedingt den emotionalen Kontakt halten wollen - aus eigenen Motiven(manchmal auch selbstsüchtige) -, während die erwachsenen Kinder sich eher abgrenzen.
Komplett normal und, wie ich meine, sehr gesund, für beide Seiten.

Natürlich sollen die Kinder ihr Leben leben, aber deshalb muss doch der emotionale Kontakt zur Herkunftsfamilie nicht einschlafen. Ich kann nur für mich sprechen, ich bin schon länger erwachsen, aber vermisse immer wieder eine Familie 😥 . Ist nicht so, dass ich gar keine hab, aber die Beziehung zu meiner Mutter ist nicht gut und der Kontakt zu meinen Geschwistern nur oberflächlich. Ich bin ein Familienmensch, ich würde am liebsten in einer Großfamilie leben.

Zitat von Besserwisser60:
ich bin eben nicht die Oma, die stetig vor der Tür steht und um Einlass bettelt

Das würde ich auch nicht tun, wenn die Kinder sich nicht freiwillig melden. Mein Sohn hat noch keine eigene Familie, vielleicht wird es später bei ihm genauso sein, ich weiß es nicht. Ich hoffe/wünsche mir, dass ich weiter an seinem Leben teilhaben darf, aber wenn er mir signalisiert, dass er mehr Abstand möchte, werde ich das natürlich respektieren.

x 2 #53


Ameise_78
Zitat von justawoman:
Ich hoffe/wünsche mir, dass ich weiter an seinem Leben teilhaben darf,

Meist wird, sobald Kinder da sind, der Kontakt zu den Eltern eher wieder deutlich enger... so kenne ich es aus der eigenen Familie und von vielen Freundinnen und Freunden. Mit eigenen Kindern sieht man erstmal, was die eigenen Eltern geleistet haben, bekommt noch mehr Respekt vor dem, was sie geschafft haben und schätzt ihre Teilnahme/Hilfe/Tipps usw.
Natürlich kann es auch anders laufen. Ist in meinem Bekanntenkreis jedoch seltener. So wie du das Verhältnis zu deinem Sohn schilderst würde ich vermuten, dass er sehr dankbar sein wird, wenn du am Leben seiner Familie teilhaben möchtest, wenn er eine haben sollte.

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Jane_1
Zitat von justawoman:
Ja, das stimmt. Ich finde das schön, mit niemandem kann ich solche Lachanfälle bekommen wie mit meinem Sohn

Herrlich! Ist bei uns ähnlich und ich bin so dankbar dafür.

Ich hoffe, ich trete dir nicht damit auf die Füße, aber ich würde gerne eine Vermutung äußern, die sich aus deinen Erzählungen über dich aus verschiedenen Threads speisen. Kann es sein, dass es dir generell eher schwer fällt, dich zu zeigen? So wie du bist? Hast du Sorge, so wie du bist nicht ok zu sein? Und überlegst du vielleicht deshalb sehr kritisch, wieviel Nähe du deinem Sohn zumuten kannst?

Du musst hier natürlich nicht antworten. Sollte die Antwort ja sein, würde ich gerne ergänzen: du darfst absolut so sein, wie du bist. Gerade bei und mit deinem Sohn.

#55


A


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