Mel1982
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Aber ich fang mal ganz von vorne an:
Mein Mann und ich sind seit fast 20 Jahren ein Paar. Wir haben ein Kind zusammen.
Vor ca. 3 Jahren haben wir unsere Ehe geöffnet.
Natürlich haben wir da sehr viel drüber gesprochen und auch Regeln aufgestellt.
Diese sind:
- Der andere hat ein Veto Recht, wenn er die Person kennt und das nicht möchte (von diesem Veto Recht hat mein Mann z.B. schon mal Gebrauch gemacht, weil ihm die Person "zu nah" an unserem Zuhause dran war)
- Wir sind absolut offen und ehrlich zueinander und sagen uns alles, was unsere außerehelichen Geschichten angeht
- Unser Zuhause ist TABU! Bei uns zuhause finden keine Treffen statt.
Ich muss dazu sagen, das ich nun vor ein paar Monaten etwas mit einem Bekannten von mir angefangen habe.
Das wusste mein Mann von Anfang an und es war auch ok für ihn.
Wir hatten im Vorfeld viel darüber gesprochen, gerade was das kennenlernen fremder Personen angeht. Ich muss dazu sagen, das ich nicht der Typ bin, der abends weg gehen kann/möchte und dann jemanden "abschleppt".
Ich muss denjenigen auch mögen.
Das nur so kurz am Rande.
Letzte Woche Sonntag ist dann die Bombe geplatzt. Wir haben uns unterhalten und irgendwann knallt mein Mann mir an den Kopf, dass er ja auch jemanden hatte, mit dem er rum geknutscht und gefummelt hat.
So weit, so gut.
Ich hab das dann erst mal sacken lassen müssen und hab ihn später gefragt "Wer war das?"
Erst mal wollte er mir den Namen nicht nennen. Ich hab ihn dann auf unsere Regeln verwiesen und er hat den Namen raus gerückt.
Ok, die Nachbarin direkt gegenüber.
Und dann kamen nach und nach weitere Dinge ans Licht.
Bis Mittwoch wusste ich dann, dass es bereits 2 Jahre her ist; das sie sich zwei mal getroffen haben, das sie ihn zuerst angeschrieben hat und das er die Sache beendet hat bevor mehr als knutschen und fummeln gelaufen ist, weil er das nicht konnte.
So, nun muss ich dazu sagen, dass die Nachbarin ebenfalls verheiratet ist und wir in der Straße eigentlich alle ein freundschaftliches Verhältnis pflegen.
Meine Probleme, die ich habe:
- Sie wohnt direkt gegenüber. Beide haben mir quasi 2 Jahre ins Gesicht gelogen.
- Unser Zuhause war immer unser "Save space". Nun hab ich immer usselige Gedanken, wenn ich aus dem Fenster schaue, zur Arbeit fahre, nach hause komme.
Ich möchte mich nicht von meinem Mann trennen!
Das steht für mich gar nicht zur Debatte.
Mein Mann ist mein bester Freund, mein Seelenverwandter. Ich liebe ihn unendlich.
Allerdings weiß ich momentan noch nicht so richtig, wie ich das verarbeiten soll.
Ich habe ihm die Tage gesagt, dass ich ihm verzeihen kann, aber noch nicht vergeben.
Und daran arbeite ich nun seit Tagen.
Habt ihr evtl Tipps, wie ich schneller ans verarbeiten komme?
Vielen Dank allen, die meinen Text bis hier hin gelesen haben.
), aber mehr ist nicht passiert und es würde für mich noch unter „Anbahnung“ fallen.