Serena
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Bei meiner letzten Trennung hat mir dieses Forum sehr geholfen, vielleicht kann dies ja nochmals so sein.
Mein Problem ist folgendes:
Ich (25,w) bin mit meinem aktuellen Freund (34,m) fast 3 Jahre zusammen und wir waren bis vor einem halben Jahr sehr glücklich.
Nun war er allerdings seit ca. einem Jahr sehr launisch und wurde wegen Kleinigkeiten wütend oder gestresst. Manchmal kamen dann kurz nach seinen Ausbrüchen Sätze wie: "Diese Welt brauch mich nicht" oder "Du bist viel zu gut für mich" usw.;
Am Anfang unserer Beziehung weinte er sehr oft und sagte dann immer er würde mich verlieren (und dies alles ohne Grund). Jetzt allerdings ist er ziemlich kalt und sagt er sei nicht normal, er liebt mich einen Moment über alles und den nächsten ist er wütend und fühlt gar nichts mehr außer Hass gegen die ganze Welt usw. Er hat eingesehen dass er Hilfe bräuchte aber weigert sich, sie anzunehmen und will da ohne psychologische Hilfe durch. Da sowohl ich als auch er einen Fall bipolarer Störung in unserer Familie haben und er das Krankheitsbild miterlebt hat, hat er Angst davor dies auch zu haben (auch wenn ich da mehr an Borderline denken würde oder im besten Fall gar nichts).
Was soll ich tun? Ihn erpressen dass wenn er nicht zum Therapeuten geht es vorbei ist? Oder dieses ewige hin und her einfach mitspielen?
Ich liebe ihn sehr, aber er sagt selbst er hat zwei Persönlichkeiten, und die zweite nimmt langsam Überhand an (seine Worte, nicht meine). Außerdem spricht er Suizid sehr häufig an und hat ein sehr geringes Selbstvertrauen.
Ich hoffe ich hab mich klar ausgedrückt.
In Liebe, Serena