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Nach Verlassenwerden durch Mann in neue Beziehung

Zuckerschnute1
@govinda7777 Ja das wäre das beste aber irgendwie ist reden nicht so sein Fall bzw da wir uns so selten gesehen haben waren viele Diskussionen über WhatsApp oder er schickte Sprachnachricht und hat seine emotionalen Gefühle geäußert aber für mich ist das irgendwie schwer weil immer wenn ich bei meinen Exmann etwas angesprochen wurde dann wurde es gegen mich verwendet oder wurde abwertend behandelt.

Auch könnte es sein das er nicht mit der ganzen Sache mit seiner Ex sich eine Schutzmauer aufgebaut hat weil sie hat ihn ja genauso behandelt und ich sehe ja das er keine Zeit hat. Äch es ändert ja die Sache auch nicht was wenn und möglicherweise….

• #91


A


Nach Verlassenwerden durch Mann in neue Beziehung

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Zuckerschnute1
@Stella31 habe auch nicht geantwortet

• #92


Heffalump
Zitat von Zuckerschnute1:
darf ich fragen was du machst

Alle so deppert
Vorher nie, danach immer

• #93


M
Zitat von Zuckerschnute1:
Kennt jemand dieses Gefühl, einen Menschen so sehr zu lieben und gleichzeitig zu merken, dass man sich selbst dabei verliert?
Wie schafft man es, sich emotional ein Stück weit zu lösen, ohne gleich die Beziehung aufgeben zu müssen? Wie lernt man, nicht mehr ständig zu warten, nicht mehr jede Veränderung im Kontakt so stark zu spüren und sein eigenes Leben wieder in den Mittelpunkt zu stellen?
Ich möchte lernen, wieder glücklich sein zu können, ohne dass mein Glück so sehr von einem anderen Menschen abhängt. Und ich möchte herausfinden, ob und wie ich diese Beziehung führen kann, ohne mich dabei selbst aufzugeben.

Das Gefühl kenne ich - leider - sehr gut aus einer vergangenen Beziehung, Der Mann trat in mein Leben, als ich es als langweilig, dröge und unzufriedenstellend empfand. Und dann kam er - die Lichtgestalt, die dann doch mehr Schatten in mein Leben brachte als gedacht.

Wir verliebten uns Hals über Kopf und glaubten voller Illusionen an die große Liebe, die uns beiden nach manchen Schicksalsschlägen und Kalamitäten zuteil wurde.

Nach einigen Wochen voller Glückseligkeit traten die ersten Störfaktoren auf. Während ich noch im Nähemodus war, ging er erstmals ein wenig auf Abstand und zwar genau zu der Zeit, als er merkte, wie ernst es mir war.
ich war verstört und ratlos.Was hatte ich nur falsch gemacht? War denn alles was vorher war, gar nicht real gewesen?

Ich spürte es sofort dass er auf leisen Sohlen auf Distanz ging. Was bei mir natürlich erst recht den Nähemodus auslöste und ich war schneller in einem Hamsterrad gefangen als ich es merkte. Ich lief im Rad, tat und machte und lernte mich zu verbiegen. Anstatt ehrlich zu sein (was aber auch nichts geholfen hätte) mutierte ich zu der Frau, die er scheinbar haben wollte. Ich schwieg, wo ich hätte reden wollen. Ich tat fröhlich, obwohl ich traurig war, nur, um ihn nicht zu belasten.

Es wurde immer schlimmer. Wenn icn mal Nähe fand und er liebevoll und zugewandt war, blühte ich auf. Ach, Gott sei Dank, er ist ja heute so lieb, vielleicht ist das nun die Wende! Von wegen, nach kurzer Zeit zog er sich wieder zurück. Wir sahen uns nur alle zwei Wochenenden wegen Fernbeziehung und selbst das ganze Wochenende mit mir zu zweit war ihm oft zu viel. Er war physisch anwesend, aber geistig mit anderen Dingen befasst. Und ich gierte innerlich nach Aufmerksamkeit, was ich offen nicht zeigte. Denn ich wusste, mit Druck von meiner Seite würde ich das Gegenteil erreichen. Also, Frust runter schlucken, Tränen weg drücken und ja keine Vorwürfe.

Und irgendwann merkte ich es dann . Ich war zu seiner Marionette geworden. Zog er an einem Seil, tanzte ich danach. Und alles andere in meinem Leben trat in dern Hintergrund, denn ich dachte ja ständig nur an ihn und die problembehaftete Beziehung, die mir viel Kummer und Traurigkeit brachte und aus der ich mich dennoch nicht lösen konnte. Denn es könnte ja immer noch sein , dass er eines Tages ... und wir eines Tages ...

Ich hatte mich verrannt und mein eigenes Leben aufgegeben. Ja, ich traf mich mit Freundinnen, ich unternahm was, aber alles fühlte sich schal an ohne ihn. Und wenn ich ihn nicht sah, was meistens,der Fall war, dachte ich an ihn. Ich hatte mich völlig verrannt. Aus Hoffnungen wurde Enttäuschung, aus Freude immer mehr Traurigkeit, die im Lauf der Zeit in Wut auf ihn umschlug. Ich fühlte Aggressionen in mir, die ich nicht offen zeigte, aber heftig fühlte.
Die Wut kam aufgrund des Frustes und der Frust kam aufgrund der Enttäuschung. Was war das schön am Anfang, aber wenn ich ihn jetzt sah, fragte ich mich regelmäßig, wo seine Wiedersehensfreude, von der er vorher geschrieben hatte, denn nun blieb? Ich fühlte mich irgendwie fehl am Platz und schob es darauf, dass wir uns erst wieder "anwärmen" mussten.

Diese Beziehung ging schief. Er trennte sich, denn ich wurde ihm einfach zu viel. Er spüte wohl meine unausgesprochenen Erwartungen und Hoffnungen und das erdrückte ihn, weil er einfach für eine stabile Beziehung nicht fähig war. Er war mal warm, mal eher kalt und er hatte viele Freunde und unternahm gern etwas - ohne mich. Ich wäre so gerne Teil seines Lebens gewesen, aber das konnte er mir nicht geben.

Und warum blieb ich in der Beziehung kleben von der ich wusste, dass sie nie so werden würde wie ich es mir gewünscht hätte? Ich denke, da waren auch viele frühkindlichen Mechanismen am Werk, die ich ins Erwachsenenleben übernommen hatte. Dieser Wunsch nach Nähe, Verstehen, Akzeptanz und doch rannte ich gefühlt oft gegen Wände. Warum nur konnte ich nicht gehen, obwohl ich auf der Verstandesebene längst wusste, dass es aussichtslos war. Aber da war ich wieder wie das kleine Mädchen, das sich schon damals immer so angestrengt hatte alles richtig zu machen und zu gefallen. Denn irgendwann musste mich meine Mutter doch lieben? Eines Tages .... das war mein Mantra.

Und bei ihm war es nicht anders. Er hatte auch massive Defizite aus der Kindheit übernommen, nur dass eine enger werdende Beziehung ihn allmählich erdrückte und dann fühlte er wieder diesen immensen Wunsch nach Freiheit, Unabhängigkeit und ohne diesen emotionalen Klotz am Bein, der sich einfach in etwas verbissen hatte und doch nicht rauskam. Wir bewegten uns auf einem Karussell und fuhren Runde um Runde. Glücklich war keiner damit bis er die Reißleine zog.

Es war das Beste was mir passieren konnte. Zwar heulte ich Badewannen voll Tränen, zwar fühlte ich eine unglaubliche Leere und eine große Enttäuschung. Ich hatte mir doch so Mühe gegeben alles richtig zu machen und doch war es das Falsche gewesen. Ich hatte meine Selbstständigkeit, meine Lebensfreude aufgegeben nur um weiterhin in der Beziehung kleben zu bleiben und wofür? Dass ich immer wieder erfuhr, dass ich keinesfalls die Hauptperson in seinem tollen Leben war, sondern nur ein Zaungst, der ihm oft neiderfüllt zusah wie er sein Leben lebte, während meines .... nun ja, ohne ihn fast gar nicht mehr stattfand.

Es regierten innere Mechanismen die ich kannte seit ich denken konnte. Und da das nie aufgearbeitet wurde, wirkte es nach. und steuerte mich.
Ganz langsam fand ich wieder ins Leben zurück. Gerade als mit ihm Schluss war, etablierte sich ein kleiner Mädelsstammtisch. Warum ich dort war, weiß ich gar nicht mehr. Vermutlich weil ich Zeit totschlagen wollte. Und eine schlug vor, dass wir uns wöchentlich treffen könnten - ohne Männer.

Ich dachte mir, was habe ich denn mit ihnen zu reden? Und doch ging ich wieder hin, schon weil ich nichts Besseres zu tun hatte. Schlimm war das erste Treffen. Denn von meinem Platz aus hatte ich frei Sicht zum Thresen und was sah ich da? Ein frisch verliebtes Pärchen, das sich ständig anfassten musste und offenbar stark verliebt war.Ja, und wo war ich? Meine Sehnsucht wuchs wieder ins Unermessliche, denn ich hätte mit ihm dort sitzen wollen. Das Schicksal hatte mir wieder mal einen Streich zugespielt. Das was ich mir sehnlichst wünschte, sah ich bei anderen ....

Aber mit der Zeit wurde es besser. Der Stammtisch wurde zur festen Routine und wir lachten oft so viel, dass wir fast unter dem Tisch lagen. Ich fand wieder zu mehr Lebensfreude, ich entwickelte wieder Interessen, ich war wieder in der Lage, etwas zu genießen ohne mir innerlich etwas anderes zu wünschen. Keine Frage, er hatte mich vereinnahmt und ich hatte kein eigenes Leben mehr gehabt. Anstatt Lebensfreude zu spüren, spürte ich Zweifel und Ängste mit ihm. Und doch war ich geblieben, bis er mich weg schickte.

Er könne es einfach nicht, er müsste es können, aber es geht nicht, weil alles in ihm Nein schrie. Er hatte sich per Mail verabschiedet. Ich sah einen Dreijährigen vor meinem geistigen Auge, der sich am Boden wälzte und immer nur schrie, ich will nicht, ich will nicht!

Beschädigt waren wir beide. Er war damals nicht in der Lage, eine stabile Beziehung mit einem Gleichmaß an Emotionen zu führen und ich lief hinterher, suchte meine "Chance" ihn von meinem Wert zu überzeugen. Was hatte ich da nur getan, mich verbogen, so getan als ob und wofür das alles? Alles nur wegen der Hoffnung auf Liebe die ausblieb.

Es dauerte lange bis ich mich gelöst hatte. Anfangs hatten wir noch telefonisch ein wenig Kontakt, dann per Mail, die immer weniger wurden ... Bis ich aus einer seiner üblichen verschwurbelten Mails heraus las, dass es nun Jemand anderen gab. Wieder eine Klatsche, denn selbst als eine Art "Freundin" war ich nun nicht mehr im Boot.
Das Dümmste was man tun kann, ist es, ein Ende nicht als solches zu akzeptieren, denn man verlängert den Prozess des Ablösens nur.

Ab da dann endlich die totale Stummheit zwischen uns. Es gab nichts mehr zu bereden, was denn auch?
Ich hechelte einem Fluchttier hinterher das mir davon lief - immer wieder. Aufgrund innerer Mechanismen: Eines Tages muss er mich doch lieben! Nein, muss er nicht. Liebe und der Wunsch nach Nähe lassen sich nicht verordnen.

Mir half damals dann die totale Ablösung. Null Kontakt mehr obwohl ich es mir mehr als einmal in den Fingern juckte, wieder Kontakt aufzunehmen. Ich hörte nicht auf den inneren Drang und dachte mir, nein, ich lasse mich nicht mehr zu etwas verleiten, was keinen Sinn hat. Mit der Zeit ging es mir immer besser, denn ich lernte etwas wieder zu schätzen was ich verloren hatte: Mein Leben, meine Lebensfreude und ein besseres Auskommen mit mir selbst.

Das innere Kind, das immer so sehnsüchtig nach Liebe gierte, bekam etwas anderes was mir meistens fremd geblieben war. Eigene Entscheidungen, eigene Interessen die ich wieder schätzte und vor allem viel mehr Selbstständigkeit und Eigenständigkeit. Und es bekam etwas was es vorher kaum kannte: Akzeptanz der eigenen Person. Wie oft hatte ich mich in Frage gestellt, die Schuld bei mir gesucht, bestimmt lag es an mir, ich müsste anders sein, besser, bloß wie? Ja, wäre ich emotional unabhängige und autarker, dann ....
Aber ich war es nicht, ich wäre es nur gerne gewesen, dass mir das alles nichts ausmachte und ich nur lächelnd die Schulter gezuckt hätte und mir gesagt hätte, dann eben nicht.

Das Problem bei Euch ist ähnlich. Ein unterschiedlicher Wunsch nach Nähe und Gemeinsamkeit. Während sein Leben voll ist mit anderen Dingen, fühlst du dich immer leerer. Nicht richtig geliebt, nicht richtig in sein Leben integriert. Während er seinen Stiefel weiter lebt und dich erkennbar weniger braucht als du ihn, fühlst du Traurigkeit und Ratlosigkeit.

Wenn du Wünsche äußerst. selbst wenn du weinst, es wird sich nichts ändern. Entweder du nimmst ihn wie er ist und kann damit leben, indem du wieder eigenständiger und unabhängiger wirst oder du wirst immer wieder enttäuscht sein, weil deine Bedürfnisse auf der Strecke bleiben.

Du kannst dir einen emotionalen Abstand nicht verordnen und trotzdem glücklich und zufrieden sein, denn das innere Kind kann das nicht. Es braucht dich, aber nicht ihn.
Finde zu mehr Selbstständigkeit, genieße was das Leben dir zuteil werden lässt oder gehe.

Ich hätte es in der Beziehung nicht geschafft, es ging erst nach der Trennung und mit viel Abstand. Dann war ich in der Lage, diese Beziehung als ein trauriges Zweipersonenschauspiel anzusehen, in dem sich beide abmühten und doch nicht glücklich wurden. Er nicht und ich nicht. Wir hatten beide Defizite in der Bindung, lebten sie nur unterschiedlich aus. Er verteidigte seine "Freiheit", seine Selbstständigkeit, entschied viel ohne mich einzubeziehen und ich lief erfolglos hinterher und versuchte ihn von meinem Wert zu überzeugen. Wie dumm ich war! Aber das ist das Leben. Es schickt dir so manche Erfahrung an der du wachsen kannst.

ich kann dir nicht sagen, was für dich richtig wäre. Aber ich kann dir sagen, dass er sich dir zuliebe nicht ändern wird. Er ist so, er hat ein volles Leben und du hast einen Platz darin, aber gefühlt zu wenig. Du bist nicht wichtig für ihn, er ist aber wichtig für dich.
Ich denke er mag sein Leben wie es ist, also sieht er keinen Änderungsbedarf. Wenn du nun bettelst oder ihm ohne Worte zeigst, wie wichtig seine Zuwendung für dich ist, wird es keine Wirkung haben. Warum auch, er fühlt sich ja wohl mit Sohn und allem drumherum.

Und Du? Du kannst nur dich selbst ändern, aber nicht ihn. Wenn das in der Beziehung nicht möglich ist, dann ohne ihn. Oh mein Gott. alles, nur keine Trennung? Doch, denn ihr habt dasselbe Problem das wir auch hatten. Ein unterschiedliches Nähebedürfnis und vor allem keine Beziehung auf Augenhöhe. Während du auf Wunder wartest und hoffst, lebt er seinen Stiefel weiter. Das ist keine Augenhöhe, das ist Abhängigkeit du du fühlst. Da ist eine Unter- und Überordnung, wobei er die übergeordnete Position einnimmt. Und was bleibt für Dich? Der Platz zu seinen Füßen die mit dem zufrieden ist, was für ihn abfällt.

Keine gute Position für dich, denn es ist eine Position eines Bittstellers. Bitte zeig mir doch, dass ich wichtig für dich bin. Nein, nicht nur wichtig, sondern am allerwichtisten! Und genau das bekommst du nicht.

Meiner Erfahrung nach hilft dann wirklich nur noch die Trennung, dass man eines Tages wieder frei wird von diesen inneren Zwängen, diesem Gieren nach Zusammensein und vor allem diesem Gefühl, das man wichtig für den anderen ist.
Erst durch den Abstand erkennt man die inneren Fallstricke und Mechanismen besser, mit denen man sich dann auseinander setzen kann. Wenn deine Lebensfreude immer mehr auf der Strecke bleibt und du dich nur noch wohl fühlst, wenn du mal dein Quantum an Liebe bekommst, ist es zu spät, denn dann hast du dich schon aufgegeben. Und es dauert bis du dich selbst wieder findest. Aber wenn du dich gefunden hast, lebst du besser als vorher. Erwachsener und klüger. Es lässt sich nichts erzwingen.

• x 5 #94


Zuckerschnute1
@Heffalump er hat es oft gefragt und die Frage hat schon manchmal genervt weil ich ja zu Hause war und nichts gemacht hatte 😂 ach doch gewartet das er mich mal auf nen Date einlädt

• x 1 #95


Zuckerschnute1
@Margerite wow vielen Dank für Deine Worte.

Unterwürfig leider schon seit Kind ja und nun habe ich von ihm die Liebe bekommen die ich noch nie gefühlt hatte und das war, gerade na der Trennung in nun Scheidung mit meinen Mann das schönste was ich erleben durfte. Ja ich würde mich zwar sehr wünschen das er darüber mal nachdenkt weil es ja wirklich so ist, es hatte ja immer funktioniert und bin gesprungen wenn er spontan sich gemeldet hatte oder fragte ob ich schon was gegessen habe. Mein Druck in der Brust ist momentan nicht da was für mich ja in den letzten Tagen unerträglich wurde und das genieße ich gerade

• x 1 #96


Heffalump
Zitat von Zuckerschnute1:
und bin gesprungen wenn er spontan sich gemeldet hatte

Deswegen war es auch so selten zum Ende hin. Willst was gelten, mach dich selten. Der Spruch gilt für dich und für ihn

• #97


M
Zitat von Zuckerschnute1:
Mein Druck in der Brust ist momentan nicht da was für mich ja in den letzten Tagen unerträglich wurde und das genieße ich gerade

Ja, den Druck auf der Brust kenne ich auch. Wenn der eines Tages dauerhaft weg ist und man tatsächlich mit ihm abgeschlossen hat und ihm nichts mehr nachträgt, hat man die innere Freiheit wieder gefunden, die man verloren hatte - unbemerkt.. Das ist dann wie ein Gefängnis aus dem man sich langsam heraus tasten muss.
Es dauert alles seine Zeit, manches kurz, manches lang und manches sogar seeeehr lang. Aber irgendwann muss man sich gelöst haben, weil man erst dann wieder innerlich frei ist.

Wenn ich ihn heute sehe, was sehr selten der Fall ist, weil wir uns nur dienstlich begegnen, fühle ich nichts mehr. Ich frage mich vielmehr, was ich damals an diesem schlecht gekleideten Trauerkloß überhaupt gefunden habe. Er ist alt geworden und grau und dann noch eine graue Fleeceweste - das ist zu viel an grau.
Wenn wir uns begegnen, dann sagen wir kurz Hallo, und jeder geht seines Wegs. Da ist nichts mehr, nicht mal mehr ein Wunsch nach small talk.

Es war mal der Mensch, der mich am meisten interessierte. Und jetzt? Ist er mir einfach egal. Ein gutes Gefühl.

• x 5 #98


Zuckerschnute1
Ich hatte diesen Schmerz damals als mein Mann zu seiner tollen Arbeitskollegin gezogen ist und daher wusste ich, ohje nun musst du die Reisleihne ziehen.

Ja schwierig wenn man sich liebt so zu denken das wir irgendwann nicht mehr reden gerade auch weil wir so nah wohnen. Im Moment muss er eigentlich täglich an mir vorbei wenn er zum Sport fährt und zurück. Das ist schon etwas nervig für ihn, denke ich jedenfalls das sowas was mit einen macht aber das hat ihn ja auch nicht oft aufgehalten um anzuhalten also was denkt mein süßes Gehirn nur schon wieder 🤦🏽‍♀

• #99


Heffalump
Zitat von Zuckerschnute1:
wohnen. Im Moment muss er eigentlich täglich an mir vorbei wenn er zum Sport fährt und zurück

Dein Exmann?

• #100


Zuckerschnute1
Ja der bestimmt um zu stalken 🤣

• #101


Heffalump
Zitat von Zuckerschnute1:
Ja der bestimmt um zu stalken 🤣

Na du, ich weiß das ja nicht

• #102


alleswirdbesser
Zitat von Zuckerschnute1:
Ich hatte diesen Schmerz damals als mein Mann zu seiner tollen Arbeitskollegin gezogen ist und daher wusste ich, ohje nun musst du die Reisleihne ziehen.

Inwiefern hast du die Reißleine gezogen? Er ist doch sogar selbst ausgezogen? Da hat man es doch gar nicht mehr in der Hand?

• #103


Stella31
Zitat von alleswirdbesser:
Inwiefern hast du die Reißleine gezogen? Er ist doch sogar selbst ausgezogen? Da hat man es doch gar nicht mehr in der Hand?

Ich denke, sie meint die jetzige Beziehung

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alleswirdbesser
Zitat von Stella31:
Ich denke, sie meint die jetzige Beziehung

Das macht Sinn.

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A


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