Oberpfälzer
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Seit 4 Jahren bin ich von meiner Frau getrennt und auch geschieden (sie hat mich damals von jetzt auf gleich verlassen weil sie sich fremd verliebt hat). Wir haben 2 Kinder (6 und
Meine Freundin und ich haben natürlich den Wunsch gemeinsam eine Familie zu gründen, nur tu ich mir etwas schwer damit. Aus folgenden Gründen:
1. Ich fühle mich so, als würde ich mich von meinen beiden Kindern entfremden weil ich dann ja noch eins hätte. Ich fühle mich so, als würde ich gedanklich meine beiden Kids "verlassen" obwohl ich ja damals von meiner Frau verlassen wurde und sie mir auf eine Art und Weise die Kinder auch mit weggerissen hat.
Ich meine mir fehlen meine beiden natürlich, und wir haben auch immer eine super Zeit wenn sie bei mir sind (wir achten auch darauf, dass ich regelmäßig auch Wes ohne meiner Freundin meine Kids habe), aber dennoch fehlen sie mir.
Ich sehe mich sozusagen in einer gewissen ob da Rolle, dass mir meine damalige Frau zumindest die Zeit mit meinen Kindern genommen hat, nur weil sie damals meinte mich verlassen zu müssen und die Kinder mit zu ihr zu nehmen.
Und jetzt habe ich eben die abstrusen Gedanken, dass ich meine beiden Kinder auf eine Art und Weise verlasse, wenn ich eine neue Familie gründen werde. Wobei ich natürlich nachgesprochen weiterhin genauso für meine beiden Kinder da sein möchte wie ich es ohnehin schon bin. Dann sind Gegenteil, es ist geplant, dass ich demnächst auch versuchen möchte noch paar extra Tage mit meinen Kindern raus zu schlagen, weil das Verhältnis zu meinen Kindern einfach zu gut ist und grundsätzlich die Kommunikation mit der Kindsmutter eigentlich auch gut funktioniert. Zudem haben meine Kinder eben auch ein super Verhältnis mit meiner neuen Freundin.
Gibt es hier Väter, die eine neue Familie gegründet haben? Und wie habt ihr euch damit gefühlt? Könnt ihr meine Befürchtungen und Gedanken irgendwie verstehen? Denn ich weiß nicht so genau, wie ich damit umgehen soll.