Zitat von Jane_1: Aber wieso sollen die Gespräche im JA aufhören? so, wie ich das verstanden habe, ist das der einzige Ort, wo die beiden Elternteile moderiert sprechen können. Unmoderiert funktioniert semi-gut.
Bitte entschuldige, aber da habe ich mich wohl falsch bzw unzureichend ausgedrückt, denn damit wollte ich Ninchen nicht dazu aufrufen
sämtliche Gepräche beim JA komplett einzustellen, sondern lediglich dazu raten diese nicht mehr zu initiieren und IHM (als angeblich interessierten und bemühten Vater) damit alle Arbeit abzunehmen.
Wenn ER sich auch nach der Trennung weiterhin um seine Kinder kümmern möchte und klare Verhältnisse möchte, dann kann ER um die Unterstützung des JA bitten.
Ich halte es bei seinem Charakter für einen fatalen Fehler ihm ständig alles abzunehmen und ihm auf dem Silbertablett zu servieren, nur damit er sich noch besser als Opfer inszenieren kann!
Zitat von Jane_1: Nine geht es nicht nur darum, dass er seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommt, er soll auch Vater sein. Was ist absolut richtig finde.
Ja das finde ich auch, aber ausser Lippenbekenntnissen kommt bei ihm ja nix tatkräftiges rum. Was nützen Ninchen also all seine ganzen Versprechungen, wenn er diesen am Ende nicht AKTIV und vor allem aus dem eigenen Antrieb heraus nachkommt? Sie verschwendet dadurch nur unnötig Zeit und Energie und die Kinder laufen Gefahr eine (emotionale) Enttäuschung nach der anderen zu kassieren.
Zitat von Jane_1: Bei dir scheint es ja anders,ohne Kontakt des Vaters, gelaufen sein. Das ist aber kein Modell, das andere auch so haben müssen.
Ja, ganz genau und das war sicher kein Modell was ich mir je gewünscht hätte. Im Gegenteil habe ich noch sehr sehr lange gehofft und sogar mit permanenten Verständnis bis hin zu hoch psychologischen Entschuldigungen dafür "gekämpft", dass der Vater meiner Tochter seinen permanenten Versprechungen auch irgendwann einmal einmal Taten folgen lässt.
Heute bin ich hm fast dankbar, denn von ihm und seiner Art habe sehr sehr viel gelernt
