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Neuanfang mit Ex

Lischen80

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Hallo ich bin Lischen und 36 Jahre alt. Ich muss hier einfach Meinungen holen da ich nicht klar denken kann.
Ich war etwas über 4 Jahre mit meinem Ex zusammen. Die letzte Trennung war die 2. Die erste Trennung dauerte nur 1 Woche. Die letzte nun 7 Monate.
Die ersten Monate hat er gekämpft. Danach hatten wir die letzten 3 Monate gar keinen Kontakt. Ich hatte mich getrennt.
Wir haben nie zusammen gewohnt was mich dann anfing fertig zu machen.
Zukunftsvorstellungen hatten wir die gleichen. Kinder und heiraten. Jedoch unterschiedliche Zeitvorstellungen.
Gründe warum ich mich getrennt hab:
Er hat zusammen ziehen immer wieder versprochen und dann doch hinausgezögert.
Er trinkt jedes Wochenende. Manchmal zu viel und wir stritten. Er möchte aber das ich nicht trinken. Möchte aber selbst nicht aufhören.
Er stand nicht hinter mir wenn seine Familie mich runter machte.
Ich war unzufrieden weil die Zeit verging und wir keinen Schritt vorwärts gingen. Ich wollte nicht mit 40 Kinder bekommen. Geplant waren 2 Kinder.
Er konnte mir nicht sagen das er mich liebt.
Sein Kampf: er versprach sich zu ändern. Zusammen zu ziehen und etwas weniger zu trinken (weniger von der Masse, nicht weniger wochenenden)
Er schrieb Briefe indem er über seine Gefühle sprach und mir schrieb das er mich liebt und es mir auch sagen wird.
Leider habe ich ihm nichts geglaubt und dann ihn gelöscht und blockiert.
3 Monate später ohne Kontakt trafen wir uns zufällig. Haben geredet und geflirtet und die Gefühle und die Anziehungskraft war sofort wieder da.
Dann hatten wir öfter Kontakt und uns getroffen. Bis das Thema von ihm kam ob wir wieder zusammen kommen wollen. Wir haben beide keine Dates oder andere in der Trennung gehabt.
Also haben wir über die Trennung geredet. Beide verstanden was falsch lief.
Seine Vorstellungen:
Wir ziehen zusammen und planen Hochzeit und Kind.
Er trinkt weniger aber immer noch genauso häufig. Den Alk. will er nicht aufgeben. Auch nicht nach dem Kind.
Er möchte das ich mich seiner Familie anpasse.
Meine Vorstellungen:
Wir ziehen zusammen und dann wird Hochzeit und Kind geplant.
Er kann trinken aber nur zu Anlässen. Oder 1 bis 2 mal im Monat und nicht jedes Wochenende. Er trinkt nichts 8 Wochen vor der Geburt und 3 Monate nach der Geburt. Ich möchte mich da auf ihn verlassen können.
Ich passe mich nicht seiner Familie an. Ich bleibe ich. Er muss einfach hinter mir stehen. Anpassen würde heißen das ich mich beleidigen lassen muss ohne mich aufzuregen. Ebenso das ich bei feiern oder familientreffen bei den Frauen sitzen soll während die Männer am Tisch saufen. Ja irgendwie wird das da getrennt

Da irgendwie ein Teil des Textes fehlt am Ende, hier der Rest:
.......
So mein Herz will. Aber mein Kopf Sagt das es nicht funktioniert. Da der Alk. ihm so wichtig ist.
Ich brauche mal euren Rat.
Was würdet ihr tun ? Habt ihr Ratschläge?
Danke schon mal.
LG Lischen

05.03.2017 14:30 • #1


Husky17


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Wenn du ihm was bedeutest, dann hört er auf mit dem trinken. Er muss erkennen, dass er dich damit verletzt. Soviel Rücksicht sollte er nehmen können. Als ausstehender finde ich es sehr heftig was der Alk. für eine große Rolle spielt. Hast du vielleicht mal versucht über einen anderen männlichen Gegenpart deine Meinung vertreten zu lassen ?
Männer reden untereinander anders.

Sag ihm vielleicht, dass es die Zukunft von DIR, IHM und dem KIND ist. Und der Alk. das keinen Platz mehr finden wird.

05.03.2017 14:46 • #2



Neuanfang mit Ex

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minimine

minimine


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Puuuuuh.....schweres Thema. Am besten versuchst du dich mal zu fragen was sich für dich allein gut anfühlt? Wenn man das so liest was du schreibst riecht man die Angst förmlich raus. Sobald du auch nur ansatzweise Zweifel hast, das er das mit dem Konsum nicht einstellen kann, lass es lieber bleiben. Hiinterher bist du wieder die jenige die sich die Wunden *beep* muss und es wird bei jeder Trennung schlimmer. Da ist irgendwie schon wieder sehr viel Druck hinter für beide beteiligten.

05.03.2017 14:57 • #3


Lischen80


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Ja ich habe schon alles versucht ihm das klar zu machen das das nicht normal ist mit dem Alk.. Die Meinungen anderer interessieren ihn nicht. Er möchte einfach das ich das akzeptiere. Ansonsten will er nicht. Was anderes kommt für ihn nicht in Frage.
Ja ich habe große Angst das ich damit nicht klar kommen werde. Konnte ich in den 4 Jahren nicht. Warum sollte ich jetzt einfach damit klar kommen.
Für mich ist die Entscheidung schwer.
Ich weiß nicht was ich tun soll.
Sein cousen sagte zu mir, er trinkt zwar zu viel aber ansonsten ist er ein guter.
Aber ich finde das man das nicht einfach verharmlosen kann das er so viel trinkt.

05.03.2017 15:04 • #4


etnervt

etnervt


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Zitat von Lischen80:
Ja ich habe große Angst das ich damit nicht klar kommen werde. Konnte ich in den 4 Jahren nicht. Warum sollte ich jetzt einfach damit klar kommen. Für mich ist die Entscheidung schwer.
Ich weiß nicht was ich tun soll. .


Da hast du dir deine Antwort doch schon gegeben. Das was 4 Jahre nicht funktionierte wird nun auch nicht funktionieren. Das passt für dich jetzt auch nicht. Und vielleicht wird der Konsum im Laufe der Zeit noch mehr. Mit Kinder kommen noch ganz andere Belastungssituationen hinzu.

05.03.2017 15:07 • x 1 #5


Husky17


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Zitat von Lischen80:
Ja ich habe schon alles versucht ihm das klar zu machen das das nicht normal ist mit dem Alk.. Die Meinungen anderer interessieren ihn nicht. Er möchte einfach das ich das akzeptiere. Ansonsten will er nicht. Was anderes kommt für ihn nicht in Frage.
Ja ich habe große Angst das ich damit nicht klar kommen werde. Konnte ich in den 4 Jahren nicht. Warum sollte ich jetzt einfach damit klar kommen.
Für mich ist die Entscheidung schwer.
Ich weiß nicht was ich tun soll.
Sein cousen sagte zu mir, er trinkt zwar zu viel aber ansonsten ist er ein guter.
Aber ich finde das man das nicht einfach verharmlosen kann das er so viel trinkt.


Erlaube mir etwas Offenheit:

Möchtest du das DEIN Kind einen Vater hat der Alk. Probleme hat ?

Möchtest du ein Kind von jemanden haben der BEVOR das Kind da ist, schon Alk. Probleme hat ?

Wenn er nicht für DICH aufhört, dann soll er es für das Kind tun, wenn ihm der Alk. wichtiger ist als das Kind....Schieß ihn ab.

05.03.2017 15:11 • #6


Lischen80


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Zitat:
Wenn er nicht für DICH aufhört, dann soll er es für das Kind tun, wenn ihm der Alk. wichtiger ist als das Kind....Schieß ihn ab.


Er hat immer Ausreden das es nichts mit mir zu tun hat oder dem Kind. Er sagt immer das ist er, ihm macht trinken Spaß und gehört dazu. Er will nicht darauf verzichten. Das habe nichts damit zu tun ob der Alk. wichtiger wäre als ich oder das Kind. Er meinte auch das er Dann unglücklich in der Beziehung wäre wenn ich verlange das er nicht trinkt.
Ich soll ihn akzeptieren wie er ist. Er wird immer für mich da sein und mich unterstützen und ich kann mich immer auf ihn verlassen.
Sollte was mit dem Kind sein dann kann ich ja fahren da ich nicht trinken werde.
Ich verstehe das nicht. Für mich ist das so, wenn er lieber die Trennung vorzieht als aufzuhören zu trinken oder stark zu reduzieren dann ist doch der Alk. wichtiger als ich.
Das versteht er aber nicht. Für ihn gehört Alk. dazu. Ich muss noch dazu sagen das er damit aufgewachsen ist. Seine Familie ist und denkt auch so. Also die Männer trinken da alle. Die Frauen sitzen brav und warten und fahren ihre Männer nach Hause wenn die fertig sind

05.03.2017 15:20 • #7


etnervt

etnervt


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Er hat schon ein gravierendes Alk.. Das würde ich verdammt ernst nehmen.
Und stimmt....das hat nichts mit dir zu tun. Es wird aber dein Problem werden bzw. ist es ja schon.

05.03.2017 15:23 • #8


minimine

minimine


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Echt schwer....aber wie gesagt. Höre auf deine innere Alarmglocke die ja schon klingelt. Ich wünsch dir viel Kraft!

Mädels....ich würde mich sehr freuen wenn ihr zu meiner Geschichte mal was sagt : haben-wir-noch-eine-chance-t38190.html

05.03.2017 16:00 • #9


Chaostante

Chaostante


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Huhu
Nun antworte ich mal bei dir .
Ganz ehrlich er ist Alk. , willst du wirklich mit ihm ein Kind zeigen wo du es schon vorher weißt ?
Mir ist das gleiche früher passiert , ich war sehr jung und naive und dachte ich schaffe es ihn davon los zugekommen.

Als das Kind dann da war wurde es alles noch viel schlimmer.

Nach fast 5 Jahren bin ich dann mit meiner kleinen ausgezogen . Er ist richtig abgestürzt Familie weg / Arbeit weg / zum Schluss die Wohnung .

Du kannst ihn nicht ändern niemals er ist Alki . Er muss es richtig wollen aber er sieht es doch garnicht. Bestimmt sagt er dir ich trinke nur weil es mir schmeckt oder beruhigt.

Bitte denk an deine/ eure Zukunft .

06.03.2017 23:32 • #10



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