neuechance
Gast
Deine Sichtweise ist mir jetzt um einiges klarer. Wer seine eigene Mutter ein Miststück nennt hat viel aufzuarbeiten.
Hat diese Frau welche deine Mutter ist dir denn Mann weggenommen, dich geschlagen oder dich sonst verwahrlosen lassen? Da könnte ich deinen Hass und Wut nachvollziehen. Aber dass deine Eltern Probleme hatten und betrogen wurde so dass du anscheinend genötigt warst für deinen Vater Partei zu ergreifen, zeigt, dass die beiden es nicht geschafft haben eine anständige Lösung zu finden.
Sprichst du durch die wütenden Augen deines Vaters?
Das ist doch traurig und bringt dich eben keiner reflektierten Einstellung nahe.
Der TE hat sich wohl von den falschen Motiven leiten lassen wenn er immer noch so viel Kummer hat.
Mit dem Herz will er zu der Geliebten und mit dem Kopf ist er bei der Familie.
Aussage: wenn ich meine Kinder um mich habe weiß ich, dass die Entscheidung richtig war.
Sollte es nicht eher heißen: wenn ich meine Frau um mich habe, fühle ich die Zweisamkeit von damals und mein Herz ist glücklich, da aus dieser Verbindung auch tolle Kinder hervorgegangen sind, die meinem Glück die Krone aufsetzen.
Wie frei ist man wirklich in seinem Denken und seiner Eigenliebe, wenn man immer wieder die gleichen Dinge mit Haus, Hof etc mit anführt?
GAR NICHT.
Als Betrogener sollte man sich fragen, gäbe es nichts was uns verbindet, würde ich ihn dann nach diesem Betrug immer noch lieben?
Auch schon oft gehört von Betrogenen: wären die Kinder nicht, wäre ich weg.
Was soviel heißt wie: ohne die Kinder würde ich mir den schei. mit diesem Menschen nicht abtun und mir eine Menge Leid ersparen.
Sind also dann die Kinder verantwortlich warum man erträgt?
Ganz destruktive Denk- und Lebensweise.
Auch ganz schlimm finde ich den manipulativen Satz von Betrogenen: du kannst doch deine Kinder, deine Familie nicht im Stich lassen. Was da für ein Druck aufgebaut wird.
Die Kinder werden instrumentalisiert um nicht verlassen zu werden.
Sonst könnte man sagen: verlassen mich nicht weil ich dich liebe und es nur um uns beide geht.
Wenn du mich nicht mehr lieben kannst, dann werde ich dir die Kinder nicht vorenthalten und eine Lösung finden, dass sie nicht unter unserer negativen Paarbeziehung leiden.