SLR
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Er hat einen extrem anstrengenden Job und kaum noch Kapazität für irgendetwas anderes, er wirkt auf mich in einer psychischen Krise, trinkt aufeinmal viel mehr und feiert exzessiv fast jedes Wochenende. Seine Freunde haben alle ein Alk.. Er sagt er hat keins. Es gab zwischen uns schon öfter mal Streit und eine Paartherapie hat er abgebrochen, die hat uns auch nicht viel geholfen. Wenn ich ein Problem ansprechen, reagiert er massiv gekränkt, ich bin die die ihn nicht in Ruhe lässt und so sein lässt wie er ist. Eigentlich hatten wir eine gute Phase, dann ist es wegen einer Meinungsverschiedenheit beim Umgang mit Corona eskaliert. Ich muss vorsichtig sein, weil ich eine Risikoerkrankung habe, wenn er nicht aufpasst bin ich auch in Gefahr. Er findet er passt genug auf.
Seid dem droht er mir mit Trennung, er sieht alles negativ, will eigentlich nur seine Ruhe, geht in Distanz. Allerdings hat er erneut eine Pasrtherapie vorgeschlagen. Wir sind im Urlaub mit den Kindern und mich laucht die Situation total aus. Ich empfinde es als habe er sich plötzlich innerlich getrennt, dabei finde ich bin ich eigentlich meist sehr nett und zugewandt. Er redet immer davon dass er seine Freiheiten braucht, ich lasse ihm total viel, aber er sieht das anscheinend nicht so. Ich hab den Eindruck, nur wenn ich mich komplett unterordnen würde und alles toll finde was er macht, dann wäre es ok. Aber da bleibe ich dann komplett auf der Strecke. Ich finde er ist ein schwieriger Mann, hat einen sehr narzisstischer Vater und eine ignorante Mutter. Wir hatten meist eine gute Beziehung, ich darf nur jetzt gar nichts mehr fordern alles ist Zuviel. Jetzt redet er plötzlich von Trennung und wir müssen sehen das wir den Kindern eine gute Basis geben. Hauptsache wir können gemeinsam Eltern bleiben. Er möchte keine Streit mehr der das gleiche Thema hat (sein Partyverhalten und Alk.) aber wenn er fast jedes Wochenende feiert (draußen mit Freunden und Abstand) und dann verkatert auf dem Sofa liegt und in der Woche nicht oder wenig da ist, finde ich das frustrierend. Ich war jetzt öfter mit damit ich von der gute Laune etwas habe. Das möchte er jetzt nicht mehr , weil ich den Alk. kritisiert habe und er sich nicht in eine Schublade stecken lassen möchte. Ich fühle mich total hilflos und traurig, ich hab das Gefühl er trennt sich innerlich und sieht nicht mehr das gute, dass wir haben. Ich erlebe ihn als sehr negativ und schwarz weiß und habe Angst, dass er unsere Ehe und Familie aufgibt. Er macht mir viele Vorwürfe, auch abwertend und guckt nicht bei sich. Bei dem Streit geht es jetzt auch nur um mein Fehlverhalten seins nicht. Sage ich da etwas zu ist es gleich wieder die mega Kränkung. Ich möchte eigentlich keine Trennung, aber ich glaube es wäre gut, wenn ich innerlich unabhängiger werde und nicht die ganze Zeit versuche alles schön und harmonisch für uns zu machen. Für die Kinder wäre ich gerne glücklich und ich finde die positiven Phasen überwiegend eigentlich. Er sieht es aber gerade nur negativ, auch die gute Zeit vor dem Streit. Er meint er verliert sich. Ich denke es hat mehr mit seiner Arbeit zu tun, aber er schiebt es mehr auf mich. Ich fühle mich so schlecht damit, ich wünsche mir mehr Nähe und gute Gespräche und Zweisamkeit, aber ich fürchte das bekomme ich nicht. Wie kann ich mich davon mehr frei machen? Wie seine psychische Krise aushalten die auch zu meinem Problem wird? Was ist der beste Umgang damit, wenn eine Trennung eigentlich nicht in Frage kommt? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen alleine zu sein, die Kinder längere Abschnitte nicht zu sehen . Für die muss es auch komisch wirken, weil wir uns in deren Augen gut verstehen. Ich fühle mich total gefangen und bedroht. Ich hab starke Verlustangst und ärgere mich auch darüber, weil ich gleichzeitig denke, er kann mich nicht schätzen. Er ist so mega distanziert und das tut mir so weh, wenn wir reden, wird er nur sauer und genervt, dann weine Ich irgendwann, was ihn auch nervt.
Kennt ihr sowas? Was soll ich tun?
Danke fürs zuhören.
Lg