Zitat von Kaetzchen:
Beide Geschlechter sind das. Es gibt sowohl unter Männern als auch unter Frauen rationale Wesen (Kopfmenschen) als auch emotionale Wesen (Herzmenschen). Das hat mit dem Geschlecht nichts zu tun, das ist eine Persönlichkeitssache.
Aber die These, dass alle Menschen gleich sind, ist doch längst vom Tisch. Und auch die Unterschiede zwischen Mann und Frau sind hinlänglich erfroscht und belegt.
Sicherlich kann man Einzelfälle besprechen, aber die Frage ist doch, ob Du da jetzt die Ausnahmen der Regel anführen willst oder ob Du Dich mit den Unterschieden der Geschlechter auseinandersetzen möchtest.
Klar ist es komplex, aber die statistisch deutlich höhere Ausprägung von Ängsten bei Frauen, die unterschiedlichen Auswahlmechanismen von Frauen (gleich oder höher sollte der Partner schon rangieren) und auch die deutlich häufiger initiierten Scheidungen durch Frauen (teils 70% und mehr) sind alles elementaren Bestandteile der Lösungsansätze, die man mit einer (falschen) "alle sind gleich"-Behauptung vom Tisch wischt.
Kann man machen, aber dann argumentiert man
auf Basis von Gefühlen und eben nicht auf Basis von Wissen. Und da wir Wissen dass Gefühle=Wahrheit gilt erkennt man auch in diesem Fall, warum es den Männern obliegt, die Lösung zu sein.
Denn trotz wissenschaftlicher Belege etwas anderes zu glauben, bestehende Fakten zu ignorieren, um dann gefühlt etwas zu interpretieren haben wir Männer in unseren Beziehungen schon oft genug, wenn wir immer wieder aufs neue erkennen, dass eine rationale Argumentation mit der Frau am Küchentisch nichts bringt, weil es für die Dame um Gefühle geht und weil Emotionen=Wahrheit auf emotionaler Ebene gilt. Und
dann ist es in diesen Fällen die Aufgabe des Mannes zu erkennen, dass eine rationale Diskussion nicht der Weg sein kann, weil es nicht funktioniert die Emotionen zu besprechen und dann hat er sich hoffentlich im Leben angeeignet, dass man sowas nur durch eine gerade Linie und Taten kontern kann.
Denn Männer und Frauen sind nicht gleich und wie ich bereits gesagt habe obliegt es dem Mann, auf Basis seiner Möglichkeiten, die Frauen mit Erziehungsmaßnahmen auf die Spur zu bringen. Und der Entzug von Invest/Support, wenn sich eine Kirsche wie der Rotz am Ärmel verhält, ist der allererste Schritt, um mal wieder etwas Luft in das Oberstübchen zu lassen.
Jede gestandene Frau hier weiß, dass Kinder erzogen werden müssen, damit sie ein konstruktiver Teil unserer Gesellschaft werden. Und sowas gilt auch für Frauen. Denn gute Frauen werden nicht geboren, sie werden erzogen. Kann vermutlich jede Mutter bestätigen. Und vermutlich jede Mutter wird ihrem Sohn mit auf den Weg geben, dass er sich die Damen mit mieser Erziehung vom Hals halten soll. Und sowas wird die ihm ganz deutlich sagen und da auch keine Rücksicht auf die Schwesternschaft nehmen, weil in diesem Fall die Liebe zum Sohn größer ist als der ewige Beistand der Schwesternschaft.
Oder welche Mutter hier will an der Seite ihres Sohnes eine Grazie, die Erziehung nur aus 50 Shades of Grey kennt? Eben.