Zitat von Susi01: Ich schwanke zwischen; ich stehe für mich ein und nehme nichts in Kauf was mir nicht gut tut
Und
Ich MUSS da jetzt durch bis sie wieder da sind
Ich verstehe Dein Problem so halb

. Hätte zwei Gedanken/Unklarheiten:
Dir würde eine Vorverlegung auf mittags reichen, damit es Dir besser geht. Sonst würde Dein Ex die Kinder abends bringen. Das finde ich so wenig Zeit im Verhältnis zur ganzen Zeit mehr, die die Kinder bei Dir sind, da würde ich den Aufriss nicht machen. Weil Dein Ex die Kinder sowieso sehr viel weniger sieht als Du, gerade mal 3 Tage von 14 Tagen - das finde ich sowieso wenig. (Ich hab Dein Thema nicht komplett gelesen, nur von dem, was Du hier schreibst).
Das zweite: Du schreibst, Du möchtest die Kinder nicht entscheiden lassen. Das finde ich komplett richtig. Nur: vielleicht könntest Du für Dich überlegen, was es für die Kinder bedeutet, ihren Vater zu treffen. Ein ganzer Sonntag bietet eben mehr Möglichkeiten als ein halber - da fängt man ja morgens schon an, an den Nachmittag zu denken.
Also nicht die Kinder entscheiden lassen, aber mit einfließen lassen, was für die Kinder gut ist. Ich verstehe trotzdem total, dass einen so ein Gefühl von Vermissen komplett in Beschlag nimmt, wenn man das einmal im Kopf hat.
Aus dem, was in Deinem Beitrag steht, wäre mein Vorschlag: Nimm Dir für den "kinderfreien" Sonntag etwas besonders Schönes für Dich vor, bis nachmittags/abends am besten. Und ermögliche Deinen Kindern, den Sonntag mit dem Vater zu verbringen. Edit: ... und klar, am besten ohne ihnen zu sagen, dass Du sie sehr doll vermisst und lieber den Sonntag mit ihnen verbringen würdest. Ich glaube, dass das alles komplett schwer ist. Ich glaube halt genauso, dass es - wenn es klappt mit dem Vater und sie dort sein wolllen - derart wertvoll für Deine Kinder ist, dass ich das voranstellen würde.