Trust83
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Ich habe schon viel hier gelesen und konnte so einiges bei Mir selber auch fest stellen.
Aber wie fängt man am Besten an wenn einem der Boden unter den Füßen weg gezogen wurde?
Im Dezember wäre ich mit meiner Frau 6 Jahre verheiratet was wir dann wohl auch noch dann sind, aber halt getrennt.
Die letzten Jahre waren nicht leicht Das muss ich zugeben. Meine Frau hat die letzten 4 Jahre sich komplett neu Umgeschult und ist nun Selbständig. Da ich auch Vollzeit beschäftigt bin und war. War es ziemlich anstrengend. Muss dazu sagen das wir eine 5 jährige Tochter haben. Es baute sich immer mehr Spannung zwischen uns auf da es immer öfters vor kam das ich während der Arbeitszeit zum Kindergarten musste, früher Feierabend machen musste oder ich zuhause bleiben musste da unsere Tochter krank war. Ich habe es ja auch gerne für meine Tochter gemacht doch es wurde für meine Frau selbstverständlich das ich auf Abruf springe. Wenn man es dann mal angesprochen hat würde ich gleich an gemacht wie ich es mir denn anders vorstelle? Sie könne ja nicht einfach ihren Kunden absagen, da ihre Termine ja 4-6 Wochen im Voraus geplant wären. Habe dann durch Zufall erfahren das sie wenn sie zur Weiterbildung gefahren ist bei ihren Ausbilder Übernachtet hat. Ich bin nicht der Typ der viel über seine Gefühle spricht, ich schluck es runter und mache einfach weiter. Meine Frau ist dann im letzten Jahr immer komischer geworden hat nur noch in der "Ich" Form gesprochen. Wir waren dann Anfang des Jahres bei der Ehe Beratung und ich muss Sagen ich hatte das Gefühl das es besser Lief. Hatten eine schönen Urlaub, konnten wieder miteinander Reden und der S. war Intensiv wie lange nicht mehr.
Und dann kam vor 2 Wochen der Schlag ins Gesicht. Ein Schreiben vom Anwalt mit einer Frist das ich aus dem Gemeinsamen Haus ausziehen soll mit der Begründung das ich dran Schuld sei. Soll das meine Tochter sich noch ab und zu ein nässt. Seitdem ist funkstille zwischen uns. Sie ist bis Früh Morgens weg. Und ich geh langsam kaputt. Tagsüber bin ich Stark lasse mir nichts anmerken. Vor allem vor meiner Tochter nicht. Beim Anwalt war ich auch schon um Mich abzusichern wie ich mich Verhalten soll und es weiter gehen wird.
Bin jetzt erstmal auf Wohnungs Suche.
Aber der Schmerz wird dadurch auch nicht weniger. Die Gedanken wenn sie weg fährt sind das Schlimmste. Ich bin der Meinung sie hat einen Neuen. Da sie sich Unterwäsche gekaut hat wo sie früher sagte so was würde sie nie Anziehen.
Es tut so unendlich weh beim Gedanken daran das ich meine Tochter nicht mehr jeden Tag um mich herum haben kann. Meine Frau verloren zuhaben die ich über alles geliebt habe und immer noch Liebe. Das Zuhause was man sich geschaffen hat zusammen zuverlieren.
Sorry ich kann nicht mehr. Es bricht alles zusammen und tut so unendlich Weh.
Dass Du aktiv geworden bist und nicht in der passiven Rolle darauf wartest, was sie als nächstes tut, ist gut.