Zitat: Wenn du annimmst, dass er dir was vormacht, wird er dir kaum die Wahrheit sagen.
Ich denke zumindest zu einem Teil hat er viele dieser Sachen selbst geglaubt. Ich halte ihn prinzipiell für sehr gestört ist (so wie mich selbst auch). Aber ja, ich sage doch vieles daran war sehr ungesund, sprich toxisch. Natürlich habe ich viel über meine Rolle bei der ganzen Sache nachgedacht und dadurch bereits viel über mich gelernt.
Meine sonstigen Beziehungen waren sehr gemischt und im Durchschnitt etwa 2 Jahre lang. Auch mit einem Narzissten hatte ich schon mal das "Vergnügen".
Die Kontaktversuche meinerseits habe ich mittlerweile gänzlich eingestellt und jegliche Hoffnung von ihm zu hören, so weit es geht minimiert.
Zitat: Kannst du wütend auf ihn sein?
Die Trennung habe ich aufgrund der Umstände eigentlich sehr schnell akzeptiert. Schwerer fiel mir das mit dem Kontaktabbruch, da ich dachte wir wären uns als Menschen sehr wichtig. Nach den letzten 6 Wochen ohne Lebenszeichen ist mein Vertrauen nun so weit in ihn zerstört, dass ich ihn bestimmt nicht ohne Weiteres zurück nehmen würde (und ja, mir ist natürlich bewusst, dass ich so einen Menschen GAR NICHT zurück nehmen sollte; leider wäre ich wohl dennoch bereit, mir seine Seite der Geschichte anzuhören). Tatsächlich wäre ich wohl eher an freundschaftlichem Kontakt interessiert, auch wenn sich das nun bestimmt extrem dumm und naiv anhört, was es vermutlich auch ist.
Aber klar, SO behandelt man keinen Menschen, der einem wichtig ist. Ist einfach so. "Taten sprechen lauter als Worte". Ich habe aufgrund des Kontaktabbruchs und der fehlenden Kommunikation sehr viel mehr gelitten als nötig. Irgendwann war dann meine Schmerzgrenze erreicht.
Mir geht es jetzt eher um die Aufarbeitung der ganzen Geschichte, weniger um akuten Liebeskummer. Deshalb wäre ich eben auch am Austausch mit anderen "Betroffenen" interessiert.