Zitat von Yoda: Dazu eine FRage hier an alle, wie ist das Verhältnis von N. Zu Harmonie? Meiner hat das Wort öfter mal benutzt, aber ich hatte den Eindruck, er verstand es nicht so wirklich. Genauso war es bei den Begriffen Alleinsein u Eisamkeit....er hat den Unterschired nicht so richtig verstanden. Ich kann allein sein u das sogar geniessen, Aber er hat sich in dem Moment, wo er allein war u ich nicht da, sofort auch echt einsam gefühlt. EInsam ist man nur, wenn man sich mit sich selbst u anderen Menschen nicht verbunden fühlt, finde ich. Wir hatten diese Diskussion aufgrund der Fernbeziehung sehr oft, er hat wirklich jahrelang Tränen in den Augen gehabt, wenn er mich verabschiedet hat, selbst wenn wir uns in schon kurzer Zeit wiedergesehen haben. Ich war svl auch traurig, hatte aber mehr einen Kloss im Hals oder nervösen Magen oder so. Ich war dann auch traurig, aber nach 24 h überwog die Vorfreude auf unser baldiges Wiedersehen. ER schrieb mir jeden Tag, wie allein einsam u verlassen er sich fühle. Ich hab dann argumentiert, allein ja, das liegt an dir, geh raus mit anderen Leuten oder mach was sinnvolles, aber doch nicht einsam u verlassen. WIr haben doch uns u ich verlasse dich nicht, ich fühl mich nicht einsam. er hat mich dann gefragt, wie ich glücklich sein kann, wenn er nicht da u hat mir vorgeworfen, ich sei eben gefühlskälter als er u hätte scheinbar ein Nähe- Distanz-Problem. Habt ihr ähnliches erlebt? wsl nicht, weil wenn man schnell zusammenzieht, gibt es die Diskussion ja nicht. MAn ist immer verfügbar für den anderen.
Ja, ich habe so etwas mit Exemplar erlebt.
Zur Harmonie: Da hat er größten Wert drauf gelegt. Er verstand aber unter Harmonie, dass ich immer für ihn verfügbar/erreichbar war, immer seiner Meinung, immer ihn umschmeichelnd, nie krank, ihn nie mit meinen Problemen belàstige, ich immer guter Dinge bin usw. usf.
Wir haben nicht zusammen gelebt. In den Zeiten, in denen ich nicht bei ihm sein konnte, war er stink sauer auf mich, sagte er mir. Aber zu mir kommen, das ging nicht bzw selten, da er sich bei mir aufgrund der Anwesenheit meiner Tochter als 5. Rad fühlte. jederzeit zu ihm kommen, also nach meiner freien Entscheidung, durfte ich aber auch nicht, nur nach Voranmeldung oder wenn er es wollte. Ich konnte aber nicht immer, wenn er wollte. Dann hat er sich von mir vernachlässigt gefühlt. Da dreht sich mir jetzt noch alles im Kopf... Wie soll jemand das händeln?
Er trennte sich, weil ich nicht in der Lage war, ihm zu geben was er braucht. Und da waren sie geboren, meine Schuldgefühle.
Wie konnte ich sowas verstehen? Gar nicht. Er verlässt, weil er die Einsamkeit nicht ertragen kann? Wie paradox ist das denn bitteschön?
Konnte ich nicht verstehen, da ich ja die Frau, seine Traumfrau überhaupt für ihn war.. Seinen Worten nach. Ich fragte ihn, wie sonstwas so plötzlich gehen kann, die Trennung. Er: "Ich habe mich entliebt! " Hab ich den beneidet dafür, einfach so auf Knopfdruck umswitschen zu können..
Wusste da noch nichts von solchen Störungen...