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Mit erwachsenen Kindern über Probleme sprechen?

J

justawoman
Mitglied

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11
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Hallo 🙂 ,

kann/sollte/darf man mit seinen erwachsenen Kinder persönliche Dinge teilen? Ich denke hier z.B. an gesundheitliche Probleme oder Konflikte.

Ich merke, dass ich mich sehr schwer damit tue, offen mit meinem erwachsenen Sohn zu sprechen, ich komme da aus meiner Mutterrolle nicht heraus. Er war sogar schon mal gekränkt darüber, dass ich ihm nicht gesagt habe, dass es mir gerade schlecht geht, fühlte sich nicht ernst genommen. Aber ich will ihn nicht mit meinen Sachen belasten oder dass er sich Sorgen macht. Meine Mutter hat relativ bald nach der Trennung von meinem Vater (da war ich knapp 11) damit angefangen, alles, aber auch wirklich alles bei mir abzuladen. Geldprobleme, körperliche Beschwerden, ihre schlimme Kindheit - an jedem Pups sollte ich Anteil nehmen und sie hatte wirklich jeden Tag was zu jammern. Das macht sie bis heute so und es geht mir unheimlich auf den Zeiger. Den Fehler wollte ich bei meinem Kind nicht machen, er sollte eine unbeschwerte Kindheit haben. Aber nun ist mein Kind erwachsen und ich frage mich, ob es angemessen wäre, mehr mit ihm zu teilen. Ich tue mich unheimlich schwer damit, erzähle wenig von mir aus - aber manchmal fragt er konkret nach und dann erzähle ich etwas mehr - um mich direkt im Nachhinein zu fragen, ob das nun zu viel/zu persönlich war.

Wahrscheinlich gibt es da kein pauschales Richtig oder Falsch, sondern man sollte nach seinem Bauchgefühl gehen, aber das schlägt bei mir immer Alarm, deshalb würde mich interssieren, wie ihr darüber denkt bzw. wie ihr das mit euren Kindern handhabt.

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Blindfisch
Zitat von justawoman:
Er war sogar schon mal gekränkt darüber, dass ich ihm nicht gesagt habe, dass es mir gerade schlecht geht, fühlte sich nicht ernst genommen.

Nun ja. Als Mann und Sohn kann ich dir sagen: Alles schaize außer Mutti. Meine Mutter hat eine Vergangenheit die ich niemandem wünschen würde. Sie hat mir von ihrer Kindheit erzählt, ihre Schwester also meine Tante noch einiges mehr. Da ist alles dabei. Von Schlägen, Vergewa....und noch schlimmeres. Davon erzählte sie mir als ich längst erwachsen war. Mein Vater (nicht mein leiblicher) weiß nichts davon. Sie traut es sich nicht. Mir gegenüber hat sie sich geöffnet und ich bin immer an ihrer Seite. Verstehe ihre Entscheidung und ihre Handlungen. Klar ist es eine "Belastung" für mich, aber meine Mutter ist nun mal die wichtigste Frau in meinem Leben, der ich sehr viel zu verdanken habe. Hätte ich diese "Informationen" verkraftet, als ich noch ein Teenager war? Wahrscheinlich nicht, denn ein "Kind" ist nicht dafür da, die Lasten der Eltern zu tragen. Das treibt sie zu früh in eine Verantwortung, die die Kindheit mit einem Schlag beenden kann.
Zitat von justawoman:
Meine Mutter hat relativ bald nach der Trennung von meinem Vater (da war ich knapp 11) damit angefangen, alles, aber auch wirklich alles bei mir abzuladen. Geldprobleme, körperliche Beschwerden, ihre schlimme Kindheit - an jedem Pups sollte ich Anteil nehmen und sie hatte wirklich jeden Tag was zu jammern.

Bitte verzeih mir, aber das was deine Mutter getan hat, hätte sie nicht tun sollen. Das hat aus einem Kind (dir) eine Erwachsene gemacht, was Verantwortung und sich Sorgen und Kümmern betrifft. Zu früh wie ich finde. Aber sei ihr bitte nicht böse. Sie hat dir diese Bürde nicht mit Absicht aufgetragen. Sie konnte und wusste es nicht besser. Um so wichtiger ist es zu verstehen und nicht die selben "Fehler" an der nächsten Generation zu begehen. LG

x 9 #2


A


Mit erwachsenen Kindern über Probleme sprechen?

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Ameise_78
@justawoman
in meinen Augen ist es nicht unbedingt die Frage danach ob sondern mehr die Frage danach wie.
Sicher gibt es Themen, bei denen Kinder immer außen vor sein sollten, da sie in einer Position sind, in der sie weder helfen können noch als Kummerkasten fungieren sollten. Oder weil die Themen zu extrem sind, greife hier obige Beispiele auf, Misshandlung, Vergewaltigung usw.

Halte es persönlich dennoch nicht für richtig, alles vor Kindern zu verbergen, wenn es zB Dinge sind, die Kinder selbst wahrnehmen/mitbekommen.
Darum spielt meines Erachtens der Umgang die entscheidende Rolle, dem Kind zB die Problematik zu erklären, zugleich aber auch einen positiven Ausblick zu geben und dem Kind zu verstehen geben, dass man als Mutter oder Vater dennoch alles unter Kontrolle hat.
Damit die Kinder sehen können, dass es zwar ein Problem gibt und sie nicht im Unklaren gelassen werden, aber auch nicht in eine Verantwortung gedrängt werden, die sie nicht tragen könnten.
Beziehe mich dabei auf Kinder/Jugendliche.

Bei erwachsenen Kindern gilt meines Erachtens ebenfalls, dass sie kein Kummerkasten sind, wobei man hier doch deutlich offener reden könnte, weil die Kinder aufgrund ihrer Erfahrungen und ihres Entwicklungsstandes mehr verstehen, zudem als Erwachsene handlungsfähig sind und anders damit umgehen können.
Dennoch würde ich mich als Elternteil nicht ohne größte Not selbst auf ein erwachsenes Kind stützen.
Ist alles Ansichtssache, und wird in der Realität ganz unterschiedlich gehandhabt.

x 2 #3


J
Zitat von Ameise_78:
Dennoch würde ich mich als Elternteil nicht ohne größte Not selbst auf ein erwachsenes Kind stützen.

Danke für deine Antwort, so sehe ich das auch. Irgendwann kommt zwar definitiv der Zeitpunkt, wo sich die Verhältnisse umkehren und das Kind mehr für die Eltern sorgt als umgekehrt. Aber das hat in meinem Fall noch bisschen Zeit 😉 . Und ehrlich gesagt will ich selbst das nicht, dass mein Sohn mich pflegen muss. Ich hab letztens irgendwas gesagt wie "wenn ich später im Altenheim bin" und da schaute er mich ganz entsetzt an und sagte: "Ich lass dich doch nicht im Altenheim!"

Zitat von Blindfisch:
Meine Mutter hat eine Vergangenheit die ich niemandem wünschen würde. Sie hat mir von ihrer Kindheit erzählt, ihre Schwester also meine Tante noch einiges mehr.

Darf ich fragen, wie es dazu kam,dass sie dir davon erzählt hat? Hast du gefragt?

x 2 #4


HeavyDreamy
@justawoman Hey Lachendes Gesicht

Zitat von justawoman:
Meine Mutter hat relativ bald nach der Trennung von meinem Vater (da war ich knapp 11) damit angefangen, alles, aber auch wirklich alles bei mir abzuladen. Geldprobleme, körperliche Beschwerden, ihre schlimme Kindheit - an jedem Pups sollte ich Anteil nehmen und sie hatte wirklich jeden Tag was zu jammern. Das macht sie bis heute so und es geht mir unheimlich auf den Zeiger


Das war auch aus meiner Sicht defi falsch. Du warst viel zu jung, konntest damit schlecht umgehen und dass sie weiterhin dich so behandelt, statt ihr Probleme anzugehen, das is völlig klar, dass dir das auf den Zeiger geht.
Jammernde Menschen, so ist meine Mama leider auch, kann man nicht helfen, wenn sie ihre Probleme nicht angehen wollen.



Zitat von justawoman:
Er war sogar schon mal gekränkt darüber, dass ich ihm nicht gesagt habe, dass es mir gerade schlecht geht, fühlte sich nicht ernst genommen. Aber ich will ihn nicht mit meinen Sachen belasten oder dass er sich Sorgen macht

Darf ich fragen, wie alt dein Sohn mittlerweile ist?

Mein Sohn ist 20, bald 21 und ich hatte vor ca einem halben Jahr im wichtige Dinge mitgeteilt, wegen Sterbeversicherung zb (Sein Vater hat auch eine und hat ihm das ebenfalls mitgeteilt, hat er mir dann erzählt).
Oder auch wegen meiner Patientenverfügung, dass er da mit eingetragen ist (Unterschrift nötig), dass er weiss, wenn was wäre, was zu tun ist).

Wenn sich mein Sohn meldet, er wohnt ja beim Papa, und mir gehts gar nicht gut oder liege im KH, darf er das auch wissen.
Ich aber würde meinen Sohn nicht extra anrufen und quasi vorjammern, wie kacke es mir geht.
Er soll schon sein unbeschwertes Leben leben können Lachendes Gesicht

Dein Sohn wohnt bei dir? Da ist es wieder was anderes.
Dann sieht er ja sowieso, wenn es dir vielleicht nicht so gut geht, auch das darf er dann natürlich wissen auch weil er dir bestimmt Hilfe dann anbieten möchte.
Da möchte er ja schon als erwachsenen Menschen behandelt werden und nicht mehr wie ein Kind Lachendes Gesicht

Du bist aber aufgrund deiner Mama, die dich viel zu früh in ihre miese Welt hineingezogen hat, schon genug sensibilisiert Lachendes Gesicht
Aber dein Sohn hat dir ja auch wörtlich gesagt, dass er schon gerne wissen möchte, wenns dir nich gut geht Lachendes Gesicht

Wenns dir also wirklich ganz mies geht, teile es ihm einfach mit, warte was er sagt und du kannst dementsprechend immer noch reagieren, dass es nich so schlimm wäre oder wie auch immer.

Aber ich glaube, dein Sohn möchte gerne für dich einfach da sein Lachendes Gesicht

x 3 #5


ma24
Ein interessanter Thread.
Mein Sohn ist fast 35, hat seit gut drei Jahren Frau und drei relativ kleine Kinder, dazu einen anstrengenden Job. Ich bin noch nicht ansatzweise auf die Idee gekommen, ihn mit meinen Problemen, egal welcher Art, zu belasten.
Und meine schwer chronisch kranke Tochter (fast 27 mit Dauerstoma), hält sich selbst in ihrer kleinen Wohnung plus Minijob gerade so über Wasser.
Ja, vielleicht fehlt mir hier eine wichtige Quelle des Austausches.

x 3 #6


B
Wir hatten damals unseren Kindern gesagt, dass wir eine Krise haben und nicht wissen, ob die Ehe überlebt.
Das fanden wir angemessen, sie waren 18 und 16.
Einzelheiten ersparten wir ihnen. Von zeit zur zeit gab es auch mal ne wasserstandsmeldung.
Heute sind wir zur Zeit damit beschäftigt, unsere Angelegenheiten zu regeln sprich, Patientenverfügung bankvollmacht Generalvollmacht Testament.
Das Brett ist gerade dick, was wir bohren. Da schließen wir sie mit ein insofern, ob sie lieber gemeinsam oder einzeln befugt werden.
Auch werden sie informiert, wo sich die unterlagen befinden.
Inhaltlich ist es unsere Entscheidung.
Wir tauschen uns regelmäßig aus.
Dabei sprechen wir auch wie es uns gerade so geht, auch wenn es mal nicht so dolle ist. Nicht jedes Detail, aber irgendwie schon so, wie es ist.

x 6 #7


Blindfisch
Zitat von justawoman:
Darf ich fragen, wie es dazu kam,dass sie dir davon erzählt hat? Hast du gefragt?

Sie hat mir davon erzählt, als ihre Mutter verstorben ist. Ich kann es mir nur dadurch erklären, das meine Mutter wahrscheinlich nicht wollte, das die Beziehung zwischen mir und meiner Oma "zerstört" wird. Oma war kein "Täter" aber sie hat jahrelang geschwiegen.
Aber das soll nicht Thema in deinem Tread sein.
Zitat von justawoman:
Und ehrlich gesagt will ich selbst das nicht, dass mein Sohn mich pflegen muss. Ich hab letztens irgendwas gesagt wie "wenn ich später im Altenheim bin" und da schaute er mich ganz entsetzt an und sagte: "Ich lass dich doch nicht im Altenheim!"

Da hast du dir einen Ehrenmann rangezogen Daumen hoch .
Wenn du Sorgen und Probleme hast, dann kannst du ruhig diese mit deinen erwachsenen Kindern teilen. Ich meine ja, wozu gibt es so ein Konstrukt einer Familie? Wozu ist die Familie da? Wenn du es nicht übertreibst, sprich mit jedem "Pups" der quer hängt zu den Kinder rennst, dann sollte es so sein, das die Familie dich auffängt.
Zitat von justawoman:
ich komme da aus meiner Mutterrolle nicht heraus

Einmal Mutter - immer Mutter. Aber dennoch bist du eine Frau und nicht "nur" Mutter. Auch dein erwachsener Sohn wird es so sehen.

Zitat von justawoman:
Ich tue mich unheimlich schwer damit, erzähle wenig von mir aus - aber manchmal fragt er konkret nach und dann erzähle ich etwas mehr

Zitat von justawoman:
"Ich lass dich doch nicht im Altenheim!"

Da siehst du, das dein Sohn bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Was wäre er für ein Mensch, wenn er nicht dazu bereit wäre? Händeschüttelnder Smiley

x 3 #8


M
Hallo @justawoman,

ich glaube, der entscheidende Punkt ist, ob man zu seinen Kindern auch eine Freundschaft möchte. Ich schätze den Austausch bis zu einem gewissen Grad mit meinen Eltern immer sehr, besonders als Tochter zu meiner Mutter. Es gibt natürlich Themen, die wir nicht in die Tiefe diskutieren, aber doch eigentlich über alles reden können. Der Vorteil war immer, dass ich mich als Kind und in meiner Jugend nicht fürchten musste, meiner Mutter auch unangenehme Themen zu berichten. Sie hatte immer ein offenes Ohr und ich vertraute ihr.

Viele Mitschülerinnen hatten dieses Vertrauen in ihre Eltern nicht, was sich besonders bei größeren Problemen wie Erkrankungen, Liebeskummer oder schlechten Leistungen äußerte. Ich habe es damals nicht verstanden, warum die Eltern nicht ins Vertrauen gezogen worden sind, weil ich es von zu Hause aus anders kannte.

Heute kann ich es besser nachvollziehen, denn mein Mann pflegt zwar ein sehr gutes, aber eher oberflächliches Verhältnis zu seinen Eltern. Das hat den Nachteil, ihnen von Problemen erst spät zu berichten. Wird das Gespräch zu negativ, wird oftmals versucht, ein Thema abzuwürgen oder es wird nicht mehr richtig zugehört, im Sinne von, ihr werdet es schon machen. Er sagt, sie können ihm auf ihre Art nicht helfen, darum hat er als Kind gelernt, eher zu schweigen und Probleme mit sich selbst auszumachen.

Ich finde es vollkommen in Ordnung und auch legitim, auch unangenehme Themen mit seinen Kindern zu besprechen. Du bist auch nur ein Mensch, und musst nicht alles Negative von deinen Kindern fernhalten. Für eine tiefere Beziehung würde ich raten, offen mit ihnen umzugehen, natürlich in Abwägung, welche Themen du ihnen anvertraust. Ansonsten lernt man einander nie wirklich kennen.

x 3 #9


Besserwisser60
Zitat von justawoman:

Wahrscheinlich gibt es da kein pauschales Richtig oder Falsch, sondern man sollte nach seinem Bauchgefühl gehen, aber das schlägt bei mir immer Alarm, deshalb würde mich interssieren, wie ihr darüber denkt bzw. wie ihr das mit euren Kindern handhabt.

Ich kenne die Problematik, besonders dann, wenn man selber alleine unterwegs ist, ist das Mitteilungsbedürfnis mitunter größer.

Inzwischen vermeide ich derlei Gespräche möglichst. Meine Töchter sind erwachsen und sind mit ihren eigenen Kindern und ihrem eigenen Leben beschäftigt.
Wenn sie Interesse haben, dann könne sie mich ja fragen, was doch eher selten passiert, das ist auch ok.

Nur, wenn ich mal wieder im Krankenhaus liege, teile ich das meistens mit, allein schon, damit sie vorbereitet sind, falls was passiert.

Ich habe, vor einigen Jahren, mal den Fehler gemacht, meiner Ältesten zu viel von mir mitzuteilen, womit ich sie auch überfordert habe und sie sich abgegrenzt hat.

Das ist ihr gutes Recht und ich respektiere das für die Zukunft.

Je älter ich werde, desto weniger teile ich mit. Ansonsten haben wir alles geklärt, meine Töchter haben Vollmachten und Patientenverfügung von mir, das sollte genügen.

x 3 #10


brokenforever
Es gibt einen großen Unterschied, zwischen "jeden emotionalen Pups abladen" und Offenheit bzw. Aufrichtigkeit.

Lass ihn doch teilhaben an deinem Leben. Das nicht immer alles eitel wonne ist, wird ihm as Erwachsenen ja mittlerweile durchaus bewusst sein.

x 5 #11


Worrior
Ja, narürlich kann/muss man mit erwachsenen Kindern über Probleme reden.
Besonders wenn es Bereiche wie Gesundheit und Finanzen sind.
Denn da werden diese erwachsenen Kinder ja irgendwann in die Mitverantwortung gezogen.
Wobei "erwachsen" relativ ist, das richtet sich nach dem persönlichen Reifegrad.
Aber auch hier gilt dass diese erwachsenen Kinder keinen psychischen Sondermülldeponien sind.
Wenn beispielsweise das neue Date nicht mehr zurückschreibt ist das kein Thema welches mit allen emorionalen und psychischen Angründen mit Kindern besprochen werden muss.
Das sind Söhne und Töchter keine Lebenspartner oder Therapeuten.

x 1 #12


Jane_1
Zitat von Manchmal_Hexe:
Für eine tiefere Beziehung würde ich raten, offen mit ihnen umzugehen, natürlich in Abwägung, welche Themen du ihnen anvertraust. Ansonsten lernt man einander nie wirklich kennen

Die Frage ist, was möchtest du für eine Beziehung zu deinem Sohn? Eine, in der ihr die Rollen "Mutter und Kind" lebt oder eine, in der ihr euch als Mensch nahe seid?

Das was deine Mutter gemacht hat, war nicht Nähe aufbauen, sie hat dich im Grunde missbraucht. Sicherlich ohne böse Absicht, aber das war definitiv falsch.

Dein Sohn ist aber erwachsen.
Zitat von justawoman:
aber manchmal fragt er konkret nach und dann erzähle ich etwas mehr - um mich direkt im Nachhinein zu fragen, ob das nun zu viel/zu persönlich war.

Statt dich zu fragen, könntest su zB ihn fragen. "Mein Schatz, ich habe das Gefühl, das gestern war "too much information" und ich befürchte jetzt, dass ich dich damit überfordert habe. Ich brauche mal einen reality check. Wie hast du das empfunden?"

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Worrior
Am Ende des Tages werden wir als Väter und Mütter beurteilt, nicht als "Bro's" oder "beste Freundinnen".

x 2 #14


A
Zitat von justawoman:
deshalb würde mich interssieren, wie ihr darüber denkt bzw. wie ihr das mit euren Kindern handhabt.

Zwischen dem was deine Mutter macht (und meine) und dem was du jetzt tust, liegt ja ne Menge dazwischen.

Ich kann mir vorstellen, dass es für deinen Sohn so wirkt, dass du Nähe nicht zulassen kannst oder ihm nicht vertraust. Du hälst ihn fern, auch wenn die Gründe rechtschaffen sind.

Er kann nicht einschätzen, was bei dir los ist.

Jeden Pups muss man ja nicht erzählen, aber wenn einen wirklich länger was umtreibt (gut oder schlecht) würde ich das teilen.

x 2 #15


A


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