Zitat von valor777:Zitat von Urmel_:
Es ist exakt anders herum. Die Gefühle sind langsam verschwunden und deswegen gab es mehr Streits und Distanz.
Die eigentliche Frage ist, warum die Anziehungskrkaft gesunken ist. Und da liegt die Lösung meist in a) sie hat Aussicht auf coolere Männer, b) ist neugierig auf coolere Männer oder c) Du bist in den drei Jahren zum Schluffi geworden und verfolgst Deinen eigenen Weg nicht emjhr, zeigst Gefühle wie ein Mädchen und bist total verwundert, dass man als "beste Freundin" an Anziehungskraft gegenüber Männern verliert, die sich eben von einer Frau nicht durch die Gegend schicken lassen.
a) und b) ist wohl die Folge von c)
Sollte man meinen, allerdings gibt es auch unzählige Männer, die trotz Ruhe in sich selbst und Erfolg und Anziehungskraft eine Trennung hinnehmen mussten.
Bei sowas ist natürlich die erste Aussage der Masse "na siehste, Menschen sind eben doch unterschiedlich". Was aber natürlich auf Anziehungskraft an sich keinen Einfluss hat. Viel mehr haben wir Männer das Problem, dass Emotionen ein sehr flüchtiges Gut sind. Und zu einem großen Teil sicherlich auch imaginär. Ist serh komplex, denn immerhin ist für die Damen ja Emotionen=Wahrheit gültig. Will sagen: wenn eine Dame auf Basis ihrer Träume Sehnsüchte in einen anderen Mann projiziert, dann ist dies ein Vorgang, der sich erst noch der Realität unterordnen muss ->
das Gras auf der anderen Seite.
Was übrigens auch zu "ich glaube, dass wir noch eine Chance haben, aber jetzt muss ich mich selbst entdecken (andere Würsten durchs Gesicht bekommen) und meinen Gefühlen folgen (schauen, ob die anderen Typen auch in der Realität besser sind)". Und dann noch Brandbeschleuniger via Fakebook, Instagram & Co. hinterher und schon hat ein normaler Mann in Lebensgröße den Wunschträumen für den Moment nix mehr entgegen zu setzen.
Was allerdings doppelt mies ist: Nimmt man die Frau nach dem Ausflug ins Land der Wunderwürstchen zurück, dann stehen gesellschaftlich akzeptiertze Rationalisierungen "sie musste zu sich selber finden" bereit, um die Dame wieder in den Armen der Beziehungsgesellschaft aufzufangen, aber unterbewusst bleibt hängen "goil, ich kann alles haben, ausreißen und nachher noch ohne Schaden zurück gehen", was leider die Anziehungskraft des Mannes auf emotionaler Ebene deutlich reduziert.
Führt für mich in der Praxis dazu: Wenn ne Dame ausbricht, wünsche ich ne gute Reise und danke für die tolle Zeit. Will sie zurück, dann maximal als FreundschaftPlus. Hat sie das Zeug, über Monate zu beweisen, dass ihr Invest kein Sturm im Wasserglas ist, nehme ich sie vielleicht zurück. Aber vermutlich eher nicht, denn in der Zeit habe ich mir ne andere Dame gesucht.
Diese Handhabe hat auch einen positiven Effekt, denn jedes Mädel im Umfeld weiß, dass sie nur eine Chance hat. Hat sie die durchtrieben, sieht es schlecht aus. Und aus diesem Grund bleiben mir glücklicherweise abseits der normalen Spielchen, die das Wesen der Frauen bedingen, die Psychospielchen erspart. Und wenn ich die doch erkenne, dann suche ich mir ne andere Frau. Funktioniert bis jetzt super, da tanzt keine aus der Reihe.
