Amaible
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bin schon seit längerer Zeit eher stiller Mitleser, habe erst überlegt, ob ich hier mein Anliegen mal anspreche und habe mich einfach entschieden, es mal zu versuchen, da viele Themen sich hier nicht nur um Trennungsschmerz drehen.
Hoffe einfach auf ein paar Anregungen von extern? Vielleicht gibt es auch User, die in ähnlicher Situation sind oder diese ähnlich erlebt haben.
Mein Sohn ist nun 23 Jahre alt, im Kindesalter wurden aufgrund umfangreicher Diagnostik verschiedene Besonderheiten festgestellt, allerdings alles an der Grenze (unter 50 %). Autismus stand im Raum und eine Hörverarbeitungsstörung.
Er war im Förderkindergarten, dann das erste Jahr in einer Förderschule, bis mir der Lehrer sagte, dass kein Förderbedarf mehr besteht und er seinen Weg gehen wird.
Dann normal in der Regelschule, ging auch erst soweit und dann kam eben wieder seine spezielle Seite durch. Hohes Bedürfnis nach Ruhe, Probleme im Umgang mit seinen Mitschülern, Abgrenzung usw.
Ich habe als Mutter immer irgendwie versucht, mitzugehen und seine Entscheidungen zu unterstützen, obwohl ich oft Magenschmerzen dabei hatte und diese Entscheidungen auch häufig gescheitert in der Umsetzung sind.
Habe im Gespräch mit ihm vor kurzem mal das frühere Thema vorsichtig angesprochen, ob man evtl nochmal eine Testung durchführt und guckt, wie der aktuelle Stand ist, wird aber komplett abgelehnt.
Allerdings merke ich im Alltag seine Defizite, die mal mehr und mal weniger stark zum Vorschein kommen. Möchte ihm einfach helfen und bin manchmal ratlos, wie ich das anstellen soll, da er dicht macht, sobald es thematisiert wird.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit seinem Kind?
Er ist ein hochsensibeles Kerlchen, bin froh, dass ich ihn habe. Möchte allerdings auch, dass er glücklich wird in seinem Leben und unabhängig von mir leben kann.
Frage einfach mal in die Runde und würde mich freuen über ein paar Anregungen.