Zitat von Perzet: Du gehst davon aus, daß es ausschließlich an Dir liegt, ob er nett zu Dir ist, oder nicht. Du denkst, wenn Du alles tust, was ihm gefällt, dann M U S S er auch nett zu Dir sein.
Weil er das bis zum heutigen Tag propagiert. Immer wieder kommen doch seinerseits die Aussagen, dass du, liebe Ninchen, ja nur zu funktionieren / lieb sein / ihn zu bemuttern hast /... und DANN kümmert er sich / ist alles gut / macht er dir Zugeständnisse.
Das hat sich so tief in dir eingeprägt und verankert.
Pass bloß auf wie es mit dem Umgang mit den Kindern wird. Am Ende ist das auch wieder an Bedingungen verknüpft:
... Aber du lässt mich ja nicht in deine Wohnung
... Aber du wolltest ja keine Eltern-WG
... Aber du bestehst ja darauf einen eigenen Kinderwagen zu haben
... Aber du lässt ja nicht zu, dass ich helfe
Bitte, bitte, bitte lass dich da nicht manipulieren!
Zitat von Fanta1: Daher nochmal in aller Deutlichkeit: Du bist nicht das Problem bei der Trennung ! Weder dein Drängen auf Umzug damals noch irgendetwas anderes hätte die Trennung verhindert ! Dein emotionaler Zusammenbruch nebst Heulen und Betteln auch nicht- das war einfach das Resultat deiner Panik und kann passieren. Das nimmt er jetzt natürlich als willkommene Ausrede, um nicht als Vollar... dazustehen, aber glaube mir mal- das ist nur Ablenkung von dem eigentlichen Grund, der zur Trennung geführt hat. Ich rieche es 100 Meilen gegen den Wind !
Genau so ist es. Wäre er nicht woanders würde es ihm verdammt leid tun! Er wäre ambivalent, würde auch Verantwortung für das Ungeborene übernehmen wollen, hätte Schuldgefühle... Aber wäre nicht so eiskalt abgeklärt.