Zitat von T4U:Haben betroffene Kinder bereits das 14. Lebensjahr vollendet, muss die Anhörung auf jeden Fall stattfinden.
Diese Anhörung ist in Paragraf 159 des Familienverfahrensgesetzes (kurz: FamFG) geregelt.
Sprich, sie kann nicht so schwuppdiwupp entscheiden, das sollte mit Anhörung geschehen. Ich würde dazu meinen Anwalt befragen. Nicht das mir irgendwann daraus ein Strick gedreht wird, die Tochter ist schon ziemlich ausgebufft für ihr Alter!
Das ist schon richtig, das ein Jugendgericht über den Aufenthalt des Kindes beschließen muss. Das Kind wird angehört und wenn man der Meinung ist, ein dauerhaftes Wohnen beim Vater ist aus schulischer Sicht besser für das Kind, wird dem wohl zugestimmt.
Voraussetzung ist natürlich auch das Einverständnis des Vaters und der Mutter.
Würde der Vater hier damit nicht einverstanden sein, wäre das Kind noch immer im Wechselmodell oder bei der Mutter.
Ob hier beim Vater eine Depression vorliegt wissen wir nicht. Ist die Diagnose gestellt worden oder begab der Vater sich nur aufgrund von Problemen in eine Therapie, die er aber abgebrochen hat?
Ich habe keine Ahnung von der Diagnose, weder von den Ursachen und dem Verhalten eines Erkrankten.
Ich würde als Partnerin sicher den Fehler machen, meinen Freund vor die Alternative zu stellen, entweder sofortige Therapie, dabei unterstütze ich ihn selbstverständlich.
Oder sofortige Trennung, denn ich bin nicht gewillt Monate oder Jahre zu warten und zu hoffen, dass der Freund sich in vollem Umfang zu mir bekennt und von einem Schub in den nächsten verfällt und mich jedesmal wieder in die Warteschleife packt.
Ich würde trotz aller Liebe, die er mir gegenüber bringt erwarten, dass er sich in kürzester Zeit entscheidet, welchen Weg er gehen möchte.
Entweder Therapie mit mir oder keine Therapie, dann ohne mich.
Liebe Manja, Du hockst in dem Zustand fest, er liebt Dich. Das schmeichelt Dir. Du kannst sagen, Du hast einen Partner... Was kannst Du denn Deinen Freundinnen erzählen, was unternehmt ihr denn so alles für schöne Dinge? Auch zu Zeiten von Corona und der Kontaktsperre durfte man seinen Partner besuchen.
Wie habt ihr die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel in Harmonie verbracht?
Bist Du wirklich eine Frau, die nur der Gedanke aufrecht erhält, sagen zu können, ich bin kein Single, auch wenn ihr Euch ganz selten trefft?
Ich würde von meinem Partner erwarten, dass er sich vollumfänglich jeden gegenüber und in jeder Situation zu mir bekennt.
Lass Dich bitte nicht aufs Wartegleis schieben, dass hast Du nicht verdient und ob er nun wirklich eine Depression hat oder nicht, er sollte bereit sein, sich helfen zu lassen.
Er hat diese Hilfe in Form von Therapie ja schon mal angenommen, also wäre diese Forderung nicht überzogen.