DiesDasAnanas
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Zitat von Blindfisch:Das selbe gestehe ich aber auch meiner Frau zu - wenn ich mir einen Fehltritt leisten würde,
Hatte ich deine Aussage gestern falsch verstanden, kann das sein? Meintest du nicht das du dir das sexuelle Abenteuer ebenfalls im außen suchst, weil's daheim langweilig ist.
Zitat von Blindfisch:Es war eine Affäire die 1 Jahr andauerte! Ein Jahr lang hinter dem Rücken des EM mit allem was dazu gehört. Die Planung der Treffen, die Heimligkeiten, die Ausreden, sich die Zeit für den Anderen nehmen, das Lügen - Abends sich wieder neben den eigenen EM ins Bett legen.
Da will ich auch gar nichts klein reden oder beschönigen. Das Verhalten welches Affärenführer während der andauernden Affäre an den Tag legen, vor allem dem Partner gegenüber, ist mal nett gesagt unter aller Kanone. Keine Frage. Das haben Affären nun mal so am sich...es ist Kern einer Affäre und das macht sie am Ende auch so fies. Ich kann dem Verhalten nichts Gutes abgewinnen.
Zitat von Blindfisch:Dazu gehört schon eine gewisse Abgebrühtheit. Das hat mit Liebe nichts mehr zu tun.
Dazu gehört wohl auch viel Verdrängung seitens der TE.
Joa, ich will nicht abstreiten das es im Fall der TE so erscheint als wäre die Beziehung/Liebe von beiden Partnern durch den Alltag unbewusst vernachlässigt worden und schaffte so den Boden für die Untreue. Da war die Liebe zum Partner und/oder die Liebe innerhalb der Beziehung wohl nicht so präsent und wohl eher verstaubt/vergraben unter was auch immer. Das passiert wenn beide Partner nicht miteinander sprechen und sich nicht bewusst um die Beziehung kümmern. Ist natürlich keine Entschuldigung dafür dem Partner fremdzugehen.
Ist das aber nicht eben auch Teil der Aufarbeitung? Wie es dazu kommen konnte diesen Schritt in die Affäre überhaupt zu gehen und dann so lange darin zu verharren.
Zitat von Blindfisch:sondern um den EM die Augen zu öffnen! Weiß er um die gesamte Tragweite der Geschichte?
Auf die ein oder andere Weise werden in einer Paartherapie beiden die Augen geöffnet.
Das dümmste was beide jetzt machen könnten, ist die Beziehung so laufen zu lassen wie sie vor oder während der Affäre gelaufen ist. Falls der Ehemann innerhalb der Aufarbeitung zu dem Entschluss kommt nicht verzeihen zu können oder zu wollen, ist das nur verständlich.
Persönlich muss ich gestehen, glaube ich auch, dass ich vermutlich nicht die Stärke oder den Willen hätte eine Affäre meines Partners von dieser Dauer zu verzeihen. Mich würde das Wissen sehr wurmen, dass die Affäre ohne auffliegen einfach weiter gelaufen wäre und ich vermutlich immer noch im Unwissen wäre. Allerdings, rein rational, muss ich gestehen gibt es tatsächlich Voraussetzungen unter denen ich mir mit einem großen vlt. vorstellen könnte einem Rettungs Versuch eine Chance zu geben. Aber eigentlich spielt das hier keine Rolle. Es geht um die TE und die beiden wollen dem ganzen eine Chance geben. Was auch immer wir User hier davon halten oder auch nicht.
Auch hier ist die Paartherapie ein guter Ansatz um dem Ehemann die Tragweite bewusst zu machen und gleichzeitig jemanden an der Seite zu haben der in auf fängt.
Laut TE reden die beiden über den Betrug. Wie ehrlich sie dabei ist, weiß nur die TE.