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Neue Liebe alte Sorgen

Sorgild

Sorgild

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Hast du eigentlich mal mit deinem Freund über deine Gedanken geredet?

02.01.2019 19:37 • #16


Lila32

Zitat von Sorgild:
Hast du eigentlich mal mit deinem Freund über deine Gedanken geredet?


Habe ich. Wir haben auch sehr offen reden können und ich habe ihm erzählt was passiert ist.
Ich frage auch nach wenn mich was unsicher macht oder so.
Aber das hier is ein Gemisch aus Bauchgefühl und Kopf. Und ich weiß nicht ob ich beidem trauen kann.
Wenn er bei mir ist fühle ich mich absolut sicher. Sobald wir uns paar Tage nicht sehen geht das dann los.
Ich kann das auch nicht gut in Worte fassen weil es ja wie gesagt eher paranoide Gedanken sind die aus einem Bauchgefühl resultieren.

02.01.2019 19:44 • #17


schmaloo

schmaloo

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Zitat von Lila32:

Wobei man ja auch immer sagst das dass Bauchgefühl meistens richtig is.


Ist ja auch richtig. Dein Bauchgefühl ist aber hin und hergerissen, kann dir also momentan nicht wirklich helfen.
Dein Bauchgefühl ist ja auch nicht rein. Das geht nur wenn du mit dir im reinen bist.
Und denk dran: Es gibt in der Liebe keine Garantie. Nie. Genau davor hast du Angst was ein schlechter Ratgeber ist.

Lass dir Zeit wenn es gut werden soll.... Für dich.

02.01.2019 19:52 • x 1 #18


Lila32

Zitat von schmaloo:

Ist ja auch richtig. Dein Bauchgefühl ist aber hin und hergerissen, kann dir also momentan nicht wirklich helfen.
Dein Bauchgefühl ist ja auch nicht rein. Das geht nur wenn du mit dir im reinen bist.
Und denk dran: Es gibt in der Liebe keine Garantie. Nie. Genau davor hast du Angst was ein schlechter Ratgeber ist.

Lass dir Zeit wenn es gut werden soll.... Für dich.


Viiiiielen Dank! Ich glaube ihr habt recht. Ich hab das Gefühl verloren das ich mich selbst schützen kann wenn es einen Grund gibt und bis dahin "einfach" mal vertrauen muss. Um an den Punkt zu kommen hab ich das letzte mal lange gekämpft und die Angst kommt halt immer wieder hoch. Anstrengend eben.

02.01.2019 19:57 • x 3 #19


Lila32

Zitat von Sorgild:
Hi Lila,

mein letzter Freund ist jetzt Mitte 30 und hatte mir erzählt, auch keine lange Beziehung geführt zu haben. Bis auf eine im Teenageralter, die zwei Jahre hielt. Danach war er auch immer nur Single und alles ging nach kurzer Zeit in die Brüche. Heute denke ich mir, dass wird Gründe gehabt haben. Das da irgendwas im Kopf ist, was einem sagt: Hier stimmt irgendwas nicht. Das kenn ich. Bin mit diesem Mann nie zur Ruhe gekommen. Weißt du, hinterher.. also jetzt, erkenne ich so langsam die Zusammenhänge und viele Puzzleteile fügen sich jetzt ganz automatisch zusammen. Aber wenn du mittendrin steckst, sieht das ganz anders aus. Ich habe im Laufe dieser Beziehung immer mehr Selbstzweifel entwickelt. Wir waren sieben Jahre zusammen. Die Trennung war im September. Ich warte darauf, meine Kur antreten zu können. Die habe ich bitter nötig.

Und ja, die ganzen Jahre über hatte ich das Gefühl, ich genüge nicht. Und sobald er etwas besseres findet, ist er weg. Genauso ist es auch gekommen.


Was war denn dann eigentlich das Problem? Also das Bauchgefühl?!

02.01.2019 21:54 • #20


arjuni

arjuni

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Hallo Lila,

es kann auch sein, dass es Dir einfach unglaublich schwer fällt, das Glück und die gute Beziehung "auszuhalten".

Dein Gehirn ist gewohnt, dass in Beziehungen alles schlecht läuft, dass Du schlecht behandelt wirst, belogen wirst, dass Du leidest. Vielleicht war es sogar auch schon in Deiner Kindheit so, dass Deine Eltern nicht immer das Beste für Dich getan haben. Nun bist Du auf einmal in einer für dich völlig neuen, und somit ungewohnten Situation.

Das Gehirn stuft alles was neu und unbekannt ist, grundsätzlich erstmal unter der Überschrift "Alarm" ein. Alle erlernten Gedanken über Dich selbst ("Immer gerate ich an schlechte Männer", "Ich habe es nicht verdient, gut behandelt zu werden", "Ich bin es nicht wert") sind auf einmal womöglich nicht mehr gültig. Das bedeutet großen Stress für Dein Gehirn. Und Du fühlst Dich automatisch unwohl. Und deshalb sucht Dein Gehirn krampfhaft nach irgendwelchen Fehlern (Vergangenheit, Ex-Freundinnen etc.).

Das ist auch genau der Grund, warum sich viele Menschen immer wieder in gleiche schädigende Situationen begeben. Beispiel: Frauen, die immer gewalttätige Männer hatten, sagen oft: "Wenn 10 Männer an der Bar stehen, dann suche ich mir mit Sicherheit ausgerechnet den einen aus, der wieder gewalttätig ist." Eben weil es für das Gehirn leichter ist, sich in gut bekannten Situationen zurecht zu finden.

Schau, dass Du Dich von Deinen negativen Gedanken distanzieren kannst. Erkenne sie als Gedanken und nicht als Wahrheit! Nimm sie wahr, aber sage Dir "Das sind nur Gedanken". "Sie dürfen da sein, aber ich brauche sie nicht ernst zu nehmen." Und dann lass sie wieder ziehen.

Und dann sieh auf das, was die Realität ist, was da ist: ein Mann, der Dich und Deine Tochter liebevoll behandelt und Dir gut tut! Und Du bist es wert, und darfst es Dir erlauben, so einen Mann an Deiner Seite zu haben!

Alles Liebe wünscht

Arjuni

03.01.2019 03:13 • x 5 #21


Gwenwhyfar

Gwenwhyfar

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Hallo Lila,

hast Du nach Deinen 2 Narzissten etwas unternommen, um zu schauen warum Du in diese Beziehungen geraten bist? Und falls ja, konntest Du aus Deiner Sicht etwas an Dir ändern?

Deine alten Muster machen die Anziehungskraft solcher Menschen aus und wer darin gefangen ist, kann sich gar nicht in den netten Nachbarn verlieben. Dein Bauchgefühl könnte also Hintergrund haben, wenn Du Deinem alten Leben nicht entkommen bist.

03.01.2019 03:40 • x 2 #22


Lila32

Zitat von Gwenwhyfar:
Hallo Lila,

hast Du nach Deinen 2 Narzissten etwas unternommen, um zu schauen warum Du in diese Beziehungen geraten bist? Und falls ja, konntest Du aus Deiner Sicht etwas an Dir ändern?

Deine alten Muster machen die Anziehungskraft solcher Menschen aus und wer darin gefangen ist, kann sich gar nicht in den netten Nachbarn verlieben. Dein Bauchgefühl könnte also Hintergrund haben, wenn Du Deinem alten Leben nicht entkommen bist.


Genau das ist ja meine Angst. Dadurch das die vorherigen Beziehungen auf unterschiedliche Weise ungesund waren fällt es mir so schwer das heraus zu finden. Mein erster Mann hat mich finanziell ausgebeutet, in einer anderen Beziehung war es emotional (beide auf eine Art und Weise wo ich dachte es stimmt was nicht aber es war nicht greifbar weil gut verpackt).

Auch ist es mit Sicherheit so das ich als Kind schon gelernt hab zurück zu stecken und es nicht kenne das sich jemand um mich sorgt.
Das hab ich dann in einer langjährigen Therapie gelernt. Für mich selbst da zu sein und mir Dinge zu verzeihen und mir nicht mehr die Schuld an Dingen die andere mir beigebracht oder mit mir gemacht haben zu geben. Deshalb bin ich seitdem auch ständig auf der Hut das ich nicht wieder an jemanden gerate der es nicht ehrlich meint.

Es gibt sicher Dinge die ich auch in meiner jetzigen Partnerschaft versuche zu entschuldigen und ich denke das es auch genau das ist was mein Bauchgefühl ausmacht.
Die Frage ob es meine Angst ist die mich schwanken kommen lässt oder es tatsächlich so ist das ich unterbewusst wieder an jemanden geraten bin der mir nicht gut tut wird mir wohl keiner beantworten können und ich werde es raus finden müssen.
Das der Alarmknopf an is schadet nicht und ich muss mir immer wieder sagen das mir nichts passieren kann weil ich auch allein sehr gut zurecht komme. Ich darf nicht wieder verlernen zu sagen was mich stört und das mir nichts passiert wenn ich drüber rede. Bei manchen Dingen denke ich oft ich übertreibe und bin zu kleinlich aber genau diese Dinge machen eben mein Bauchgefühl aus.

Ich bin so dankbar das ihr euch alle die Zeit genommen habt und sagt was ihr denkt. Manchmal sieht man echt den Wald vor lauter Bäumen nicht.

03.01.2019 06:21 • x 2 #23


leilani1801

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Zitat von Lila32:
Was totaler Quatsch is weil er bis auf paar kleine Beziehungen seit 10 Jahren single ist, keine Kinder hat oder verheiratet war.


Wenn du eine zeitlang mit einem Menschen gute Erfahrungen machst, dann wirst du auch wieder vertrauen können. Dass du diesbezüglich traumatisiert bist ist ja klar.

Dass er solange Single war, keine Kinder und nie verheiratet würde mich allerdings sehr vorsichtig sein lassen. Sowas kann auf Bindungsangst hindeuten.

Deswegen nimm deine Befürchtungen ernst und beobachte die Beziehung in aller Ruhe. Gab es denn bereits Situationen, Ereignisse mit ihm, die dich beunruhigt haben?

03.01.2019 06:39 • x 1 #24


Lila32

Zitat von leilani1801:

Wenn du eine zeitlang mit einem Menschen gute Erfahrungen machst, dann wirst du auch wieder vertrauen können. Dass du diesbezüglich traumatisiert bist ist ja klar.

Dass er solange Single war, keine Kinder und nie verheiratet würde mich allerdings sehr vorsichtig sein lassen. Sowas kann auf Bindungsangst hindeuten.

Deswegen nimm deine Befürchtungen ernst und beobachte die Beziehung in aller Ruhe. Gab es denn bereits Situationen, Ereignisse mit ihm, die dich beunruhigt haben?


Mich hat die Tatsache das er so lange allein war von Anfang an irritiert. Er selbst sagt das es einfach nicht gepasst und er immer verarscht wurde und deshalb keine Lust auf eine Beziehung hatte.
Ich sage (und das hab ich ihm auch schon gesagt) das es daran liegt das er sich nicht einschränken wollte/will in seinen Aktivitäten. Er ist wie oben schon geschrieben in Vereinen tätig und hat schon immer gern das eine oder andere Bierchen mit Freunden beim oder auch ohne Fußball getrunken.
Generell bin ich ein Mensch der Null Probleme mit sowas hat und mich sogar schon dazu gesetzt hab wenn Fußball kam. Einfach weil ich weiß das es ihm wichtig ist. Auf der anderen Seite merke ich aber auch das er sich diese Freiräume niemals nehmen lassen würde und mir geht es diesbezüglich darum das ich denie das es Situation gibt wo auch mal ein Kompromiss her muss. Das wenn was ansteht ich auch mal verzichten oder zurück stecken muss. Das macht er zwar dann wenn es bei ihm zeitlich passt aber ansonsten ist es auch schon vorgekommen das er eine Ausrede gesucht hat um sein Ding durch zu ziehen. Ich muss dazu sagen das er mit 31 Jahren noch bei seinen ElTerm lebt und wirklich keinerlei Verantwortung für irgendwas hat und auch noch nie hatte. Bei mir läuft das eben nicht so. Ich hab ne Tochter um die ich mich kümmere und auf ein zweites Kind in Form eines Erwachsenen kann ich verzichten. Das weiß er auch.
Nach außen sagt er zwar ich würde alles stehen und liegen lassen wenn aber Fußball läuft oder was anderes ansteht bin ich mir da nicht so sicher. Dazu kann ich nicht viel sagen weil ich generell meine Dinge allein regele und nicht auf andere angewiesen bin. Heisst das er bis jetzt seine Dinge unabhängig von mir immer machen konnte und es dann so ausschaut das wir gucken wo wir beide dann zeit haben und wie wir was unter einen Hut bringen können.
Meist kommt er dann zu mir. Ich sag immer er hat zwei Leben: eins bei mir wo er auch mal anpackt ich ihm nicht das Brot in würfel schneide und eins bei sich zu Hause wo er auf Mamas schoß machen kann was er will. Die Entscheidung wann er wo ist liegt bei ihm.
Jetzt hätte er gern Kinder und plant eine Zukunft. Diesbezüglich bin ich natürlich sehr kritisch weil ich nicht sicher bin ob er weiß was für eine hohe Verantwortung das ist und er dann sein jetziges Leben so nicht mehr weiter führen kann.
Er ist halt echt ein liebevoller Mensch der zumindest wenn wir drüber reden eine gute Einstellung zu Beziehungen und dem Leben hat. Mit dem durchsetzen hapert es manchmal und genau da weiß ich nicht ob es daran liegt das er noch grün hinter den Ohren ist oder er ein egozentrisches Müttersöhnchen ist.

03.01.2019 06:57 • #25


leilani1801

1946
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Das, was du schreibst wundert mich nicht.

Geht schon in die Richtung, dass er sich nicht wirklich einlassen will (immer auf das schauen, was jemand tut, nicht auf das, was er sagt).

Fehlende Kompromissbereitschaft, noch bei den Eltern leben, seine eigenen Bedürfnisse stets an erste Stelle bringen... Das kenne ich selbst von einem ähnlichen Fall nur zu gut.

Allerdings ist er ja auch erst Anfang 30... da sehe ich schon noch Potential, dass er sich in eine andere Richtung entwickelt. Aber ich würde schon sehr drauf schauen, dass du nicht zu einer Art Mama-Ersatz wirst, dich total nach ihm richtest, während er sein Ding knallhart durchzieht.

03.01.2019 07:05 • x 1 #26


Lila32

Zitat von leilani1801:
Das, was du schreibst wundert mich nicht.

Geht schon in die Richtung, dass er sich nicht wirklich einlassen will (immer auf das schauen, was jemand tut, nicht auf das, was er sagt).

Fehlende Kompromissbereitschaft, noch bei den Eltern leben, seine eigenen Bedürfnisse stets an erste Stelle bringen... Das kenne ich selbst von einem ähnlichen Fall nur zu gut.

Allerdings ist er ja auch erst Anfang 30... da sehe ich schon noch Potential, dass er sich in eine andere Richtung entwickelt. Aber ich würde schon sehr drauf schauen, dass du nicht zu einer Art Mama-Ersatz wirst, dich total nach ihm richtest, während er sein Ding knallhart durchzieht.


Sehe ich auch so.
Es ist halt nicht ganz klar. Auf der einen Seite gibt er sich wirklich Mühe und stellt auch schon mal Sachen hinten an und bei anderen Dingen ist er nicht greifbar. Im Alltag ok aber was wenn mal was ist. Die Situation gab es bis jetzt einmal und da lief blöderweise Fussball.
Haben drüber geredet und er war danach einsichtig. Das sind oft Dinge die eigentlich selbstverständlich sind. Die frage ob er sich über sowas keine Gedanken macht weil er es nie musste oder ob es ihm egal is wird die Zukunft zeigen.

03.01.2019 07:18 • #27


willan

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Zitat von Lila32:
das er mit 31 Jahren noch bei seinen ElTerm lebt


Guten Morgen Lila. Wäre leider ein no go für mich. Übergangsweise vielleicht nochmal zurück ins Elternhaus, weil das Leben dazwischen kam, ok, aber ein Mensch der nicht den Wunsch nach einem eigenständigen Leben hat mit Ü30 wäre nichts für mich. Wie ist Deine Meinung dazu? Bzw. wie war sie dazu vor ihm? Vielleicht ist Dein Bauch gar nicht so verkehrt. Denke wenn es stimmig wäre, würde er sich nicht gar so hartnäckig melden.

03.01.2019 08:19 • #28


Lila32

Zitat von willan:

Guten Morgen Lila. Wäre leider ein no go für mich. Übergangsweise vielleicht nochmal zurück ins Elternhaus, weil das Leben dazwischen kam, ok, aber ein Mensch der nicht den Wunsch nach einem eigenständigen Leben hat mit Ü30 wäre nichts für mich. Wie ist Deine Meinung dazu? Bzw. wie war sie dazu vor ihm? Vielleicht ist Dein Bauch gar nicht so verkehrt. Denke wenn es stimmig wäre, würde er sich nicht gar so hartnäckig melden.


Also ich bin mit 17 von zu Hause ausgezogen. Meine Meinung vor ihm dazu war ganz klar...geht gar nicht.
Als wir uns kennen gelernt haben hat er gesagt er hat halt ne eigene Wohnung im Haus der Eltern. Ist auch so. Allerdings benutzt er weder SEINE Küche noch hat er in seinem Leben schonmal das Bad anständig sauber gemacht. Mutti macht das eben. Wir waren Sonntags bei den Eltern zum essen eingeladen. Als er fertig war steht er auf und geht auf sein Sofa. Ich war geschockt. Nichtmal der Teller wurde weg geräumt. Solche Sachen gehen halt gar nicht. Das sag ich ihm halt auch ganz klar.
Selbstverständliche Dinge eben die er nie gelernt hat.
Ich muss aber auch sagen das sich da mittlerweile schon was getan hat. Wenn er bei mir is räumt er sogar die Spülmaschine ein und aus. Ich war da halt ganz klar und hab gesagt das läuft hier nicht so. Das müsste ich halt bei anderen Dingen auch tun. Vielleicht kapiert er es dann. Allerdings bin ich dann wieder auf einer Erziehungsebene und nicht auf der Beziehunsebene. Ich sehe mich einfach nicht in der Rolle der ewig meckernden Freundin (in dem Fall Mama).
Ich werde mich die nächste zeit erstmal wieder mehr auf mich konzentrieren bevor ich in eine emotionale Abhängigkeit rutsche.
Mir zeigt das ich umso länger ich über sein Verhalten manchmal nachdenke sogar wütend werde. Ich denke wütend is besser als ängstlich.
Weil als Mama Ersatz bin ich mir definitiv zu schade. Das soll er sich woanders holen...

03.01.2019 10:58 • x 2 #29


Sorgild

Sorgild

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Erschreckend, diese Parallelen. Meiner ist auch erst mit 29 aus dem Haus seiner Eltern in seine eigene Wohnung gezogen. Besser gesagt, die haben ihn rausgeschmissen. Und eine Woche nach seinem Einzug sass ich schon mit bei ihm am Tisch. Mama Ersatz? Kann ich bestätigen. Da kommst du gar nicht dran vorbei. Zusammenwohnen war ein großer Fehler. Das Problem war, ich war die beziehungserfahrene von uns beiden. Er hat in unserer gemeinsamen Zeit Fehler gemacht, die ich selbst vor zehn Jahren oder so gemacht habe. Aus denen ich längst gelernt und Konsequenzen ergriffen habe. Und nun durfte ich mir das alles ein zweites Mal geben und konnte regelrecht dabei zuschauen, wie er auf die Nase fliegt. Hinterher hieß es dann schon: Ja, hast Recht, war Mist. Aber den Ärger dazwischen, den durfte ich aushalten. Für mich kommt jedenfalls kein Mann mehr in Frage, der nicht wenigstens eine lange und stabile Partnerschaft gepflegt hat.

03.01.2019 11:37 • #30




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