hessenknappe
Mitglied
- Beiträge:
- 37
- Themen:
- 2
- Danke erhalten:
- 29
- Mitglied seit:
Ich bin 47 Jahre alt und seit 13 Jahren mit meiner Frau (47) verheiratet. Wir haben eine Tochter, 13 und befinden uns in einer tiefen Krise. Welche ich verursacht habe.
Wir lernten und vor 18 Jahren kennen und kamen schnell zusammen.
Wir haben alles gemeinsam erreicht und haben uns ein schönes Leben aufgebaut.
Leider war ich es der sch. gebaut hat und ich ließ mich dazu hinreißen eine Prost. zu besuchen.
Nach ein paar Monaten flog das ganze auf und sie konfrontierte mich damit.
Ich muss sagen, ich hatte diese Kontakte über ein Portal gesucht und es war irgendwie der Kick nach etwas verruchtem.
Das war vor 3,5 Jahren und ich schwörte so etwas nie wieder zu tun.
Dies habe ich auch tatsächlich so eingehalten.
Nun kommt das folgenschwere. Im März schrieb ich per Facebook Messenger mit einer früheren Bekannten, welche ich noch aus meinen Solozeiten kannte. Ich machte dort S.uelle Anspielungen.
Es kam wie es kommen musste und Monate später las meine Frau diesen Schriftverkehr und seit dem ist das Vertrauen zerstört.
Nennt es Dummheit oder Naivität, aber so ist es passiert.
Ich bin seitdem (Anfang September) in Therapie, um an mir zu arbeiten und bereue das alles zu tiefst.
Nun ist es so, dass wir uns auf eine räumliche Trennung ab nächster Woche geeinigt haben, für drei Monate.
Meine Frau weiß nicht ob es weitergehen kann und erbittet sich diese Zeit.
Ich habe dafür natürlich volles Verständnis, aber es ist hart nun mit dieser emotionalen Distanz umzugehen.
Vorher haben wir alles geteilt, jeden Kummer, jedes Geschehen im Tagesablauf.
Das ganze habe ich mir natürlich selbst zuzuschreiben.
Ich hoffe hierüber vielleicht Erfahrungen austauschen zu können, bzw mir den Kummer etwas von der Seele zu schreiben.