Frei321
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Zitat von BrightnessLove:@LeTigre : ich kenne niemanden wo dieses Konstrukt funktioniert. Ein befreundeter Psychologe, der als Paarberater arbeitet, bestätigt das. Es ist ...
So sehe ich das auch.
Es ist einerseits verständlich, dass ein Paar, das sich gemeinsam etwas "aufgebaut" hat, also diesen kleinen Hofstaat mit Schlößchen, Kutsche und vielversprechendem Nachwuchs und Vermögen, nicht möchte, dass diese perfekte Fassade einen Knacks bekommt oder gar in sich zusammenfällt. Da ist es natürlich schlimm, wenn die Mutti sich in einen Interessanteren verliebt oder der Papi lieber mit seiner Arbeitskollegin schläft.
Statt einfach klarzukommen damit, dass kein Mensch ein Besitzrecht auf den anderen hat, "öffnet" man dann die Ehe und lagert den widerlichen Sex , zu dem msn miteinander nicht in der Lage ist, nach außen aus - die Hauptsache ist doch, dass das kleine Königreich weiter funktioniert,- nach außen. Einfsvh erbärmlich und vollkommen das Gegenteil einer Liebesbeziehung.
Dasselbe mit Affären. Irgendwo las ich neulich den interessanten Satz eines Psychologin: "Auch die Affärenfrau hat ein Recht darauf, um den Mann zu kämpfen, den sie liebt."
Das wird nur zu gern immer vergessen, dass nicht nur der Ehepartner ein Recht dazu hat, zumal es diesem weniger um den Partner gehen dürfte, als um das liebe Geld.