Zitat von SehWolf:So, zurück zur Manipulation.
Da gabs jetzt nen Abwurf, aber ich lausche der Dinge die da jetzt kommen.
Ich kann jetzt nur mutmaßen anhand ganz weniger Daten, die ich von dir weiss.
Ergo kann ich bei dir komplett daneben liegen. Es gibt aber allgemein gesprochen Beziehungsanbahnungen, die laufen nach dem Schema "Therapeut-Depressiver" oder präziser gesagt "Mutti/Vati- hilfebedürftiges Kind".
Gegenseituge Attraktivität auf körperlicher Ebene vorausgesetzt, gemeinsames Lachen gelingt auch schon mal, dann kommt es immer wieder zu: "Ich helfe dir, mach mit deinem Problem doch mal so oder so" "Das kann ich auch für dich machen, das macht mir nichts" "Geht es dir schlecht, Schatz, möchtest du darüber reden?"
Und der Gegenpart reagiert mit entsprechender Zurschaustellung von Hilfsbedürftigkeit "Ach ich weiss ja, aber ich schaffe es nicht" was wiederum Ansporn gibt, noch mehr helfen zu wollen.
Auf die Art manipulieren sich 2 Menschen im Blindflug durch.
Das als besonders authentisch zu rühmen und PU dagegen pauschal als Teufelswerk zu verurteilen wäre etwas eindumensional.
Ein PU-Artist (vielleicht genauso ein Therapeut) würde die Frage stellen: Was wollen Sie eigentlich mit so einem Problemfall? PU würde dich zumindest dazu anhalten, dich mit dem eigenen "screening" sprich der Partnerwahl zu beschäftigen. Da wird die Frau schnell einkategorisiert als "Low-self-esteem" Trostpreis für das Bett (sofern sie hohes Maß an 6.u.ellem Interesse beweist).
Kommst du ständig mit Geschichten von solchen Problemfällen um die Ecke, scheiterst dann noch damit, dann würde PU dir attestieren, dass bei dir selbst im Regelsystem was schief sitzt.
Und dir anraten, dich an eine HB 5-8 HSE HSD zu wagen (gutaussehende Frau, hohes Selbstwertgefühl -resultierend aus souveräner Lebensführung- interessiert an 6)
Und es einfach zu unterlassen, dich mit Hilfsangeboten und Kummerkastentanten-Gebahren selbst vor den Bus zu werfen.
Die Zeit investierst du besser in die Lösung eigener Probleme. Sorgst für deinen eigenen Spass und solides Standbein im Beruf.
Eine gelungene Therapie zielt in dieselbe Richtung. Man bleibt durch Fokus auf sich selbst weitestgehend davon verschont, an irgendwelche (unbewussten o. bewussten) problembehafteten Hinhaltetaktiker zu geraten.
Anders gesagt, wenn die regelmässig eine Distanzierung oder flapsigen Kommentar auf ihre "Shittests" erfahren ("Ich kann das wirklich nicht, ich würde deswegen auch verstehen, wenn du dich abwendest, ich verlange ja keine Hilfe von dir"), dann gibt es 2 Möglichkeiten:
Du erkennst, du bist einem Problemfall aus dem Weg gegangen. Oder-und das ist das interessante- besagtem Problemfall liegt soviel an dir, dass Hürden seöbständig genommen werden.