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Nach 16 Jahren getrennt - nach 2 Monaten neue Beziehung

S

Scarmanga
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Hallo zusammen,

ich schreibe mir hier heute meine Geschichte von der Seele, weil ich in ein tiefes Loch gefallen bin und einfach den Austausch mit Menschen suche, die Ähnliches erlebt haben. Ich habe das Gefühl, ich schaffe das alles manchmal nicht mehr.

Meine Frau und ich haben uns am 29.03.26 getrennt – beziehungsweise sie hat sich von mir getrennt. Vorausgegangen war ein Streit Mitte März. Streitigkeiten gehörten bei uns leider zum Alltag, oft unschön und verletzend. Als sie mir Mitte März gestand, unglücklich zu sein, habe ich bis Ende des Monats per WhatsApp und in Gesprächen alles versucht. Ich habe ihr versprochen, mich zu verändern, an mir zu arbeiten, weil ich gecheckt habe, was falsch gelaufen ist. Ihre Reaktion: „Zu spät. Ich glaube dir zwar, dass du dich veränderst, aber ich habe nicht mehr die Kraft, diesen Prozess zu verfolgen.“ Habe aber auch gemerkt, das Kämpfen nichts bringt und genau das Gegenteil bewirkt, nämlich Sie sich weiter von mir entfernt.

Der erste richtige Schlag in die Magengrube kam in der ersten oder zweiten Aprilwoche. Ich saß auf der Couch, sie kam zu mir und meinte eiskalt: „Hör mal, ich habe jemand neuen kennengelernt.“ Ich fing sofort an zu weinen. Sie nahm meine Hände und sagte: „Du brauchst nicht weinen, es ist schon wieder kaputt.“ Wir sprachen danach stundenlang über einen Neuanfang, darüber, uns an einen Tisch zu setzen. Am nächsten Tag war alles wieder vorbei. Sie meinte, es sei besser, beim Cut zu bleiben.

Wenn ich heute ehrlich reflektiere, muss ich sagen: Unsere Beziehung war absolut nicht perfekt, es gab extreme Höhen und Tiefen, und es war verdammt schwer mit ihr. Meine Ex-Frau war ein absoluter Kontrollfreak, sehr dominant, stur und egoistisch. Sie hat massiv über mein Leben bestimmt. Ich durfte mir ohne vorherige Absprache keine teuren Sachen kaufen. Sie hat mir sogar verboten, zu viele Süßigkeiten zu essen, damit ich nicht dick werde – und das, obwohl sie selbst kräftig ist und nur Angst hatte, dass sie neben mir dann schlecht aussieht. Ihr Kontrollwahn ging so weit, dass sie mir eine Google-Standortfreigabe auf meinem Handy eingerichtet hat, damit sie jede Sekunde wusste, wo ich bin und was ich mache. Sie hatte massive Vertrauensprobleme.

Jetzt bei der Trennung wirft sie mir vor, dass sie ja immer so viel für mich tun musste. Ich gebe offen zu: Das war ein Fehler von mir, ich hätte sie im Haushalt und beim Kochen viel mehr unterstützen müssen. Das ist im Alltag leider liegen geblieben. Aber das Absurde ist: Sie hat diese Fürsorge damals gerne gemacht, es hat ihr gefallen! Als ich sie fragte, warum sie mich denn nicht einfach hat machen lassen, kam keine richtige Antwort. Und jetzt, bei der Trennung, wird mir genau das als Strick gedreht.

Als ich sie fragte, was der wahre Grund sei, warum sie mich nach 16 Jahren (davon 12 Jahre Ehe) einfach so austauscht, kamen die Vorwürfe: Ihr fehlte das Flirty, die Berührungen, Komplimente, Dates und Zweisamkeit im Alltag. Später kam heraus, dass es vor allem an sexuellen Bedürfnissen lag: Sie wollte BDSM, hatte vor einem Jahren Fifty Shades of Grey geschaut und wollte das umsetzen. Ich habe es damals leider nur belächelt. Mein Vorschlag, jetzt offen darüber zu reden oder eine Paartherapie zu machen, wurde abgeschmettert: Sie habe dafür keine Kraft mehr, sie habe nur dieses eine Leben und müsse jetzt sehen, wie sie selbst glücklich wird. Ich habe sie gefragt, warum sie diese Probleme nie offen und ehrlich in der Beziehung angesprochen hat. Ihre Antwort war der Hammer: „Um die Harmonie aufrechtzuerhalten, ich wollte keinen Streit.“ Schön. Und was ist das Ergebnis dieser unterdrückten Kommunikation? Die Trennung.
Anfang Mai habe ich ihr Profil auf einem Sexportal gefunden (hatte vorher Sie gefragt ob Sie sich irgendwo angemeldet hat und da ich wusste das Ihr das sexuelle fehlt, wusste ich wo ich am besten nachschaue), wo sie sich direkt angemeldet hatte. Über dieses Portal hat sie dann im Mai auch direkt ihren Neuen kennengelernt. Mit dem ist sie jetzt fest zusammen, hat die letzten Wochen schon bei ihm gewohnt und hat jetzt die Schulferien genutzt, um mit ihm für zweieinhalb Wochen in den Urlaub zu fliegen.

Und ich hocke allein in ihrem Eigentumshaus, in dem wir uns zum Schluss schon räumlich trennen mussten (sie schlief im Schlafzimmer, ich wochenlang auf der Couch im Wohnzimmer), und sammle die Scherben auf. Durch den psychischen Druck hat es auch auf der Arbeit gekriselt – ich habe zwei Abmahnungen kassiert. Immerhin: Einen neuen Job habe ich ab August sicher. Aber die Wohnungssuche gestaltet sich extrem schwierig. Ich finde hier einfach nichts.
Ich habe für diese Frau so viel getan. Letztes Jahr ging es ihr sehr schlecht, sie lag mit massiven Schulterproblemen im Krankenhaus (das wird in den nächsten 10 Jahren wohl noch schlimmer werden) – ich habe sie jeden verdammten Tag besucht. Als bei uns im Keller sprichwörtlich die sch. hochkam, stand ich da, habe geholfen und die Kanalreiniger organisiert. Und das ist jetzt der Dank dafür?

Was mich komplett fertig macht, ist diese plötzliche, brutale Eiskälte. Sie verhält sich wie ein komplett anderer Mensch. Als ich ihr neulich vorwarf, dass ihr jegliche Empathie fehlt, umarmte sie mich, flüsterte mir ins Ohr: „Bitte lass los, dann geht’s dir auch wieder besser. Das lässt langsam auch nach mit der Liebe, das kannst du mir glauben.“ Danach ließ sie mich los und fragte spöttisch: „Und, war das jetzt Empathie genug für dich?“

Ich habe heute extrem viel selbstreflektiert. Ich weiß genau, was ich falsch gemacht habe – dass ich die Konflikte sachlicher hätte lösen müssen, ihr mehr Aufmerksamkeit, Komplimente und Liebe hätte zeigen müssen. Es ärgert mich maßlos, dass ich das erst jetzt sehe. Vor allem hätte ich auf Ihre sexuellen Bedürfnisse eingehen müssen. Aber all das wäre ja kein Problem gewesen, wenn man sich mal an den Tisch gesetzt hätte und offen kommuniziert hätte.

Und das Verrückteste an der ganzen Sache ist: Trotz all dieser Verbote, trotz ihrer extrem dominanten, sturen Art und obwohl sie mich so eiskalt wie ein altes Möbelstück gegen ein neues ausgetauscht hat – ich liebe diese Frau immer noch. Ich kann nicht loslassen. Vielleicht bin ich bescheuert, ein Idiot oder einfach krank, aber ich hoffe tief in mir immer noch, dass diese Rebound-Beziehung mit dem neuen Typen in die Brüche geht und sie zu mir zurückkommt.

Manchmal liege ich im Bett und denke, am besten wäre es, einfach aufzugeben und mein Leben wegzuschmeißen. Meine Freunde bauen mich am Telefon dann mühsam wieder auf. Ich versuche mich abzulenken – gehe ins Kino, treffe Freunde –, aber ich falle immer wieder in dieses tiefe, schwarze Loch. Ich verstehe es einfach nicht, wie man einen Menschen nach so langer Zeit innerhalb von zwei Monaten ersetzen kann. Ich selbst könnte das niemals.

Gibt es hier Leute, denen es ähnlich ging? Die trotz einer extrem schwierigen, kontrollierenden Partnerin und einem eiskalten Austausch nach so vielen Jahren immer noch auf eine Rückkehr hoffen? Wie habt ihr es geschafft, diesen Widerspruch im eigenen Kopf zu lösen und nicht aufzugeben?

Danke fürs Lesen.

x 3 #1


K
Hallo Scarmanga,

es ist gut, dass Du Dir alles von der Seele geschrieben hast! Es ist heftig, was Du in den letzten Monaten durchmachen musstest und immer noch musst und hier im Forum sind immer Menschen, die für Dich Da sind.

Das, was Du hier geschrieben hast... ich denke, dieses Empfinden ist im Trennungsprozess fast schon "normal"... bzw. ich denke, das können hier sehr viele nachempfinden...
Zitat:
Trotz all dieser Verbote, trotz ihrer extrem dominanten, sturen Art und obwohl sie mich so eiskalt wie ein altes Möbelstück gegen ein neues ausgetauscht hat – ich liebe diese Frau immer noch. Ich kann nicht loslassen. Vielleicht bin ich bescheuert, ein Idiot oder einfach krank, aber ich hoffe tief in mir immer noch, dass diese Rebound-Beziehung mit dem neuen Typen in die Brüche geht und sie zu mir zurückkommt.

Aber frage Dich vielleicht: Ist das wirklich Liebe von Deiner Seite? Oder vielleicht doch mehr Abhängigkeit? Angst, das Gewohnte und den Alltag zu verlieren? Sich neu finden zu müssen (dürfen)?

Du schreibst, Du sitzt in ihrer Eigentumswohnung... könntest Du vielleicht zu Freunden/Familie? Dort erinnert Dich alles an sie und was Du grade ganz dringend brauchst, ist Abstand.

x 2 #2


A


Nach 16 Jahren getrennt - nach 2 Monaten neue Beziehung

x 3


Heffalump
Zitat von Scarmanga:
Du brauchst nicht weinen, es ist schon wieder kaputt

Kann es sein, dass es mehr an deiner Frau liegt., als an euch Männern?

x 3 #3


A
@Scarmanga solltest du nicht froh sein, dass sich diese Xanthippe und BDSM Anhängerin von dir getrennt hat? Arbeite an deinem Selbstwert und löse dich aus toxischen, emotional abhängigen Beziehungen.

x 4 #4


Ouabain
Hallo Scarmanga ,

willkommen im Forum. Tut mir leid zu hören, dass es Dir so schlecht geht.

Leider kommt es häufiger vor als man meinen sollte, dass Menschen quasi von heute auf morgen verlassen werden. Und auch, dass die Verlasser bereits wieder einen Partner haben.

Das ist sehr verletztend . Und wie sie mit Dir umgeht, ist echt brutal. Dass Du Dich da wie in einem tiefen Loch fühlst ist völlig normal.

Was die negativen Eigenschaften Deiner Partnerin betrifft - offenbar war Dir das alles weniger wichtig als mit ihr zu bleiben. Deswegen wundert es mich nicht, dass auch im Nachgang bei Dir momentan das Verlustgefühl überwiegt.

Wobei ich von außen jetzt nicht so ohne weiteres verstehe, wie der Kitt zwischen Euch beschaffen war. Da war etwas sehr toxisches in Eurer Dynamik.

Du wirst das jetzt nach und nach aufdröseln , um es selber zu verstehen und zu verarbeiten, warum Du das alles zugelassen hast. Und irgendwann vermutlich erleichtert sein, dass Du da raus bist.

Aber noch stehst Du am Anfang des Weges.
Hier zu schreiben ist jedenfalls ein guter Schritt, und wird Dich unterstützen, nach und nach aus dem Loch heraus zu kommen

x 2 #5


S
@keksi80
Ich glaube eine Mischung aus beidem. Aber ich bin dabei mir meine Selbständigkeit zurück zu holen. Ich bin am Wochenende immer mal bei Freunden.

@Heffalump
Ich glaube ja 😁

@Anacapri
Das mit dem Selbstwert habe ich jetzt schon öfters hören müssen. Da hast du Recht, natürlich sollte ich froh sein, aber ich liebe Sie trotzdem noch. Tja sind halt 16 Jahre gewesen und ja ich war natürlich abhängig von Ihr. Es ist schwer los zulassen.

@Ouabain
Danke für deine Worte. Ich habe das alles zugelassen, weil es für mich über die Jahre einfach Normalität geworden ist. Ich wollte halt auch die Harmonie aufrecht erhalten und habe mich dementsprechend gefügt.

Ein kurzer Nachtrag zu meiner Geschichte:

Ich bin übrigens 46 Jahre alt und meine noch Frau ist 41 Jahre alt. Unsere Ehewohnung ist im Obergeschoss des Hauses. Im Erdgeschoss hat Ihre Oma gewohnt. Da wohne ich jetzt. Grund ist das mir meine noch Frau einen Brief geschrieben hat, den Sie mir letzten Monat unter die Tür geschoben hat, nämlich:

Wie bereits bekannt, haben wir unsere Beziehung am 29.03.2026 beendet. Seit diesem Zeitpunkt leben wir getrennt und nutzen innerhalb des Hauses unterschiedliche Bereiche.
Um die bereits bestehende Trennung auch räumlich eindeutig umzusetzen und jedem von uns einen eigenen Rückzugsbereich zu ermöglichen, fordere ich dich hiermit auf, spätestens bis zum 16.07.2026 die Nutzung der Wohnung im Obergeschoss vollständig aufzugeben und deinen Wohn- und Aufenthaltsbereich ausschließlich in die Wohnung im Erdgeschoss zu verlegen.
Hierzu gehört insbesondere:
die vollständige Räumung sämtlicher persönlicher Gegenstände aus der Wohnung im Obergeschoss,
die Beendigung der Nutzung des Wohnzimmers im Obergeschoss als Schlaf- oder Aufenthaltsraum,
die Verlagerung deines Wohn- und Aufenthaltsbereichs in die Wohnung im Erdgeschoss.
Bis auf Weiteres gestatte ich dir, die Wohnung im Erdgeschoss als Wohn- und Aufenthaltsbereich zu nutzen. Diese Regelung erfolgt ausschließlich zur organisatorischen Umsetzung unserer bereits bestehenden Trennung und begründet keine weitergehenden Nutzungs- oder Besitzrechte an anderen Teilen des Hauses.
Nach Ablauf der genannten Frist wird die Wohnung im Obergeschoss ausschließlich von mir genutzt. Dies umfasst insbesondere das Schlafzimmer, das Wohnzimmer, die Küche, das Bad sowie die weiteren Räume im Obergeschoss. Ein Zutritt zu diesen Räumen ist danach nur noch nach meiner vorherigen ausdrücklichen Zustimmung möglich.
Die jeweils von der anderen Person genutzten Wohnbereiche sind grundsätzlich nicht ohne vorherige Absprache zu betreten.
Hiervon ausgenommen bleibt der Zugang zum Keller und zur gemeinsamen Waschküche. Da der Zugang zum Keller ausschließlich durch die Wohnung im Erdgeschoss möglich ist, werde ich diesen Weg weiterhin nutzen können, soweit dies für die Benutzung der Waschküche oder sonstige notwendige Kellerzugänge erforderlich ist. Dabei werden wir gegenseitig auf unsere Privatsphäre Rücksicht nehmen.
Diese Regelung dient der organisatorischen Umsetzung unserer bereits bestehenden Trennung und der Schaffung klarer räumlicher Verhältnisse innerhalb des Hauses.
Solltest du dieser Aufforderung nicht innerhalb der gesetzten Frist nachkommen, werde ich zur Klärung der Nutzung der Wohnräume gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen und die Angelegenheit auf dem Rechtsweg klären lassen.
Ich hoffe jedoch, dass eine gerichtliche Auseinandersetzung vermieden werden kann und bitte dich daher, die vorstehende Regelung fristgerecht umzusetzen.

Da ich keine Lust habe auf eine Auseinandersetzung , bin ich nach unten gezogen. Heute ist Sie das erste Mal wieder nachhause gekommen. Hat gesehen das ich oben weg bin, hat die Türen geschmissen und ist wieder weggefahren. Sie möchte das ich aus dem Haus verschwinde.

x 1 #6


T
@Scarmanga Es tut Mir von Herzen leid das alles zu lesen. Diese Eiseskälte kenn Ich leider. Mich hat das auch fertig gemacht. Von jetzt auf gleich ein anderer Mensch. Meine Geschichte ist etwas anders , aber den Schmerz teilen Wir. Wie so viele hier.Was hilft ist die Zeit. Zeit heilt zwar nicht die Wunden, aber es Wird besser.Jeder geht mit einer Trennung anders um.Aufgeben wollte Ich auch. Aber das konnte Ich meiner Familie nicht an tun. Vorallem meinem Sohn nicht. Hier sind alle für Dich da , und das hat Mir sehr geholfen. Allerdings ist man echt auf sich alleine gestellt.

Sag mal, willst Du Sie wirklich zurück? Und dann dieses BDSM Ding mit ihr durchziehen obwohl es nicht deine Sechsuelle Orientierung ist? Du sagtest das Du immer klein gehalten wurdest .

Ich bin ein Fan von Vielleicht kommt der Partner zurück.Aber auch nur, wenn die Beziehung vorher schön war.

x 2 #7


Worrior
@Scarmanga
Trotz aller Widrigkeiten hat die Beziehung 16 Jahre gehalten.
Der Glaube dass Dich eine Partnerin bis an Ende Deiner Tage begleitet wird in der heutigen Zeit immer mehr zun mystischen Märchen.
Wäre Mr. Grey mit seinen 50 Schattierungen kein gutaussehender Millionär, sondern ein adipöser, ungepflegter Arbeitsloser in einem sozialen Brennpunkt wäre es eine Folge für Criminal Minds und kein ero..
Aufgrund social Media meint aber jede Ghettoprinzessin einen Mr. Grey verdient zu haben, was mitunter bizarre und skurile Formen annimmt.
Euer Weg ist hier leider zu Ende, die Geschichte wird von ihr umgeschrieben bis sie in ihr Narrativ passt.
Good-Boy-Points, die Du jetzt einlösen könntest gibt es nicht.
Was sie fühlt ist jetzt ihre Realität und da wirst Du nicht durchdringen.
Zudem waren da jetzt eh Andere am Schuss so dass sich die Sache eh erledigt hat.

Du blickst jetzt unter den momentanen Bedingungen, mit den heurigen Erkenntnissen auf die Vergangenheit und verurteilst Dich selbst.
Damals hattest Du dieses Wissen nicht.
Dich in Schuld zu kasteien bringt Dir nichts.
Jetzt musst Du Dich selbst in den Mittelpunkt Deines eigenen Lebens setzen.
D. h. die richtigen Dinge zu tun obwohl sie sich unangenehm anfühlen.
Denn Dein Gefühl hängt noch hinterher, in der Vergangenheit und Gefühle können täuschen.

x 5 #8


T
@Scarmanga krass wie förmlich Sie das geschrieben hat .

x 4 #9


T
@Worrior na ein bisschen mehr auf den Rippen hätte Mr. Grey auch nicht geschadet 😂 der Hungerhaken.

x 4 #10


S
@Taja1976
Sie ist nicht nur eiskalt , mittlerweile kann Sie mir gar nicht mehr in die Augen schauen. Ja ich hätte Sie gerne zurück auch wenn BDSM überhaupt nicht meins ist. Ja in bestimmten Dingen wurde ich zwar klein gehalten, konnte ich aber mit leben. War sozusagen mein Kompromiss in der Beziehung.

@Worrior
Du hast natürlich recht, dass ich jetzt nach vorne schauen muss. Aber es ist halt nicht so einfach für mich.
Ich bin ja auch der Ansicht, dass sie in einer Rebound-Beziehung ist. Aber warum auch immer, sind halt nun mal noch Gefühle für sie da und ich habe immer noch die Hoffnung, dass sie dementsprechend damit gegen die Wand fährt. Aber natürlich muss ich jetzt erst mal meinen Weg gehen. Ich habe eh keine andere Wahl in der jetzigen Situation. Gibt es denn Paare die trotz Rebound-Beziehung wieder zusammen gekommen sind?

x 1 #11


Ouabain
Puh. Was für ein Brief. Klingt für mich sehr juristisch. Nach meinem Verständnis hätte sie Dich nicht einfach aus der gemeinsamen Wohnung werfen dürfen. Ich kann zwar verstehen, dass Du keine Lust auf Streit hast. Frage mich jedoch, ob Du da eventuell jetzt eine Rechtsposition (Wohnrecht) aufgegeben hast 🤔

Dass sie Dich aus dem Haus haben will, ist das eine. Aber Wohnungssuche ist heutzutage schwierig.

Keine Ahnung. Hast Du bereits einen Anwalt? Falls nicht, wird es Zeit. Ich will Dich nicht zum Streiten bringen. Aber bei allem Kummer - Du solltest Dich auch nicht von ihr über den Tisch ziehen lassen. Deine Frau macht nicht den Eindruck als ob sie fair spielen würde

N.B. - Hat sie Dir verraten, welche Position sie beim BDSM anstrebt ? Ihr Charakter klingt eher weniger nach den 50 Shades sondern mehr nach Herrin.

x 3 #12


D
@Scarmanga

dein einziger Fehler war dieser Dame einmal eine ordentliche Ansage zu machen, welche dich Klein gemacht hat.
du wirst Aufblühen, wenn du damit Abgeschlossen hast.
du wirst sehen es wird ihr keiner bleiben und dir würde ich Raten sie nicht mehr zurück zu Nehmen

x 1 #13


S
@Ouabain
Meine Anwältin kennt den Brief. Rechtlich gesehen ist der belanglos, weil letztendlich nur sowas das Familiengericht entscheiden kann. Dem Frieden willen habe ich es trotzdem gemacht. Rechtlich bleibt der obere Bereich trotzdem noch meine Ehewohnung.

Was das BDSM angeht, ja die Position hat Sie verraten. Ich sollte Sie dominieren. Was mir persönlich schwer fällt, weil ich das einfach nicht ernst nehmen kann.

@Dudo
Das mit der Ansage habe ich tatsächlich schon versucht, aber bei ihr stößt man da komplett auf Granit. Wenn ich mal lauter oder deutlicher geworden bin, kamen sofort Sätze wie: „Ich rede jetzt, du redest nicht. Ich sage dir, wann du zu reden hast.“ Oder sie hat direkt abgeblockt: „Wenn du mir so kommst, ist das Gespräch sofort beendet. Ich gehe jetzt.“ Eine Ansage macht bei ihr also null Sinn, weil sie sofort den Raum verlässt und die totale Kontrolle behalten will.

Und was das Zurücknehmen angeht: Das ist verdammt schwer. Ich liebe sie leider immer noch. Dazu kommt die verdammte Angst, dass ich in meinem Leben keine andere Partnerin mehr finden werde und sie meine letzte Chance war. Ich habe mich mittlerweile sogar schon mal auf Dating-Apps angemeldet, einfach um mich abzulenken und zu sehen, ob sich überhaupt noch andere Frauen für mich interessieren. Aber bisher läuft das eher schwierig und nicht wirklich positiv.

x 1 #14


S
Zitat von Scarmanga:
Dazu kommt die verdammte Angst, dass ich in meinem Leben keine andere Partnerin mehr finden werde und sie meine letzte Chance war.

Das denken hier auch viel jüngere, die eine Trennung verarbeiten müssen. Scheint einfach nur mit dem Trennungsschmerz zusammen zu hängen.


Zitat von Scarmanga:
Ich habe mich mittlerweile sogar schon mal auf Dating-Apps angemeldet, einfach um mich abzulenken und zu sehen, ob sich überhaupt noch andere Frauen für mich interessieren. Aber bisher läuft das eher schwierig und nicht wirklich positiv.

Das liegt nicht an dir!
Vielleicht sind Freizeit-Apps besser.

x 2 #15


A


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