Zitat von Fanta1:Ob die Rechtsprechung gerecht oder ungerecht ist, hängt auch wieder sehr stark vom Einzelfall ab. In meinem Fall möchte ich mal sagen, mehr als ...
Ich habe keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit gestellt, sondern explizit angeführt, dass es "nur" meine persönliche Meinung ist. Ich darf es
grundsätzlich unfair finden - grundsätzlich heißt aber nicht ausnahmslos immer und ich hoffe, du hast dich nie von mir angesprochen gefühlt.
Deine Geschichte steht für mich auf einem ganz anderen Blatt und die Betreuung eines chronisch kranken Kindes über Jahre und Jahrzehnte (und "nebenbei" noch zusätzlich mehrere Jahre arbeiten gehen) ist eine Leistung vor der ich meinen Hut ziehe - Respekt!
✊Ich finde es einfach nur nicht in Ordnung, wenn eine Frau sich selbst Kinder wünscht, diese auch bekommt, viel Zeit mit ihnen verbringen darf (weil der Mann Hauptverdiener ist und es ihr finanziell ermöglicht) und nach der Trennung den Ex plötzlich zum bösen Schurken degradiert, welcher frecherweise die ganze Zeit über Geld verdient hat und jetzt gefälligst weiterhin für den Standard blechen soll (gleichzeitig wird null Gewürdigt, dass er ständig auf der Arbeit war und auch total viele schöne Momente der Kindesentwicklung verpasst hat).
Sowas finde ich halt anmaßend und gerade in langen Ehen muss nun wirklich keine Frau (die nicht selbst krank ist oder ein krankes Kind betreut) die ganzen zwanzig, dreißig oder mehr Jahre nur für ihre Rolle als Ehefrau und Mutter leben…
Hat dann für mich persönlich schon einen faden Beigeschmack sich auf einmal darüber zu beschweren, dass der Ex sowiel verdient und man selber nicht, obwohl es in der Ehe nie ein Problem war und man es sogar selbst so wollte… aber da hat er sein Geld ja auch noch freiwillig geteilt, während man selbst eine nette Work-Life-Balance für sich beansprucht hat
🤔Seien wir ehrlich, kein normaler (kinderloser) Single - egal ob männlich oder weiblich - könnte es sich erlauben jahrelang zu Hause zu bleiben oder in Teilzeit zu arbeiten und gleichzeitig einen Standard mit finanzieller Absicherung, Haus und Urlaub zu erwirtschaften. Aber anstatt auch mal dankbar zu sein, dass der Partner einem genau diesen, für Alleinstehende nicht möglichen, Luxus über einen mehr oder weniger langen Zeitraum ermöglicht hat, wird auf "sein Recht" geklagt und noch mehr gefordert
😶