Sonya1993
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ich würde mir gern neutrale Meinungen einholen. Vorab zu meiner Geschichte: mein Ex hat sich von mir vor 1 Jahr nach 4 Jahren Beziehung getrennt. Es gab einen familiären Schicksalsschlag, der ihn sehr aufgewühlt hatte. Wir beide gehören unterschiedlichen Glaubensrichtungen an, sind beide aber nicht gläubig. Seine Eltern hätten mich nicht akzeptiert, das war uns die 4 Jahre über egal. Nach diesem Schicksalsschlag entschied er sich gegen mich und für die Familie. Er beteuerte mir, dass sich an seinen Gefühlen nichts verändert hat.
Die Trennung war für mich unfassbar schmerzhaft, aber er hat sich ordentlich von mir getrennt, das muss ich fairerweise sagen. Es fanden mehrere Gespräche statt, weil ich nicht abschließen wollte und konnte. Auch ihm fiel es schwer.
Nun ist ein Jahr vergangen und er hat sich vor einem Monat bei mir gemeldet. Corona sei es wohl geschuldet. Er hätte es einfach nicht ausgehalten und wolle wissen, ob es mir gut geht und ich gesund bin. Wir haben geschrieben und es kam auch ein Kompliment, dass ich wohl immer noch so hübsch bin. Naja, lassen wir das mal so stehen. Zum Abschluss schrieb ich, ob er mir noch was sagen will und er meinte vielleicht könne man sich mal demnächst treffen. Worauf ich ein willigte, dass wenn etwas Normalität eingekehrt ist. Er könne sich ja melden.
Er hat grad viel zu tun, aber er meldet sich bei mir. Nun frag ich mich, wie sinnvoll ist es sich zu treffen. Ich hänge noch an ihn, ob es noch Liebe ist, kann ich so nicht sagen, aber ich vermisse ihn sehr und habe in diesem einen Jahr auch kein Date oder Beziehung gehabt. Ich war nicht auf der Suche und konnte es nicht.
Gleichzeitig frag ich mich, warum er sich treffen will und glaube, dass ich wohl mehr reininterpretiere, als es wohl wirklich ist.
LG