Katalina91
Gast
ich habe bereits einen Thread zu meiner Trennung, aber leider seit längerem dort keine Antwort mehr bekommen.
Kurzfassung der Vorgeschichte: Mein Ex (26) hat sich vor 3,5 Monaten nach 1,5 Jahren von mir (26) getrennt, mit der Begründung: Er braucht Zeit für sich, will sein Leben ordnen, es liegt nicht an mir, er will mir nicht weh tun wenn er nicht geben kann was ich brauche. Also Standard-Aussage zum Schluss machen, habe ich mittlerweile kapiert. Am Anfang habe ich den Fehler gemacht ihm hinterher zu rennen, habe es aber nach 3 Wochen aufgegeben. Ende Januar waren wir noch einmal auf einem Event, er verhielt sich wie frisch verliebt, sagte er bereue manchmal dass er sich getrennt hat, war ganz rührselig, aber es blieb dabei: Trennung, kein Kompromiss. Eine Neue hat er bis heute nicht. Ich habe akzeptiert und seitdem haben wir uns nicht mehr gesehen und so gut wie nicht mehr gehört. Ab und zu müssen wir per SMS organisatorisches wegen der gemeinsamen Wohnung klären (aus der er direkt ausgezogen ist, 160km weit weg in die Heimat in eine eigene Wohnung).
So, nun zum eigentlichen Punkt für den ich Euren Rat benötige:
Morgen kommt er nochmal vorbei um Wohnungsdinge abzuholen und über das weitere Vorgehen (Kündigung etc.) zu sprechen. Wir haben uns 8 Wochen nicht gesehen und es hat mir unheimlich gut getan. Ich will ihn auch eigentlich gar nicht mehr sehen, nichts über sein Leben wissen etc. In den vorherigen paar SMS zum Organisatorischen hat er immer von sich erzählt ohne dass ich danach gefragt habe und gerade stellt er auch seinen Beruf total in Frage. Alles was er vorher geliebt hat (Mich, gemeinsame Wohnung, sein Beruf) gefällt ihm nicht mehr, ich war wirklich schockiert als er das schrieb. Als wär er um 180 Grad rumgedreht. Quaterlife Crisis?
Ich habe Angst vor morgen, er schrieb er freut sich sehr mich zu sehen, ich hab darauf nicht mehr geantwortet. Das Treffen muss leider sein, abgsagen geht also nicht, aber ich habe Angst danach wieder in ein Loch zu fallen und mir meinen jetzigen Abstand zu ihm und zur Beziehung wieder mühselig erarbeiten zu müssen.
Ich weiß auch nicht wie ich ihm begegnen soll? Als wäre nichts gewesen und als wären wir Freunde? Ablehnend um ihm seine Grezen aufzuzeigen?
Danke schon mal!


