Freddie
Gast
Okay, da ist also der erreichbare unerreichbare Mann und das erst einmal unerreichbare, aber vielleicht in Zukunft doch erreichbare freie Leben.
Für die Unerreichbarkeit des Letzteren ist das schlechte Gewissen verantwortlich. Was verständlich ist, insbesonders wenn man an die Auswirkungen von depressiven Phasen denkt. Gibt es hier eine Möglichkeit euch Erleichterung durch z, B. zeitweilige klinische Hilfe zu suchen? Gibt es andere Verwandte, die einen Teil deines Parts üvernehmen können?
Für mich scheint hier ein Muster vorzuliegen. Das ist natürluch nur mein persönlicher Eindruck. Die Aufgabe eines wichtigen Teils des eigenen Lebens - was im Übrigen viele Singlekinder gefordert werden zu tun wenn es um Pflege der Eltern geht. Da wird im Familienverbund mit einer Mischung von Bewunderung der Leistung "Toll, dass du dich so kümmerst" und schlechtem Gewissen machen gearbeitet "Du bekommst ja auch später mal das Haus/ Wenn du sie im Stich lässt, bis du für die Folgen verantwortlich".
Auch wenn du sagst, dass das nicht deine erste Baustelle ist, geht es um den Gedanken Abhängigkeit von den Wünschen anderer und sich nicht lösen können.
Einerseits hat man einen Benefit: der Mann hilft, man verbringt Zeit aber es hindert dich daran, dein Leben fortzusetzen. Die sSituation mit deinen Eltern erscheint ähnlich: Es gibt einen Benefit (kein schlechtes Gewissen und wahrscheinlich noch anderes) aber die Verbindung hindert dich daran, dein Leben fortzusetzen.
Frage: Wie siehst du dich selbst?
Wenn deine beste Freundin einen solchen Mann beschreibt, würdest du ihr raten ihm bei Facebook und anderen social media zu folgen? Mit ihm Zeit zu verbringen un s zu haben?
Was würdest du dieser Freundin raten? Was genau soll sie tun?
