@Schmuddelwetter
Zitat von Schmuddelwetter: Gerne, kein Problem
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Oh vielen Dank, jetzt habe ich es verstanden.

Zitat von Schmuddelwetter: Ich sehe hier ein Problem, dass ihr anscheinend nicht richtig kommuniziert habt. Genauer gesagt, gibt/gab es nicht die offene Kommunikation, die es für eine gute Beziehung braucht. Also auch nicht das normale Reden über den Alltag oder solche Entscheidungen, die in einer Therapie stattgefunden haben. Damit meine ich nicht, dass er dir von den Inhalten berichtet. Eher, dass ihr anscheinend den jeweiligen anderen nicht an dessen Leben teilhaben gelassen habt. In diesem Fall hat er dir nichts gesagt.
Normalerweise reden wir schon über den Alltag usw. Nur durch das ständige streiten und diskutieren ging das wahrscheinlich ein bisschen unter.
Zitat von Schmuddelwetter: Und da gab es keine direkten Erfolge? Also für ihn? Solche Missstände, wie Klammern, etc. sind da doch sicherlich auch besprochen worden, oder?
Es gab schon kleine Erfolge. Wir sind seit einem guten Jahr zusammen bei der Therapie. Am Anfang ging es vielmehr um Kleinigkeiten, das hat auch super geklappt. Bis zu dem Zeitpunkt seiner OP, im August/September. Da meinte die Therapeutin, sie kann uns momentan als paar nicht so weiterhelfen, weil er ja alles schwarz sieht und komplett am Boden war. Danach haben wir schon übers Klammern gesprochen, aber auf manchen Sachen reitet er einfach weiterhin rum
Zitat von Schmuddelwetter: Nach so einer langen Zeit immer noch getrennt wohnend? Ok, kann man machen und es gibt viele glückliche Paare, die so zufrieden Leben. Aber hat einer von euch beiden schonmal über den Schritt nachgedacht? (klar, so wie das bei euch akut läuft, ist das kein Thema). Frage nur, ob ihr auch private/persönliche Ziele hattet, die man erreichen wollte oder ob ihr einfach nur "zusammen" wart?!
Ja getrennt zu wohnen finden wir beide okay. Wir haben beide Häuser, die keiner aufgeben möchte. Ich glaub zusammen ziehen würde in einem Disaster enden. Deswegen ist es so besser.
Unser Ziel war eigentlich schon, zusammen alt werden.
Zitat von Schmuddelwetter: Achso, ok. Das Drama kann ich nicht nachvollziehen und um ehrlich zu sein, macht ihn das aus Sicht eines anderen Mannes nicht gerade attraktiv. Eigentlich sollte er da deutlich "männlicher" auftreten, als sich über sowas zum "Kleinkind" betiteln zu lassen. Ich denke, dass du weißt, wie ich das meine. Wünsche äußern ist das eine. Ein Drama daraus machen was ganz ganz anderes. Ich hoffe, dass du ihm auch gesagt hast, dass er nicht so ein Drama daraus machen soll.
Da gebe ich dir Recht. Ich meine, fehlerfrei bin ich auch nicht. Aber momentan wurde aus jeder Kleinigkeit ein Drama gemacht. Auch wenn ich eine halbe Stunde nicht geantwortet habe. Dann kam entweder ein Smiley, oder ein ?
Natürlich habe ich gesagt, wo das Problem ist, wenn seine Mutter ihn abholt.? Außerdem war die Klinik ca. 8 KM weg. Er hätte mit dem Bus oder Taxi fahren können. Ich bin total böse, wenn ich das sage. Sogar bei der Therapie wurde es besprochen, er sagt aber, er kann es nicht vergessen und sein vertrauen ist angeknackst.
Zitat von Schmuddelwetter: Ok, das verstehe ich nicht. Was ich aber verstehe, dass er keine emotionale Intelligenz besitzt, denn wer diese hat, wird sich auch damit auseinandersetzen, warum du ihm das geschickt hast. Nämlich, weil du ihm helfen möchtest und du vielleicht dadurch wieder eine glückliche Zukunft mit ihm haben kannst, wenn er das versteht, was du von ihm möchtest. Alternativ wäre es ja auch gut gewesen, wenn er gefragt hätte, ob du ihm dabei unterstützen kannst. Ganz große Scheuklappen bei ihm, wa?
ja da hat er leider große Scheuklappen auf.
Natürlich hätte ich geholfen. Ich muss sagen, ich hab mich aber schon viel zu viel eingemischt. Arzt Termine ausgemacht, ständig an Termine erinnert usw. Das hat ihn schon genervt, was ich auch verstehen kann. Deshalb habe ich mich seit ein paar Wochen auch komplett zurück gehalten.
Zitat von Schmuddelwetter: Na, also die Trennung habe ich nicht direkt empfohlen Eher eine Anregung, dass du mal in dich gehst und abcheckst, ob du solch einen Menschen in deinem Leben gebrauchen kannst und das auch auf lange Sicht, mit eben: Zukunftsplänen, Empathie, emotionale Intelligenz, Vertrauen, u.s.w.. Oder ob du dich irgendwann dazu bereit dazu bist, genau das Gegenteil von deinem "Ex" zu bekommen, der auch dir das gibt, was du brauchst. Und das (sorry, klingt hart), ohne Depressionen, die dich mit anstecken werden.
Also wenn er Hilfe annimmt und ein bisschen an sich arbeiten würde, würde ich natürlich mit ihm zusammen bleiben wollen. Er hat schon auch gute Seiten. Ich habe nur sorge, das es irgendwann zur Achterbahnfahrt wird, eben wegen den Depressionen. Ja es klingt hart, ist aber die Wahrheit. Sie ziehen einen leider mit runter.
Zitat von Schmuddelwetter: Klar, ihr seid ja auch nicht erst seit gestern zusammen. Da verstehe ich dich absolut! Aber! Den Weg muss er wirklich alleine gehen, da du anscheinend schon viel zu viel für ihn gemacht hast und er halt auch für sich verstehen muss, dass er ein Problem hat. Auch, wenn er es wohl schonmal akzeptiert hatte. Das braucht halt Zeit.
Da hast du recht, das sollte ich mir immer vor augen halten.
Zitat von Schmuddelwetter: Das ist die absolut richtige Einstellung! Niemals von jemand anderen kaputt machen lassen. Jeder hat seine Grenze, die auch gerne mal ignoriert wird. Du kennst so langsam deine, da du die Vergangenheit Revue passieren lässt. Ich empfehle da immer: Mach dir mal eine Pro und Kontra-Liste mit Eigenschaften, die gut und schlecht bei ihm waren. Da überwiegt meistens schnell eine Seite und du kannst dann auch besser entscheiden, ob er der Richtige für dich ist. Gerade durch das Abwägen von Dingen, die dein Leben beeinflussen würden. Ja, ich bin absoluter Fan von Kompromissen und Zusammenhalt. Aber es gibt immer Dinge, die man selber nicht ändern kann, bzw. keine Kontrolle darüber hat.
Meine Grenze ist momentan so ziemlich erreicht. Ich habe ja auch meine eigenen Probleme.
Mit dem Pro und Kontra bin ich schon mal durchgegangen. Aber wie du sagst, ich habe keine Kontrolle über ihn, oder kann ihn zum Therapeuten tragen.
Danke fürs zuhören, das hilft echt sehr
