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Noch ganz am Anfang der Trennung

Suluto

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@Mctea
Zitat von Mctea:
Seitdem das Problem "ER" weg ist, geht es gesundheitlich aufwärts, das geliebte "Ich" von früher kehrt zurück und es geht mir wesentlich besser.

Ja! Genau das kenne ich sehr gut. Meine Therapeutin hat mit mir das "Familienbrett" gestellt. Im Laufe der Sitzungen kamen wir auch zu meinem alten Ich. Seit ich dieses alte Ich wieder entdeckt habe, geht es mir deutlich besser. Genau wie du sagst, mein geliebtes altes Ich

Zitat von Mctea:
Lies dich schlau, Stichwort "Energievampir" und sage mir, ob du Gemeinsamkeiten findest.

jepp! Eine Mischung aus dem Perfekten, dem Narzisten und der Dauergestresste.... Ich kann es auch nicht ändern, es bedeutet mir gerade sehr viel langsam zu entdecken, dass ich nicht die Bekloppte bin. Ich konnte gar nicht gut genug sein, egal wie sehr ich mich bemüht habe... Es ist einfach nur erleichternd... ER kommt halt auch nicht aus seiner Haut, tatsächlich glaube ich, daß er ganz tief im Inneren tief unglücklich ist. Gestern musste ich mir anhöhren, daß ich die Trennung wollte
Also er hat die Entscheidung getroffe auszuziehen, nicht ich hab diesbezüglich etwas gesagt... wie so oft in den letzten Jahren.
Was ich denn hätte tun können, hab ich ihn gefragt, nachdem du gesagt hast du ziehst aus? Darauf er: "Betteln wie immer das ich bei euch bleibe..." selbst nachdem er jahrelang den Wunsch geäußert hat sich zu trennen hab ich wieder alles falsch gemacht...

27.04.2019 09:27 • #16


Suluto


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@Coloneltw
Zitat von Coloneltw:
Prinzipiell kannst du dich von deinem Mann scheiden lassen oder er sich von dir, aber die Elternschaft kann man nicht scheiden lassen.

Genau so ist es! In einer früheren Beziehung haben wir mit der Ex-Frau und den Kindern zusammen Weihnachten verbracht... Stellt für mich kein Problem dar. Es ist auf alle Fälle wünschenswert, dass die KInder ihren Vater mehr als alle 2 Wochen sehen. Er wird (so sagt er) in eine andere Stadt ziehen. So wird es nicht möglich sein, ohne ehlend lange Schulwege in der Woche beim Vater zu sein. Dazu kommt noch das er viel im Ausland arbeitet. Ich habe es den KIndern und auch Ihm geagt, daß unsere zukünftige Haustür für ihn immer offen sein wird um Zeit mit den Jungs zu verbringen.

Zitat von Coloneltw:
Tu dir selbst einen Gefallen und vergiss die Anwälte. Ein Anwalt ist notwendig, wenn man sich selbst nicht einigen kann

Sehe ich in unserem Fall nicht. Er hat sein Gehalt schon abgezogen, ohne mir etwas zu sagen. Natürlich hat er nur sein Gehalt verändert. Alle Kosten fürs Haus ect. hat er mir gelassen. Was bedeutet hat, mein letztes Gehalt war direkt weg. ER ist also auch noch nett in der guten Lohnsteuerklasse - mir wird weiterhin ne Menge abgezogen und bezahlen soll ich auch nioch alles... Ich denke nicht. Ich habe leider kein Vertrauen mehr ohne einen Rechtsbeistand an das zu kommen was mir zusteht bzw. nicht übers Ohr gehauen zu werden.... Ich möchte einfach nur das was mir zusteht.... NICHT mehr - aber auch NICHT weniger....

27.04.2019 09:40 • x 1 #17


Babs54

Babs54

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Guten Morgen, Suluto,

auch ich kann vollkommen nachvollziehen, was in dir abgeht. Es ist teilweise die Hölle.
Mein NM hat mir nach 27 Ehejahren gesagt, dass es das nun mit uns war. Kinder haben wir keine.
Deine Existenzängste hatte ich auch. Sah mich tatsächlich unter einer Brücke schlafen.
Für mich war mein Gespräch mit einem RA wichtig. Er konnte mir sagen, wie es finanziell weitergehen wird.
Und irgendwie gehts weiter. Verlass dich drauf:)
Mit meinem NM konnte man auch absolut nicht reden. Jetzt hätte ich auch kein Interesse mehr daran.
Es ist eine schwerer Weg, den du gezwungen wurdest zu gehen.
Aber du gehst ihn, Schritt für Schritt.
Und irgendwann gehts auch etwas leichter. Glaub mir bitte. Die guten Phasen, die du im Moment noch nicht hast, werden kommen und langsam immer länger.
Auch heute habe ich noch schlechte Zeiten, aber nicht mehr so oft und nicht mehr so schlimm.
Liebe Grüsse

27.04.2019 10:05 • x 1 #18


Mctea

Mctea

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Zitat von Suluto:
nicht übers Ohr gehauen zu werden.... Ich möchte einfach nur das was mir zusteht..

das wird ein harter und steiniger Weg, lege jetzt wenn möglich auf die Seite, er wird sein Geld verprassen, in dem Glauben, er muss nichts mehr zahlen, als er schon tut. Informiere bitte die Bank, lass dich da auch bezüglich Kredite beraten, schau zu das du mit den geringst möglichen Kosten es hinbekommst. Er wird dich da wohl kaum oder noch weniger unterstützen

27.04.2019 10:58 • #19


Suluto


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Ich habe großes Glück jetzt eine tolle Rechtsanwältin an meiner Seite zu haben. Ich glaube wenn die Hütte mal verkauft, jeder in seinen eigenen neuen vier Wänden wohnt und das Finanzielle grklärt ist, hab ich das Gröbste hinter mir....

Ach, eigentlich könnte ich mich auf mein neues unabhängiges Leben freuen... ich müße mich nur langsam mal trauen mich zu freuen

27.04.2019 14:48 • #20


Coloneltw

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Zitat von Suluto:
Ich habe großes Glück jetzt eine tolle Rechtsanwältin an meiner Seite zu haben. Ich glaube wenn die Hütte mal verkauft, jeder in seinen eigenen neuen vier Wänden wohnt und das Finanzielle grklärt ist, hab ich das Gröbste hinter mir....

Ach, eigentlich könnte ich mich auf mein neues unabhängiges Leben freuen... ich müße mich nur langsam mal trauen mich zu freuen


Hallo Suluto,
es ist gut sich auf das neue Leben zu freuen und zu sehen, dass es Licht am Horizont gibt.
Ich habe nur etwas Bedenken wegen deinem "was mir zusteht".

Es kommt dabei sehr auf die Betrachtungsweise an und und die Gesetze in D sind bei mir nicht gerade im Fokus und das vor allem, weil man sich nicht konsequent an sie hält, sondern jeder sich das Recht herausnimmt nur die Teile der Gesetze zu beachten, die für einen sind und die anderen zu ignorieren.
Oder halt so viel zu manipulieren, dass die Gesetze im eigenem Interesse sind.

Und hier haben Anwälte meiner Erfahrung nach ein großen Anteil daran. Viele Familienrechtler sind einfach inkompetent. Es ist ein unliebsames Feld, weil man dort nur wenig verdienen kann. Und die, die darin tätig sind, sind es nicht aus Überzeugung und um damit Geld zu verdienen müssen die Anwälte sich was einfallen lassen.
Man nennt sie nicht umsonst Rechtsverdreher und wenn ich dann "Was mir zusteht" und "Rechtsverdreher" sehe kann ich mir gut vorstellen wohin die Reise geht.

Was glaubst du denn was dir zusteht?
In einem Beitrag hast du ja schon geschrieben, Er hat ohne dein Wissen SEIN Gehalt abgezogen. Was glaubst du denn, wem SEIN Gehalt zusteht, für das er den ganzen Monat gearbeitet hat? Du siehst man kann den Blickwinkel auch ändern.

Ich kenne natürlich nicht eure beiden Geschichten in Gänze und möchte auch niemanden etwas unterstellen sondern nur Gedanken äußern.

Und das eig. Gehalt in Sichereit zu bringen kann zum einen heißen, ich will meiner Ex schaden oder aber er hat einfach nur Angst, dass du die Konten leer räumst. Da er die Trennung ausgesprochen hat, bist du die Verlassene, also der Part mit mehr Herzschmerz, Entäuschung und im allgemeinen die, mit mehr negativen Gefühlen. Ergo ist es auch einfacher ihm unlautere Motive zu unterstellen. Aber wie gesagt, ich kenne euch beiden nicht für eine fundierte Meinung.

Vom Zustehen her würde ich an deiner Stelle vermutlich etwas eigenes im Kopf zusammenstellen unabhängig irgendwelcher Gesetze.

Anstehend mit dem Gedanken, dass jeder für sich selbst zu sorgen hat und hier auch seinen Ex-Partner nicht belästigen sollte.

OK ich bin ein Mann und denke vermutlich anders darüber wie ihr Frauen...
Ich war noch niemals von irgendwem abhängig seitdem ich volljährig bin. Ich habe eine kaputte Ehe hinter mir und 2 Kinder, um die ich mich kümmere (finanziell und wenn sie bei mir sind auch in Form von Betreuung), ich musste mir viel gefallen lassen von Anwälten inkl. Verleumndungen, falscher Tatsachenbehauptungen, versuchter Betrug (wo Anwalt eine aktive Rolle einnahm) etc. pp.

Aber niemals würde ich mich trotz der Belastungen in eine Lage manövrieren, wo ich von anderen abhängig bin.
Selbst wenn meine Ex-Frau das doppelte von mir verdienen würde und ich die Kinder hätte, würde ich niemals TU oder Nachehelichen Unterhalt fordern auch wenn mir 1 Mio Anwälte was anderes sagen.
Und zwar aus einen guten Grund, der alles andere überwiegt - ich habe meinen Stolz. Und wenn es das letzte ist was ich habe, aber den bewahre ich mir und kein Geld der Welt kann verlorenen Stolz ersetzen.

Wenn er sich nicht um die Kinder kümmern kann und ihr das Wochenendmodell wählt, ist es klar, dass er für die Kinder mit aufkommen muss, aber den Rest, da würde ich mir überlegen, ob es das wert ist.

Die Weichen, die du jetzt stellst, werden die weitere Beziehung zw. dir und deinem Ex stellen und auch die Beziehung der Kinder zu ihren Eltern. Die Kollateralschäden können immens sein.

Aber das ist vor allem eine Glaubensansicht. Man muss davon überzeugt sein.

Dir ganz viel Glück und Besonnenheit.

29.04.2019 08:40 • #21


Coloneltw

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Zitat von Babs54:
Guten Morgen, Suluto,

auch ich kann vollkommen nachvollziehen, was in dir abgeht. Es ist teilweise die Hölle.
Mein NM hat mir nach 27 Ehejahren gesagt, dass es das nun mit uns war. Kinder haben wir keine.
Deine Existenzängste hatte ich auch. Sah mich tatsächlich unter einer Brücke schlafen.
Für mich war mein Gespräch mit einem RA wichtig. Er konnte mir sagen, wie es finanziell weitergehen wird.

Warum hast du dafür einen RA gebraucht?
Ich gehe mal davon aus, dass du, gerade ohne Kinder, in der Ehe für dich selbst gesorgt hast. Dann ist die Scheidung ja mehr oder minder egal. Man trennt ich, teilt den Hausrat auf und geht getrennte Wege.

Mit Forderungen bindet man sich ja nur noch an den Ex...ist das so erstrebenswert?
Du warst ja in der glücklichen Position eine Kontaktsperre aufzubauen, mit Kindern geht sowas nicht und man verschleppt somit seinen Liebeskummer nur.

29.04.2019 08:49 • #22


Babs54

Babs54

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Zitat von Coloneltw:
Warum hast du dafür einen RA gebraucht?
Ich gehe mal davon aus, dass du, gerade ohne Kinder, in der Ehe für dich selbst gesorgt hast. Dann ist die Scheidung ja mehr oder minder egal. Man trennt ich, teilt den Hausrat auf und geht getrennte Wege.

Mit Forderungen bindet man sich ja nur noch an den Ex...ist das so erstrebenswert?
Du warst ja in der glücklichen Position eine Kontaktsperre aufzubauen, mit Kindern geht sowas nicht und man verschleppt somit seinen Liebeskummer nur.

Guten Morgen,
das würde zu weit führen, das hier nochmal alles zu erläutern.
Eine bitterböse Geschichte.
Kannst du bei mir nachlesen.
Übrigens: seit April letzten Jahres bin ich Rentnerin. Leider war ich davor nicht Sparkassendirektorin.
Tja, Augen auf bei der Berufswahl;)

Noch am Rande:
Am WE beklagte er sich, dass ich ihm keines der Gartenschippchen dagelassem hab. Und das Verlängerungskabel habe ich ja auch mitgenommen..

29.04.2019 09:00 • x 1 #23


Abraxas

Abraxas

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Zitat von Babs54:
Verlängerungskabel habe ich ja auch mitgenommen


Du hast ihn entmannt und sein Kabel mitgenommen?

Und dann auch noch die Schippchen? Womit soll er jetzt baggern?

29.04.2019 09:09 • x 1 #24


Mia2

Mia2

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@Coloneltw Du kommst rüber, wie leider so viele Männer. Du wirst dich trotz Kinder und Haus in erster Linie um deine Karriere gekümmert haben. Die Frau nimmt Erziehungsurlaub, kümmert sich meist allein um die Kinder, auch später arbeitet vielleicht Teilzeit, damit alles besser unter einen Hut gebracht werden kann. Vielleicht hat sie sogar
im Vollzeitjob gearbeitet, aber eben ohne Überstunden. Wo hast du deine Frau unterstützt? Und nach der Trennung hast du bestimmt gesagt . Ich habe Karriere gemacht, du nicht. Sieh mal zu, wie du klar kommst. Nein, es ist richtig , das zu nehmen, was dir zu steht. Ich habe z. Teil verzichtet. Heute weiss ich, dass das nicht loyal , sondern dumm ist. Es geht nicht darum, den anderen über den Tisch zu ziehen. Meist ziehen die Frauen doch eh das schlechtere Los.Es ist kein Geheimnis , das Frauen mit mehreren Kindern seltener Karriere machen. Es ziehen die Männer vorbei, die nicht ausfallen wegen Kindern. Erziehungsurlaub, Krankheit usw. Das ist nun mal Realität.

29.04.2019 09:13 • x 1 #25


Coloneltw

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Zitat von Mia2:
@Coloneltw Du kommst rüber, wie leider so viele Männer. Du wirst dich trotz Kinder und Haus in erster Linie um deine Karriere gekümmert haben. Die Frau nimmt Erziehungsurlaub, kümmert sich meist allein um die Kinder, auch später arbeitet vielleicht Teilzeit, damit alles besser unter einen Hut gebracht werden kann. Vielleicht hat sie sogar
im Vollzeitjob gearbeitet, aber eben ohne Überstunden. Wo hast du deine Frau unterstützt? Und nach der Trennung hast du bestimmt gesagt . Ich habe Karriere gemacht, du nicht. Sieh mal zu, wie du klar kommst. Nein, es ist richtig , das zu nehmen, was dir zu steht. Ich habe z. Teil verzichtet. Heute weiss ich, dass das nicht loyal , sondern dumm ist. Es geht nicht darum, den anderen über den Tisch zu ziehen. Meist ziehen die Frauen doch eh das schlechtere Los.Es ist kein Geheimnis , das Frauen mit mehreren Kindern seltener Karriere machen. Es ziehen die Männer vorbei, die nicht ausfallen wegen Kindern. Erziehungsurlaub, Krankheit usw. Das ist nun mal Realität.


Ich möchte meinen Fall nicht als Maßgabe nehmen, da ich mein Ergebnis auch nicht bekämpfe. Und meine Ex-Frau auch nicht.
Meine Ex-Frau hat ein sch.... Los gezogen. Aber das war/ist nicht meine Schuld aber man erwartet von mir die Verantwortung zu tragen.

Als ich ich sie kennenlernte war sie ALG2 Empfängerin, verschuldet bis über beide Ohren eine alkohlkranke Mutter, keinen Schulabschluss, keine Ausbildung. Das war unser Start in das gemeinsame Leben.
Meine erste aufgabe als Freund war es sie in die priv. Insolvenz zu begleiten, damit diese briefe aufhören. Denn die Inkasso Briefe sind für die Seele eines Menschen vernichtend. Also ging ich mit ihr zur Schuldnerberatung und habe alles mit ihr eingeleitet was notwendig war.
Parallel war ich aber gerade erst mit der Ausbildung fertig und musste selbst zusehen wie ich damit klar komme. Endlich eine Freundin nach so vielen Jahren Einsamkeit und dann muss ich mit Schulden umgehen, sie trösten wenn ihre Mum trinken ist etc.
2. Amtshandlung mit ihr gemeinsam Therapien aufbauen. Das Jobcenter hat sie hier in Ruhe gelassen damit sie sich um sich kümmern kann. Also begleitete ich sie zur Verhaltenstherapie, Phsychotherapie etc. pp.
Sie hatte einen absoluten Tierfimmel - die gaben ihr Kraft, also musste ich als Frend, der nur Goldfische als Haustiere hatte nun auch damit lernen zu leben.
Nebenbei bezahlte ich den Urlaub, die Tiere und alles andere von meinem ersten selbstverdienten Geld und steckte alle meine pers. Ziele hinten an.
Das mit den Tieren nahm überhand und ich war aber schon so tief drin, dass ich keine Exit Strategie mehr hatte. Ich hatte Angst, dass sie sich was antut wenn ich gehe.
Also ertrug ich das alles. Irgendwann waren wir an einem Punkt wo wir ihren Hund abgeben mussten, da er aggressiv wurde. Ihre Angst vor fremden menschen übertrug sich komplett und mit einem Schäferhund ist nicht zu spaßen.
Das hat einen ersten Wendepunkt in unserer Beziehung gebracht - sie verzeihte mir das nie. Sie ging fremd, log mich an und als es raus kam, kam die Trennung. Sie zog zurück in ihre Wohnung, die ja noch bestand.

So hätte es enden sollen. 2 Wochen später der Anruf, sie ist schwanger. Ich wollte, dass sie abtreibt, sie nicht also behielt sie es. Sie hat zu dieser Zeit stundenweise gearbeitet als Zubrot.
Im Rahmen der Schwangerschaft riss ihre Plazenta an und sie war die letzten 20 Wochen der Schwangerschaft ans Bett gefesselt. In dieser zeit kam ich zu ihr, half ihr im Haushalt, fuhr sie zum Frauenarzt und KH etc.
Das Kind kam. In diesen 20 Wochen kamen wir uns wieder näher. Ihre Hormone sorgten dafür, das mit den Tieren zu relativieren. Den Pflegehund, den sie zu der Zeit hatte, gab sie weg, es verschwanden nach und nach auch die anderen Tiere (Hamster, Kanninchen, Ratte...) bis auf 2 Katzen. Das war ja auch ok.
Das Kind kam wir machten einen Vaterschaftstest (das war eine Bedingung), damit ihr Fremd gehen nicht zwischen uns stand.
Es wurde wirklich besser. Ich baute sie auf wo ich konnte. Das Kind war aber Schreikind und sie das erste Jahr außer gefecht gesetzt. Ständige Kreislaufschwächen wegen der 20 Wochen Bettruhe. ichn hatte derweil meine Karriere an den Nagel gehangen und mir as vor Ort gesucht um bei der Familie bleiben zu können. Ich musste alle nachtschichten erledigen, weil sie es nicht konnte, trotz Probezeit.
Ein Jahr später haben wir geheiratet aber auch nur, weil mich der Staat mit allen allein ließ.
Mit der Geburt war ich für sie verantwortlich und sie nicht mehr Krankenversichert (keine LG2 Empfängerin mehr). nachdem ich 1 Jahr ihre KV bezahlt habe, musste ich mehr oder minder in die Ehe gehen, weil ich die Steuerklasse brauchte.
Das 2. Jahr war besser, viel besser. Da wir beide noch unter 30 waren, wollte ich an der Stelle ihre Karriere vorantreiben. Sie sollte nicht für 400 Euro die Sch... anderer vom WC kratzen sondern einen Schulabschluss nachholen und eine Ausbildung beginnen. Das war mein Wunsch.
Sie weigerte sich. Als ihr die Argumente ausgingen war sie wieder schwanger.
Ein paar Jahre später beichtete sie mir, dass sie die Pille weglies um gegen meinen Willen ein 2. Kind zu zeugen. Und so ging es bergab. Ich wurde depressiv, es zog mich nach unten. 1.5 jahre lang wurde jeder Tag zur Hölle. Mir war spei Übel. ich nahm einen Eimer, lege mich auf die Couch nach der Arbeit und wartete, dass was raus kommt.
Die Ärzte konnten keine organischen Schäden feststellen.
Sie arbeitete dann mehr oder minder unter Druck auf 400 Euro Basis und kratzte die Sch... von anderen vom WC ab.
Sie trennte sich, ekelte mich raus. 3 Tage später zog ihr neuer Freund in meine Wohnung, sie kündigte auf Anraten ihrer Anwältin den Job. Es folgten 1.5 Jahre Rosenkrieg.
Aber etwas positives hatte die Sache. Seit dem Tag der Trennung geht es meinen Magen besser.
Ich habe mich in das Wochenendmodell begeben und das hatte verschiede Gründe.
Zum einen war sie gegen ein Wechselmodell, ihre Anwältin wurde nur beim Namen des Modells so sauer auf mich, dass sie mir gleich 2 Sorgerechtsklagen anhängte um meinen Ruf zu ruinieren. Sie unterlag, wurde aus der Kanzlei entlassen und der Chef übernahm - aber nicht unbedingt kompetenter. Es folgen ein paar Betruegsversuche und am Ende die Scheidung.
Ich hatte auch keine Kraft um ein Wechsemodell zu fordern. Ich war im ersten Trennungsjahr damit beschäftigt irgendwie zu überleben und im 2. meine Zukunft zu retten.
Diese Baustellen sind abgeschlossen. Und jetzt kümmere ich mich um mich. Ich habe eine Kur beantragt und sofort bewilligt bekommen und hoffe auch mit den vielen Gesprächen mit ProFamilia (seit 2 Jahren), dass ich es schaffe mich wieder aufzubauen.
Sie hat derweil Freund Nummer drei, musste arbeiten gehen, da er ihre Krankenkasse nicht bezahlen wollte. Ach ja sie ist wieder schwanger.
Aber sie interessiert mich überhaupt nichtmehr. ich habe in den 12 Jahren Beziehung/Ehe genug geopfert und aufgebracht um ruhigen gewissens zu sagen - jeder trägt jetzt für sich selbst die Verantwortung. Ich kann nichts dafür das ihre Eltern sch.... waren, ihr die Schule verbauten und auch nicht, dass sie in den 12 Jahren meine Angebote das nachzuholen nicht nutzte. Das liegt jetzt in ihrem Verantwortungsbereich.

29.04.2019 09:43 • x 2 #26


Hitachi

Hitachi

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@Coloneltw ....

....wow, was für eine Geschichte! ich bin entsetzt...krass einfach nur krass! Alles Gute für dich....

29.04.2019 17:01 • #27


Satori

Satori

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@coloneltw: Du kannst stolz auf Dich sein, du hast dich durch so viele Tiefs durchgekämpft, Respekt! Ich hoffe, die nächsten Jahre werden gut für Dich und du kannst den Kindern ein paar Werte mitgeben und dich gut um sie kümmern. Schon krass, was manche Menschen abziehen. Klar, ein schlechter Start ins Leben mit einer alk. Mutter ist eine große Hypothek, aber entschuldigt auch nicht alles.

30.04.2019 09:50 • x 1 #28


Coloneltw

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Zitat von Satori:
@coloneltw: Du kannst stolz auf Dich sein, du hast dich durch so viele Tiefs durchgekämpft, Respekt! Ich hoffe, die nächsten Jahre werden gut für Dich und du kannst den Kindern ein paar Werte mitgeben und dich gut um sie kümmern. Schon krass, was manche Menschen abziehen. Klar, ein schlechter Start ins Leben mit einer alk. Mutter ist eine große Hypothek, aber entschuldigt auch nicht alles.

Alles gut. Ich kenne meine Ex-Frau und auch ihre Schwächen und weiß, Bosheit gehört nicht dazu.
Das was sie getan hat, hat sie getan, weil sie sich nicht anders zu helfen wusste. Auch der warme Wechsel bei der Trennung. sie hat jemanden gebraucht, der ihr über diese Zeit hinweghilft. Schließlich hat sie alles aufgegeben ohne das sie wusste wie es weitergeht.

Ihr kann ich verzeihen. Wir hatten sehr turbulente Jahre aber natürlich auch gute Zeiten.
Ihren Anwälten aber kann ich nicht verzeihen. Sie haben aus einer einvernehmlichen Trennung einen Rosenkrieg veranstaltet.
Letztlich ist die Vergangenheit auch Vergangenheit. Hass und Rche bringen mich nicht weiter und ich konnte ein gues Scheidungsergebnis erziehlen. Ich kann damit leben und sie auch.

Der Neubeginn ist nur etwas schwieriger

30.04.2019 10:56 • x 1 #29




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