Arnika
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Aber so selten ist das Phänomen ja ohnehin nicht. Ich sah mir kürzlich "Dating ohne Grenzen". Da zog zB ein hochschwangeres US-Arzttöchterl nach Äthiopien zum Lover. Dann reisten mal die Eltern an - und alle inkl Töchterl sind komplett fassungslos, dass das Leben im realen Addis Abeba etwas anders läuft als in New Jersey und sich der Mann in einem Dritte-Weltland (ein Tänzer in einer Disko), keine riesen Wohnung mit zwei Bädern leisten kann. Ich denke, gerade Töchterl und Söhnerl aus gutem Haus neigen eher dazu, die Realität des Ernst des Lebens etwas falsch einzuschätzen - und im Zweifel sehr lange sehr viel Feenstaub drüberzustreuen.. Und warum: Weil man sich in der Rolle - hier: der unkonventionellen Abenteurerin - eben gar so gut gefällt.