HollyK
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Ich hatte nie einen großen Freundeskreis, mir haben meine Familie und zwei, drei gute Freunde gereicht. Leider wohnen diese nicht (mehr) in unmittelbarer Nähe. Trotzdem habe ich festgestellt, dass ich anscheinend zumindest genug gute Bekannte habe, um mich zur Ablenkung zu verabreden. Die mir auch zuhören. Vielleicht entwickeln sich da sogar noch Freundschaften. Wer weiß.
Auf jeden Fall macht mir Sorge, dass ich so unheimlich traurig bin, wenn mein Sohn nicht da ist. Sind das normale Verlustängste im Rahmen der Trennung, die einfach so absolut unvorhersehbar war? Immerhin lasse ich ihn trotzdem ziehen, auch wenn es mir dabei schlecht geht. Bis jetzt waren es auch nur immer ein paar Tage. 2 Wochen am Stück sind noch absolut unvorstellbar.
Johanniskraut nehme ich seit knapp 4 Wochen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob es hilft. Vielleicht ginge es mir dieses bisschen besser auch einfach durch Zeitablauf. Traue mich auf jeden Fall noch nicht, es abzusetzen aus Angst vor Verschlimmerung.
Ich kann mich momentan nicht aufraffen, mehr als das allernötigste im Haushalt zu tun. Ich schminke mich kaum noch, meine Haare sind mir egal, die Füße nicht sommerfein.
Ist das nach 8 Wochen noch im Rahmen? Ich muss ja immerhin weit mehr als die Hälfte meines Lebens verarbeiten...

