Zitat von Mia2:@Coloneltw Du kommst rüber, wie leider so viele Männer. Du wirst dich trotz Kinder und Haus in erster Linie um deine Karriere gekümmert haben. Die Frau nimmt Erziehungsurlaub, kümmert sich meist allein um die Kinder, auch später arbeitet vielleicht Teilzeit, damit alles besser unter einen Hut gebracht werden kann. Vielleicht hat sie sogar
im Vollzeitjob gearbeitet, aber eben ohne Überstunden. Wo hast du deine Frau unterstützt? Und nach der Trennung hast du bestimmt gesagt . Ich habe Karriere gemacht, du nicht. Sieh mal zu, wie du klar kommst. Nein, es ist richtig , das zu nehmen, was dir zu steht. Ich habe z. Teil verzichtet. Heute weiss ich, dass das nicht loyal , sondern dumm ist. Es geht nicht darum, den anderen über den Tisch zu ziehen. Meist ziehen die Frauen doch eh das schlechtere Los.Es ist kein Geheimnis , das Frauen mit mehreren Kindern seltener Karriere machen. Es ziehen die Männer vorbei, die nicht ausfallen wegen Kindern. Erziehungsurlaub, Krankheit usw. Das ist nun mal Realität.
Ich möchte meinen Fall nicht als Maßgabe nehmen, da ich mein Ergebnis auch nicht bekämpfe. Und meine Ex-Frau auch nicht.
Meine Ex-Frau hat ein sch.... Los gezogen. Aber das war/ist nicht meine Schuld aber man erwartet von mir die Verantwortung zu tragen.
Als ich ich sie kennenlernte war sie ALG2 Empfängerin, verschuldet bis über beide Ohren eine alkohlkranke Mutter, keinen Schulabschluss, keine Ausbildung. Das war unser Start in das gemeinsame Leben.
Meine erste aufgabe als Freund war es sie in die priv. Insolvenz zu begleiten, damit diese briefe aufhören. Denn die Inkasso Briefe sind für die Seele eines Menschen vernichtend. Also ging ich mit ihr zur Schuldnerberatung und habe alles mit ihr eingeleitet was notwendig war.
Parallel war ich aber gerade erst mit der Ausbildung fertig und musste selbst zusehen wie ich damit klar komme. Endlich eine Freundin nach so vielen Jahren Einsamkeit und dann muss ich mit Schulden umgehen, sie trösten wenn ihre Mum trinken ist etc.
2. Amtshandlung mit ihr gemeinsam Therapien aufbauen. Das Jobcenter hat sie hier in Ruhe gelassen damit sie sich um sich kümmern kann. Also begleitete ich sie zur Verhaltenstherapie, Phsychotherapie etc. pp.
Sie hatte einen absoluten Tierfimmel - die gaben ihr Kraft, also musste ich als Frend, der nur Goldfische als Haustiere hatte nun auch damit lernen zu leben.
Nebenbei bezahlte ich den Urlaub, die Tiere und alles andere von meinem ersten selbstverdienten Geld und steckte alle meine pers. Ziele hinten an.
Das mit den Tieren nahm überhand und ich war aber schon so tief drin, dass ich keine Exit Strategie mehr hatte. Ich hatte Angst, dass sie sich was antut wenn ich gehe.
Also ertrug ich das alles. Irgendwann waren wir an einem Punkt wo wir ihren Hund abgeben mussten, da er aggressiv wurde. Ihre Angst vor fremden menschen übertrug sich komplett und mit einem Schäferhund ist nicht zu spaßen.
Das hat einen ersten Wendepunkt in unserer Beziehung gebracht - sie verzeihte mir das nie. Sie ging fremd, log mich an und als es raus kam, kam die Trennung. Sie zog zurück in ihre Wohnung, die ja noch bestand.
So hätte es enden sollen. 2 Wochen später der Anruf, sie ist schwanger. Ich wollte, dass sie abtreibt, sie nicht also behielt sie es. Sie hat zu dieser Zeit stundenweise gearbeitet als Zubrot.
Im Rahmen der Schwangerschaft riss ihre Plazenta an und sie war die letzten 20 Wochen der Schwangerschaft ans Bett gefesselt. In dieser zeit kam ich zu ihr, half ihr im Haushalt, fuhr sie zum Frauenarzt und KH etc.
Das Kind kam. In diesen 20 Wochen kamen wir uns wieder näher. Ihre Hormone sorgten dafür, das mit den Tieren zu relativieren. Den Pflegehund, den sie zu der Zeit hatte, gab sie weg, es verschwanden nach und nach auch die anderen Tiere (Hamster, Kanninchen, Ratte...) bis auf 2 Katzen. Das war ja auch ok.
Das Kind kam wir machten einen Vaterschaftstest (das war eine Bedingung), damit ihr Fremd gehen nicht zwischen uns stand.
Es wurde wirklich besser. Ich baute sie auf wo ich konnte. Das Kind war aber Schreikind und sie das erste Jahr außer gefecht gesetzt. Ständige Kreislaufschwächen wegen der 20 Wochen Bettruhe. ichn hatte derweil meine Karriere an den Nagel gehangen und mir as vor Ort gesucht um bei der Familie bleiben zu können. Ich musste alle nachtschichten erledigen, weil sie es nicht konnte, trotz Probezeit.
Ein Jahr später haben wir geheiratet aber auch nur, weil mich der Staat mit allen allein ließ.
Mit der Geburt war ich für sie verantwortlich und sie nicht mehr Krankenversichert (keine LG2 Empfängerin mehr). nachdem ich 1 Jahr ihre KV bezahlt habe, musste ich mehr oder minder in die Ehe gehen, weil ich die Steuerklasse brauchte.
Das 2. Jahr war besser, viel besser. Da wir beide noch unter 30 waren, wollte ich an der Stelle ihre Karriere vorantreiben. Sie sollte nicht für 400 Euro die Sch... anderer vom WC kratzen sondern einen Schulabschluss nachholen und eine Ausbildung beginnen. Das war mein Wunsch.
Sie weigerte sich. Als ihr die Argumente ausgingen war sie wieder schwanger.
Ein paar Jahre später beichtete sie mir, dass sie die Pille weglies um gegen meinen Willen ein 2. Kind zu zeugen. Und so ging es bergab. Ich wurde depressiv, es zog mich nach unten. 1.5 jahre lang wurde jeder Tag zur Hölle. Mir war spei Übel. ich nahm einen Eimer, lege mich auf die Couch nach der Arbeit und wartete, dass was raus kommt.
Die Ärzte konnten keine organischen Schäden feststellen.
Sie arbeitete dann mehr oder minder unter Druck auf 400 Euro Basis und kratzte die Sch... von anderen vom WC ab.
Sie trennte sich, ekelte mich raus. 3 Tage später zog ihr neuer Freund in meine Wohnung, sie kündigte auf Anraten ihrer Anwältin den Job. Es folgten 1.5 Jahre Rosenkrieg.
Aber etwas positives hatte die Sache. Seit dem Tag der Trennung geht es meinen Magen besser.
Ich habe mich in das Wochenendmodell begeben und das hatte verschiede Gründe.
Zum einen war sie gegen ein Wechselmodell, ihre Anwältin wurde nur beim Namen des Modells so sauer auf mich, dass sie mir gleich 2 Sorgerechtsklagen anhängte um meinen Ruf zu ruinieren. Sie unterlag, wurde aus der Kanzlei entlassen und der Chef übernahm - aber nicht unbedingt kompetenter. Es folgen ein paar Betruegsversuche und am Ende die Scheidung.
Ich hatte auch keine Kraft um ein Wechsemodell zu fordern. Ich war im ersten Trennungsjahr damit beschäftigt irgendwie zu überleben und im 2. meine Zukunft zu retten.
Diese Baustellen sind abgeschlossen. Und jetzt kümmere ich mich um mich. Ich habe eine Kur beantragt und sofort bewilligt bekommen und hoffe auch mit den vielen Gesprächen mit ProFamilia (seit 2 Jahren), dass ich es schaffe mich wieder aufzubauen.
Sie hat derweil Freund Nummer drei, musste arbeiten gehen, da er ihre Krankenkasse nicht bezahlen wollte. Ach ja sie ist wieder schwanger.
Aber sie interessiert mich überhaupt nichtmehr. ich habe in den 12 Jahren Beziehung/Ehe genug geopfert und aufgebracht um ruhigen gewissens zu sagen - jeder trägt jetzt für sich selbst die Verantwortung. Ich kann nichts dafür das ihre Eltern sch.... waren, ihr die Schule verbauten und auch nicht, dass sie in den 12 Jahren meine Angebote das nachzuholen nicht nutzte. Das liegt jetzt in ihrem Verantwortungsbereich.