disappointed
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Zitat von mitsubi:Diese symbiotischen Beziehungen, in welchen die Individualität draufgeht, sind ganz schön gefährlich und an Dir sieht man, warum.
Das Du so fühlst tut mir sehr leid für Dich, aber sich selbst derart aufzugeben über so viele Jahre, ist wirklich sehr ungesund. Du wirst es nicht gern lesen, aber er hat das absolute Recht eine neue Freundin zu haben. Nach vier Jahren wird es sogar allerhöchste Zeit. Das Du es nicht verträgst, kann nicht sein Problem sein.
Jetzt wo Du meinst alles verloren zu haben, kannst Du den Neustart wagen. Etwas anderes bleibt Dir ohnehin nicht übrig. Lerne Dir selbst zu genügen, allein zu sein, eigene Interessen zu haben, Freundschaften zu pflegen. Lerne, dass es Seelenverwandte nicht gibt. Allerdings gibt es emotionale Abhängigkeit. Ggf holst Du Dir professionelle Hilfe, jemand der Dir zuhört und Dich begleitet. Mir scheint, das könntest Du gebrauchen.
Sie sind wunderschön aber gleichzeit sehr gefährlich. Das war mir immer irgendwie im Hinterkopf aber ich hab es nie verändert. Ich war glücklich, außer auf dieses eine Problem was wir hatten und was von mir ausging. Wir hätten damit weiter leben können aber ich konnte das nicht weil ich ihm nicht weiter weh tun wollte. Dann haben sich leider die Ereignisse so überschlagen das ich kurzzeitig Dinge getan habe, die ich mir bis heute nicht erklären kann.
Ja, ich werde nun wohl gezwungen alles zu verändern, leider hab ich eh schon nix mehr was mir noch bleibt, habe also auch keinen Rückhalt mehr. Ichhab Angst vor der ZUkunft so alleine. Leider sind alle meine Bekannten oder freunde alle im gleichen Freundeskreis, wenn ich ihn und sie vermeiden will vermeide ich automatisch auch all die Menschen, die mir wenigstens halbwegs nahe stehen...
Meine bisherigen Erfahrungen mit Psychotherapie haben wenig gebracht, die Angst hab ich nie wegbekommen. Und nun finde ich auf die Schnelle sowieso keinen Therapeuten...