Im Prinzip alles genau so, wie Du es beschrieben hast. Durcheinander.
Aber 'nur' in den ersten paar Wochen (2 Monaten).
Seit ich das mit meiner Mutter nun ohne ihn schaffen musste (obwohl ich ihn ja informiert hatte), ist mir klar geworden, dass ich kein Teil mehr von seinem- und er kein Teil mehr von meinem Leben ist.
Das Bild von ihm in meinem Kopf wird immer kleiner. Als würde er immer weiter weggehen. Eben wie jemand, der auf einem ewig langen, geraden Weg immer weiter von Dir wegläuft, bis er irgendwann nur noch ein kleiner Punkt am Horizont ist. Traurig bin ich trotzdem noch. Aber nicht mehr jeden Tag.
Ich denke, bei Dir wird das noch eine Weile so wie von Dir oben beschrieben anhalten.

Es war eine so lange Zeit, die man gemeinsam verbracht hat. Und es war eben der Herzensmensch, von dem man sich nun verabschieden muss. Aber das, was man sich mit dem Herzensmenschen wünschte, war "nur eine Illusion". Es war längst nicht mehr das, was man eigentlich gewollt hat.
Bis das im Herzen angekommen ist, dauert es einfach eine Weile.
Und ich habe ja auch mehrere Anläufe gebraucht und würde wahrscheinlich immer noch so weitermachen, wenn er nicht wieder eine andere kennengelernt hätte...
Übrigens: mit so ein bisschen Abstand würde ich Dir heute empfehlen, 'mal eine Liste zu machen.
Auf die eine Seite schreibst Du das, was an der 'Beziehung' noch so war, wie Du es Dir gewünscht hast, was Dich glücklich gemacht hat. Und auf die andere Seite schreibst Du, was nicht gut war, was Dich zweifeln ließ, worüber Du Dir am meisten schlechte Gedanken gemacht hast. Du wirst dann, wenn Du wirklich ehrlich zu Dir warst, feststellen, dass auf der einen Seite deutlich mehr steht, als auf der anderen...