Zitat von justawoman:Das hab ich mich auch gefragt. Jeder hat doch seine Probleme, der eine offensichtlicher, die andere weniger offensichtlich. Meine Frage war, ob ihr es für klug haltet, auch in diesem - nennen wir ihn einfach den negativen - Bereich zu matchen.
Darauf gibt es wohl keine pauschale Antwort. Es hängt, denke ich, vom jeweiligen "Problembereich" ab.
Bei gesundheitlichen Problemen könnte ich mir vorstellen, dass zwei Partner, mit dem selben oder ähnlichen Problem sich ergänzen können. Schon deswegen, weil der Partner einen besser versteht, als jemand "Gesundes".
Bei psychischen "Baustellen" ist das wohl eher kontraproduktiv. Ein Mensch mit einem mentalen problem bräuchte wohl eher eine/n stabile/n Partner/in, der ihn aufbaut und ggf. auch mal in den Hintern tritt, wenn es notwendig wird.
Zitat von Scheol: das man da doch mal eine Person aussuchen sollte die in ihrer Mitte ist und die keine großen Probleme hat.
Das ist denke ich der Schlüssel zu der Frage. Würde sich so eine Person, die es geschafft hat sich selbst zu stabilisieren - die in ihrer Mitte angekommen ist - auf eine Beziehung mit jemandem einlassen, der mentale Baustellen hat? Auf freundschaftlicher Ebene vielleicht, aber vermutlich nicht auf Beziehungsebene. Das ist möglicherweise ein Grund, wenn nicht sogar der Grund, warum - trotz "negativer Prognose" viele "Problemmenschen" trotzdem "Problemmenschen" daten...