Zitat von Floydi85: Er entscheidet die Strafen meiner Kinder ohne mit mir zu reden. Ich falle ihn dann nicht in den Rücken und mache es so mit, weil ich ihm die Autorität nicht vermasseln will.
Wenn ich was zu meinen Kindern vor ihm sage, dann werde ich vor meinen Kindern von ihm runtergeputzt wie lasch ich wäre und noch vieles andere. Er untergräbt meine Autorität. Er will alles unter Kontrolle haben, ich muss mich ihm anpassen sonst funktioniert das nicht. Er lässt keine andere Meinung zu. Gehe ich nicht SEINEN Weg mit, gibt es ewig Theater.
…Du hast selbst genug Gründe gefunden zu gehen, oder nicht?
(Danke @Chrome für deine andere Sicht. Jetzt sieht die TE noch klarer, dass Handlungsbedarf besteht!)
Selbstreflexion bzgl. Deiner Anteile, dass es soweit kam wie es jetzt ist, unterstützt dich in der Zukunft. Du hast die Pflicht deine Kinder zu schützen vor Gewalt insbes. von Partnern. Sicherlich ist dein aktueller Partner frustriert, eben weil du hier in den folgenden Fragen vermutlich nichts bei ihm vorm Zusammenzug mit Kindern angesprochen hast und auch deine eigenen Standards nicht kennst. Es wäre auch nur fair ihm Grenzen mitzuteilen und zu hören welche er hat. Evtl. müsste er auch über die Diagnose und den Umgang Mit Menschen mit ads mehr erfahren (Psychoedukation) und an sich selbst arbeiten. Du aber auch in fairer Kommunikation!
Folgende Fragen würde ich mir zukünftig beantworten:
Alle Partner waren faul, bequem behandelten mich wie Dreck (Ich mach’s mal pauschal und einfach).
Wieso wähle ich solche Partner?
Woran erkenne ich solche Partner?
Warum ziehe ich keinen konsequenten Schlussstrich, wenn ich es erkannt habe?
Wie schütze ich mich vor solchen Partnern?
Welche Rolle soll mein Partner im Leben meiner Kinder spielen?
Was muss ich mit dem Partner aushandeln /besprechen, damit es keine bösen Überraschungen im Zusammenleben gibt?
Welche Grenzen definiere ich für mich und meine Kinder, um zu erkennen, dass es Zeit ist zu gehen?
Und auch: (aber erst wenn du das oben klar hast für dich !)
Welche Bedürfnisse hat mein Partner?
Wie will und kann ich ihn unterstützen ohne mich und meine Kinder zu vergessen?
Wo verstehen wir uns sehr gut?
Wo haben wir Unterschiede und wie finden wir Kompromisse?
Wie erinnern wir uns gegenseitig an Kompromisse, um keinen Frust aufzubauen?
Wann sprechen wir Unstimmigkeiten an?
Und wie?
Welche Kommunikationsstandards möchten wir?
Welche Werte möchten wir leben?
Dein Partner ist auch schon länger unglücklich und ihr habt wohl zu wenig und vermutlich auch nicht über das Wichtige geredet, noch weniger habt ihr es geschafft etwas zu ändern. Dass dein Partner zunehmend meckert und sagt du sollst ausziehen zeigt auch, das Maß ist für ihn voll. Jetzt kommt seine Verlustangst durch, wenn du gehst. Aber eigtl brauchen er und ihr den Abstand.
Dein Sohn liebt euch beide - natürlich will er lieber mit beiden wohnen. Er kommt da in einen Loyalitätskonflikt und ich finde du solltest jetzt auch keine Meinungen oder Ausreden von außen finden (Freund lebt nebenan). Es ist Zeit Verantwortung zu übernehmen und Veränderungen herbei zu führen. Der Schritt ist bestimmt schwer, aber du bist die Erwachsene und nachhaltig handlungsfähig. Und da es die Wohnung deines Partners ist kannst nur du handeln.