Zitat von HollyK:So, mal abwarten was Madame zu meinem Vorschlag sagt, er will es mit ihr besprechen
Überraschung: Es gefällt ihr nicht.
Erst kam er heute Mittag vorbei und fragte, ob er den Kurzen für ein Wochenende im Monat von Freitag bis Sonntag haben kann und das zweite Übernachtungswochenende von Samstag auf Sonntag. Kein Problem. Ich fragte dann, ob der Rest dann so bliebe, wie angedacht, also jeden Samstag. Da meinte er, dass jeder Samstag wohl nicht ginge. Ich habe ihn dann gefragt, wo das Problem ist, ob nun zwei oder drei Kinder ist ja nun auch egal. Sie sind ja eh meist Zuhause. Und ich habe nochmals gesagt, dass der Kurze das gern so möchte. Samstag war halt seit der Trennung fester Papa-Tag.
Er wollte das nochmal mit ihr besprechen und schickte mir dann 1 Stunde später die Nachricht
"2 komplette Wochenenden sind die gängigste Regelung bei einer Trennung von Freitag bis Sonntag. Dann kann man noch gern den Montag jeder Woche als festen Papa Tag machen. Und er darf auch gerne mal zwischendurch zu mir kommen.
Unser Leben hat sich verändert und das sich dadurch auch die Gewohnheiten der einzelnen Parteien ändern ist unumgänglich. So würde ich das jetzt gern Handhaben."
ER würde das gern so handhaben. Klar. Wohl eher SIE. Schön von ihr diktiert, so drückt er sich nicht aus.
Ich weiß, dass diese Regelung gängig ist. Aber nur weil andere es so machen, können wir es trotzdem anders regeln. Gerade weil der Kurze ganz klar gesagt hat, was er sich wünscht.
Immer soll es nach seiner Nase gehen, was wir wollen zählt nicht. Aber sein Sohn ist ja das Wichtigste für ihn, genau...
Ich habe ihm jetzt klar gesagt, dass ich diesen Vorschlag so nicht akzeptiere (der Montag als fester Tag passt auch überhaupt nicht).
Aber was bringt das? Ich kann ihn ja nicht zwingen. Bin ich tatsächlich gezwungen, alles abzunicken, damit der Kurze ihn überhaupt irgendwann sieht?! Jedes Jugendamt/Gericht würde doch auch die "Jedes zweite Wochenende"-Regelung absegnen?
Er kriegt alles was er will, ohne Rücksicht auf den Kurzen.