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Mein Freund und ich sind seit knapp 7 Monaten zusammen und Oh mein Gott ich habe das Gefühl wir haben schon so viel Probleme hinter uns wie vielleicht andere Leute in 2 Jahren. Er hat in unsere Beziehung ein großes Thema mit gebracht, welches alles Andere als Gut ist und in den letzten 6 Wochen überschattet diese Thema die ganze Beziehung. Schon öfter wurde mir versucht zu erklären, dass doch eh bald alles besser wird etc. Aber dieses mal war die Intensität des Themas überdimensional. Nun hat er tatsächlich auch kleine Maßnahmen gegen dieses Thema eingeleitet aber ich bin einfach nicht überzeugt, dass das was bringt nachdem bei den letzten Malen sich nicht wirklich was geändert hat.
Neben dem großen Thema gibt es auch viele kleine und irgendwie ändert sich nichts und wieder nichts. Ich habe das Gefühl ich leiste meinen Beitrag und arbeite an mir und er wartet einfach nur, dass die Zeit alles regelt.
Soll ich nun, da er tatsächliche Maßnahmen eingeleitet hat, es nochmal abwarten und schon wieder auf Veränderung hoffen oder würden Andere sagen: das hat keinen Sinn mehr.
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x 3#1
M
Multiversum Mitglied
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Was ist denn dieses "große Thema" !?
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x 2#2
A
Nochmal abwarten oder gehen?
x 3
wienerliebe Mitglied
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@Multiversum ich verstehe die Neugier, damit man es besser versteht und, um die Situation besser deuten zu können aber da es sein Thema ist werde ich das auch nicht preisgeben. Es ist auf jeden Fall etwas mit dem ich versucht habe mich von anfang an anzufreunden und er wollte mir entgegenkommen und es minimieren aber wie gesagt das hat nicht so funktioniert. Also er weiss dass es mich stört/traurig/besorgt macht
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#3
Leonhard Mitglied
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@wienerliebe …das ist für mich im ersten Moment nicht zu beantworten, da es so unkonkret ist. Das große Thema könnte von Unordenlichkeit über Depressionen bis hin zur Sucht alles sein…und die kleine fangen bei der nicht zugeschraubten Zahnpasta an.
Doch es ist ja egal, ob ich es auch als Probleme einstufen würde, denn für Dich stellen sie ein Thema, wenn nicht sogar ein belastendes Problem dar. Und so wie Du‘s rüberbringst, nimmt es einen Großteil der Beziehung ein und nimmt die Qualität, sogar schon nach 7 Monaten.
Das erscheint mir viel zu kurz, um wie eine 10 jährige Beziehung zu klingen. Eigentlich solltet Ihr noch auf Wolke 77 schweben oder aus der „Kiste“ kaum rauskommen.
Mir wäre das zu anstrengend und unausgewogen. Doch vielleicht hast Du ja so ein Samariter-Gen oder ein schlechtes Gewissen, wenn Du die Beziehung beendest?
Was müsste geschehen, damit Du guten Gewissens gehen könntest und was, damit Du bliebest?
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#4
M
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Okay! Kannst Du denn wenigstens sagen, ob es sich um eine Krankheit oder eine Charaktereigenschaft, eine Macke, einen Spleen oder ein Hobby von ihm handelt?-Dass man ungefähr weiß, worum es geht!?
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x 1#5
wienerliebe Mitglied
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@Multiversum Richtung Krankheit
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x 1#6
wienerliebe Mitglied
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@Leonhard Hmmmmm naja. Deutliche Anstrengung seinerseits, DASS sich etwas verändert wäre ein MEGA Anfang und am Besten noch Änderung verspüren. Gehen könnte ich glaube ich nie mit einem 100%igen Gewissen aber, falls ich wirklich merken sollte: Hey es zieht mir wirklich jegliche Energie ab, dann kann es mir ohne ihn und dem Thema nur besser gehen denke ich.
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#7
Snipes Mitglied
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Zitat von wienerliebe:
@Multiversum Richtung Krankheit
Körperlich, seelisch, heilbar, unheilbar, ansteckend, nicht ansteckend?
Sorry, aber zumindest ich kann dir ohne Infos keinen Rat geben. Das Forum ist anonym und das ist auch gut so, daher kann man auch alles noch so unangenehme schreiben. Btw. ist es natürlich nicht mehr so ganz anonym, wenn man ein Foto von sich im Profil hat 😉
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x 6#8
M
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Aha. Je nach Krankheit ist sie entweder schwerer oder leichter zu bekämpfen. Krankheiten sind leider Bestandteil unseres Lebens.-Früher oder später trifft es jeden. Da musst Du für Dich entscheiden, wieviel Kraft Du (noch) hast, das mitzutragen.- Und ob er und Eure Beziehung das wert sind.
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x 2#9
wienerliebe Mitglied
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@Snipes ja ok ich geb mich geschlagen. Es geht um ein (ich würde es so einschätzen) mittleres Suchtverhalten.
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x 2#10
Snipes Mitglied
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Zitat von wienerliebe:
Es geht um ein (ich würde es so einschätzen) mittleres Suchtverhalten.
Okay.... das ist natürlich übel und wenn es sich um Alk oder härtere Dro.gen handelt. dann ist eine normale Beziehung kaum möglich und wenn du Pech hast, gehst du dabei drauf. Helfen kannst du ihm nicht, denn der Impuls muss nicht von außen sondern von ihm kommen. Hat er diesen und will sich Hilfe holen, kannst du ihn dabei begleiten, aber das ist ein verdammt steiniger Weg und der hat schon Ehen nach 30 Jahren zerstört.
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x 2#11
M
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Zitat von wienerliebe:
Es geht um ein (ich würde es so einschätzen) mittleres Suchtverhalten.
Puh. Nicht leicht! Inwieweit betrifft Dich das jetzt ganz konkret in Eurer Beziehung - könntest Du das mal darlegen?
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#12
Leonhard Mitglied
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Zitat von wienerliebe:
Deutliche Anstrengung seinerseits
..,sind die bei einer Krankheit möglich? Auch Spielsucht ist eine Krankheit, auch wenn Außenstehende es lieber anders wahrnehmen.
Du weißt auf was Du Dich einlässt und dass es lange dauern könnte. Wenn Du das nicht möchtest, dann mache rechtzeitig einen Cut.
@Snipes Er hat sich jetzt um eine professionelle Beratung bemüht. Aber das auch erst nachdem ich manchmal ebenfalls in diese Geschichte mitreingezogen wurde und es mir OFFENSICHTLICHST nicht gut damit ging und es mir immer schlechter ging. Jetzt wo er laaaaaaangsam gecheckt hat, dass dieser ganze Mist uns die Beziehung kosten kann, macht er etwas. Aber ich weiss ehrlich nicht (wie du sagst), ob ich dafür genug Energie für uns beide aufbringen kann. Aber andererseits möchte ich doch ALLES Mögliche versucht haben, um die Kurve zu kriegen.
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#14
wienerliebe Mitglied
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@Multiversum Ich wurde leider schon einige Male selbst in diese Situationen mitgezogen und JA für meine Handlungen bin ich selbst verantwortlich aber bei aller Liebe. Ohne ihn wäre ich never überhaupt in so eine Situation gekommen.