Zitat von Prosska:Mit Partner wären die zwei anderen Baustellen leichter zu ertragen.
Den Wunsch kann ich nachvollziehen. Wenn es eh grad Kacke ist, denkt man sich, schice, dass jetzt keiner da ist, fühlt sich allein, etc. Aber: in der Situation geht man davon aus, dass der Partner wunderbar ist und hilft und unterstützt. Allerdings gibt es in Partnerschaften auch nicht nur rosa. Vielleicht geht es mir grad bescheiden und meinem Partner auch. Dann verdoppeln sich meine Probleme, gerade wenn ich eh dazu neige, dem anderen mehr zu geben als mir selbst. Also ein Partner ist nicht die Lösung für Baustellen.
Zitat von Babs54:Ich halte es aber auch für sehr schwierig bis unmöglich, da einen Schalter umzulegen. Von "ich möchte nicht (mehr) alleine sein" auf "zufrieden und glücklich mit mir selbst".
Wie soll das denn funktionieren?
Schalter nicht, das wäre ja praktisch. Ist ein langer Weg. Der Umwege geht und ich befürchte nie so richtig zu Ende ist. Man bekommt immer den Partner den man braucht. Also halte ich es nicht für ausgeschlossen, während einer Entwicklung jemand zu finden. Die Frage ist nur, ob das dann so bleibt. Aber das weiß man ja eh nie, von daher.
Zitat von Puderzukker:Der Mensch ist ein soziales Wesen
Dazu braucht es aber keinen Partner. Sozial ist Familie und Freundeskreis auch. Sehe das auch eher größtenteils gesellschaftlich anerzogen.
Du schriebst doch selbst im anderen Thread:
Zitat von Puderzukker:Denn diesem Druck von beruflichen und familiären Verpflichtungen hält kein Paar auf Dauer Stand. Ich sehe es haufenweise in meinem Freundeskreis. Eigentlich sollte ich dankbar sein, denn mein Singleleben ist deutlich entspannter.
Heute dann eher so?
Zitat von Puderzukker:Ich verliebe mich immernoch sehr gerne
Passt auch nicht so richtig zusammen oder? Kann´s aber ein Stück weit verstehen. Irgendwo zwischen Wunschvorstellung/Romantik und Realität schwimmt man halt so rum.