Zitat von Der_Leidende:Es stimmt 3 tage nach der Trennung schlief sie mit dem Typen denn sie vor der Trennung geholfen hat. Sie bereut es und fühlt sich dreckig und zimlich schei....
Nach 1000 entschuldigungen und erklärungen, sagte ich ihr das ich meine Ruhe brauche und sie gehen soll.... Am morgen als ich zur arbeit gehen wollte sitze sie immernoch im Treppenhaus... Hat mich heulend angesehen, sprang mich an und bettelte erneut das sie mich zurück haben will...
Irgendwie glaube ich daran dass es nur eine grosse Liebe gibt... Hatte wirklich schöne Momente mit ihr, aber ich kann nicht... Ich bringe dieses Kopfkino nicht aus meinem Kopf.
Sie hat soo viel schei. gebaut da kann ich ihr nicht verzeihen oder was meint ihr?
Rückblickend auf deine vorherigen Post´s würde ich den Abstand vorziehen und die Trennung beibehalten und darauf bestehen, dass sie mich jetzt in Frieden und zur Ruhe kommen läßt.
Hat sie mal einen Gedanken daran verschwendet, was DU alles hinter dir hast ? Das sie einfach abgehauen ist als du ihre Unterstützung am meisten gebraucht hast, als dein Vater starb ?
Jetzt dazu auch noch mit einem anderen ins Bett zu gehen, dir davon zu berichten und auch das sie schon an Freundschaft Plus gedacht hat weil der Andere schon eine Freundin hat ?
Dann das hier :
Zitat:Das was sie mir angetan hat kann ich ihr nicht verzeihen. Statt mit mir zu reden weil es mir nicht gut ging fuhr sie lieber um halb 1 morgens bis um 4 um dem Freund ihren kollegin zu helfen statt mir bei seite zu stehen...
In der wohnung hat sie auch nie was gemacht. Ich musste die Wäsche waschen, kochen aufräumen.
Habe ihr auch immer gesagt es wäre schön wenn sie auch was machen könnte da es schliesslich auch unsere wohnung ist.
Letzten Sommer hat sie eine neue Ausbildung begonnen und ich hab ihr gesagt das ich für sie da bin und sie finanziell unterstütze.
D.h. Miete und essen habe ich seit letzten Sommer (2014) selber bezahlt...
Aber zurück gekommen ist nie was, es war alles selbstverständlich.
Willst du dir das alles wirklich nochmal antuen ?
Ich finde das Verhalten deiner Freundin sehr unreif, sie übernimmt keine Verantwortung für sich. Selbst wenn sie als Auszubildende noch nicht allzuviel verdient kann sie dir einen kleinen Obolus zur gemeinsamen Wohnung beisteuern und sich auch an den anfallenden Hausarbeiten beteiligen.
Du hast es ihr zu leicht gemacht, ihr alles abgenommen und möglicherweise machen das ihre Eltern jetzt nicht mehr mit ?
Und jetzt will sie doch zurück - vielleicht auch nur aus Bequemlichkeit ? denn sie hat wie eine Made im Speck bei dir gelebt.
Nach Liebe sieht das für mich alles nicht aus, könntest du einer geliebten Person das, was sie alles tat oder unterliess, antun ?
Sei dir sicher, dass es mehr als eine große Liebe gibt, denn unser Herz ist groß, während unser Ego klein ist.
Wenn du später nochmal er großen Liebe begegnest, wirst du den Unterschied spüren, denn diese Liebe besteht auch bei Sturm weiter ... und einer ist für den Anderen da.
Das soll kein Urteil über deine Freundin sein, sie hat auch mein Mitgefühl, denn alles hat eine Ursache, genau wie bei dir, denn diese ist es auch, die dich so verhalten lies.
Du hast dich selbst hintenangestellt, bist ihre Marionette gewesen, sie brauchte nur an deine Fäden ziehen und schon hast du gemacht, was zu machen war und sie hat dich dennoch verlassen, sie hat damit auch den Respekt vor dir verloren (warst -sorry- wie eine formlose Hülle) und du konntest sie damit doch nicht halten, so sehr du dich auch bemüht hast.
Ihr habt beide einen Anteil daran, dass ist so gekommen ist, wie es ist.
Wo ist bei all dem deine Eigenliebe geblieben ?
Bist du gewohnt zu dienen und glaubst du das du dir Liebe erstmal verdienen musst ?
Bei mir war das mal so, ich wurde so geprägt bis ich irgendwann begriffen und danach gehandelt habe, daß ich um meiner selbst wegen liebenswert bin. Ich versuche bestmöglich den Anderen so zu behandeln wie ich selbst behandelt werden möchte und fordere es auch so ein, tut er es nicht, ist er nicht der Richtige für mich.
Auch wenn es erstmal schmerzt eine Trennung zu verarbeiten, es geht irgendwann vorbei und so habe ich die Chance jemanden zu begegnen mit dem ich auf Augenhöhe und glücklich sein kann.
Glücklich zu sein fällt mir nicht in den Schoss, es ist eine Arbeit an mir selbst und vor allem eine andere Geisteshaltung halte ich für wichtig.
Mein Eindruck ist, du weisst tief im Innen schon, was für dich richtiger ist, es ist die Angst vor dem Loslassen und des Alleinsein und -bleibens, die dich und andere, mich eingeschlossen, daran hindert oder gehindert hat loszulassen und wir schaden uns selbst damit am meisten. Und diese Angst halte ich für eine Illusion.
Versuche aus vergangenen zu lernen, gehe achtsam mit dir um, überprüfe dich immer wieder ob das, was du lebst, wirklich deins ist oder ob du dich für andere verbiegst, nur um zu gefallen ?