21

Nach 5 Monaten immer noch schuldgefühle

Sippi


526
5
256
Zitat von DieDirekte:
Sippi, kennst du die Trennungsgeschichte von LeRoy hier? Sie ist deiner in einigen Punkten ziemlich ähnlich. Auch für LeRoy stand ...

Ist ja doch ziemlich lang der Strang. War denn bei Leroy letzten Endes ein anderer Mann der Auslöser für die Trennung? Denn heute, 5 Monate nach der Trennung, ist von ihrer Seite bezüglich eines anderen Mannes nichts in Sicht. Gibt ja nicht viele Möglichkeiten. Entweder sie hat wirklich keinen und trennte sich, da sie eine große Familie im Rücken hat die sie stärkt und auffängt. Oder sie verheimlicht diesen. Mein Fall ähnelt dem von Leroy sehr mit dem Unterschied, dass meine noch Frau ihr Ding komplett durchzog ohne ausreden, rückfahrkarte usw. Sie machte mir klipp und klar deutlich, dass es das wirklich war.

15.11.2021 19:45 • #16


RaTan

RaTan


71
1
114
Wow ich muss sagen es geht mir stellenweise ganz ähnlich und ich bin froh deinen thread gesehen und die antworten der anderen gelesen zu haben, ich finde das nimmt gewaltig den druck. Ich bin nach nun fast vier monaten wieder an diesem punkt und hatte damit die letzten tage stark zu kämpfen. Erst heute überraschte mich ein total negativer gedanke über mich selbst, dass ich eine versagerin sei, den größten fehler meines lebens gemacht hätte und mich doch nur selbst veralbere wenn ich versuche es mir trotzdem schön zu machen und etwas gutes zu tun.
Darin habe ich die letzten tage so zienlich gebadet ( ich glaube auch das ist wichtih: weiter im fühlen bleiben, den schmerz wirklich gabz durchfühlen....in meinem fall habe ich davor viel zu lange nichts mehr gefühlt).

Aber heute und auch beim lesen der anderen sind mir weitere gedanken dazu gekommen:
Es hat was mit meinem selbstwert zu tun, ich kann aus mir heraus (noch!) Nicht gut allein glücklich und zufrieden sein, brauche diese ablenkung der (eben stellenweise) schwierigen partnerschaft und den fokus auf dem anderen um mich von mir und viel tiefer liegenden unangenehmen gefühlen abzulenken.

Der negative gedanke der mir plötzlich in den kopf schoss war vor allem eines: ein ausgetrampelter denkpfad den ich jahrzehnte lang gepflegt habe und gegangen bin....alles neue braucht energie, pflege, stärke und mut, aber vor allem auch bewusstsein darüber,dass wir nicht die gedanken selbst sind, sondern diese auch verändern können in jedem schritt, in jeder tat, in jedem gedanken! Das ist etwas befreiendes, aber eben auch anstrengend.
Es braucht zeit und viel geduld.

Die idee das eigene positive in die waagschale zu werfen, vielleicht sogar irgendwie richtig aufgemalt oder tatsächlich mit Gewichten und auch die frage wie möchte ich mich denn in zukünftigen beziehungen verhalten und was ist mir auch n jemand neuem wichtig finde ich sehr gut. Es löst den fokus vom negativen, bringt die vergangenheit in die zukunft und wieder hat man auchpositiv über sich nachgedacht und damit wieder selbstbewusstsein generiert.

Akzeptieren und sich selbst verzeihen, annehmen, liebevoll bleiben und ausharren, hoffnungsvoll bleiben....sind das die zutaten?

Ich wünsche dir viel gutes jetzt!

15.11.2021 21:36 • #17




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag