Zitat von Lou33: Ich fühl mich dann irgendwie unwohl und als Störenfried, obwohl das auch Quatsch ist.
Warum relativierst du dein Unbehagen gleich wieder?
Mittlerweile solltest du verstanden haben, dass diese Situation tatsächlich etwas ist, worüber sich auch andere Menschen Gedanken machen würden und dass dein Unbehagen berechtigt ist.
Stattdessen gehst du über deine Grenzen und entschuldigst dazu noch sein Verhalten.
Zitat von Lou33: Ich habe auch viel Verständnis für seine privaten Turbulenzen. Das ist ja alles nicht ohne und wirklich alles unschön was da abgeht.
Für meinen Geschmack
zu viel Verständnis ...
Es geht weniger um die Turbulenzen an und für sich, sondern die Art und Weise wie man damit umgeht und wenn sie in dieser Art und Weise die Beziehung belasten, ist das bedenklich.
Zitat von Lou33: Aber es ist auch schwierig, wenn er gleich sich angegriffen fühlt oder wie er sagt, keinen Nerv dafür hat wenn ich ein kleines Anliegen habe was mich bedrückt, besprechen möchte.
Es ist schwierig?
Ich würde mal eher sagen, dass es ganz schön schlimm sein muss, immer wieder die Erfahrung zu machen, nicht gesehen und verstanden zu werden, weil dieser Menschen offenbar ein Empathiedefizit hat und in erster Linie mal an sich selbst denkt, statt auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, wie es dir mit der Situation gehen könnte.
Zitat von Lou33: Daran muss er versuchen zu arbeiten, aber in der derzeitigen Lage wird er dafür keinen Kopf haben leider.
Dass er keinen Kopf dafür hat, ist wahrscheinlich die oberflächliche Ausrede - geh mal eher davon aus, dass er das auch gar nicht will und es dir am Ende so auslegt, dass du - natürlich ungerechtfertigter Weise - an ihm herumerziehen möchtest.
Zitat von Lillilli: Ich hätte es so verstanden, als würde er dich gerne zu sich einladen.
Aber anscheinend nur zu
seinen Konditionen. Motto: So bin ich halt - take it or leave it.