Zitat von Pippa:Liebe QueenA, hast Du den Abschied mit diesem Geschenk klar kommuniziert oder lässt Du ihm die Tür noch offen?
Hallo liebe @Pippa,
tatsächlich habe ich das Geschenk aus meinem Gefühl heraus versandt, dass ich Menschen per se gerne gutes tue! Es ist nix wildes sondern entspricht dem was er gerne tut: Radfahren. Ein paar coole Socken mit einem meiner Meinung nach coolem Spruch (cool & dezent, sportlich).
Es ist weder etwas was signalisiert komm zurück, noch bleib, noch geh!
Die Entscheidung ist im Grunde schon viel eher getroffen worden, wie ich schon erklärte, ich hab daran festgehalten und er sicherlich auch aus jeweils eigenen Gründen.
Die Kommunikation hat sich was die Frequenz angeht seit ca. 4 Monaten verändert, auch bei mir. Mit den Jahren hat sich einiges verändert auch bei mir. Am Anfang war mein Ego gepusht, sowie mit 20, keine Veränderung in meinen 30ern, mein Verständnis für Andere und meine Geduld wuchs dank meiner Kinder, meiner ersten heftigen Erfahrung mit meinem Ex-Mann und dann letztlich mit meinem Forengrund. Auch durch meinen Job wurde ich milder und erwachsener, reifer vllt. Jedenfalls konnte ich eine Veränderung erkennen und sie wurde mich auch deutlich, weil ich männliche Perspektiven, Beispiele in Beziehung (nah und fern gelebte) von Verwandten, Bekannten und Freunden erhalten habe.
Da wurde mir ganz klar, dass die Verbindung für mich auch ein abarbeiten hatte an etwas was sich nicht so schnell verändern würde und ich hielt daran wie ein Schutzschild, Angst vor Verletzungen, Angst vor Nähe, Angst vor Veränderung. Das klingt verrückt, denn wenn man mich kennt, ich bin offen, freundlich, herzlich. Aber sobald ein Mann tatsächlich vor Ort mir sagt: es geht über ein Kaffee trinken hinaus, bekomme ich kalte Füße und hab mich mit diesem Fernverbindungsmann blockiert und gesagt, nein.
Meine Jugendliebe und ich korrespondieren sporadisch, weil jeder sein eigenes Leben führt, aber tatsächlich ist meine Jugendliebe und andere männlichen Bekannte / Freunde beherzter, herzlicher, bestrebter und offener in ihrer Kommunikation als meine Fernverbindung, dem ich regelrecht die Unterhaltung aus der Nase ziehen musste.
Jetzt wo ich Ruhe walten lasse, nicht mehr aktiv bin hat sich das alles beruhigt. Deshalb war der Abschied irgendwann klar, ich war nur nicht sicher über den Zeitraum. Der hat sich länger gezogen über die Jahrzehnte als ich Anfangs dachte.
Ich bin fein, friedlich und ruhige sind wir ausgestiegen. Ihm alles Gute!