573

Partner-zurück-Strategie / hat das tatsächlich mal geholfen?

Gwenwhyfar

Gwenwhyfar


2571
1
4528
@Wood

Jo, bei 20jährigen mag sowas klappen. Ich finde es wirklich gefährlich das als tolles Vorgehen zu verkaufen.

07.06.2022 06:15 • x 3 #526


Tanni888

Tanni888


235
1
398
Zitat von Wood:
Ja also erstmal nur small Talk. Dann kurz aber authentisch entschuldigen. Und wieder in small Talk rein gehen. Sag beim entschuldigen nicht, dass du ...

Das heisst ihr wart wieder zusammen ?
Woran ist es dann doch gescheitert Day es nicht mehr funktioniert hat

07.06.2022 07:19 • x 1 #527



Partner-zurück-Strategie / hat das tatsächlich mal geholfen?

x 3


Ampelmännchen

Ampelmännchen


840
1
1815
In meinen Augen ist solch ein Vorgehen viel zu strategisch und kopflastig und wenn es zu kopflastig ist, dann ist es verkrampt und nicht mehr authentisch und der Schuss kann dann nur allzu oft nach hinten losgehen.
Wenn überhaupt liegt der meißte Erfolg vermutlich darin, Gras über die Sache wachsen zu lassen, sich weiter zu entwickeln und sich dann mehr oder weniger neu über die Füße zu fallen. Wenn´s dann nochmal funkt...schön aber oft passiert das wohl auch nicht aber alles ist dann gut so wie es ist.
Wer krampfhaft auf ein Ex-Back aus ist, versucht den anderen in seinem Orbit zu halten und setzt sich ständig mit Ungewissheiten auseinander. In Worten und Taten werden Dinge hineininterpretiert, man sucht nach Gestiken und ist vermutlich eben nicht so locker im Umgang mit dem anderen sondern eher sogar vorsichtiger. Man möchte das Reh ja nicht vertreiben sondern erlegen...oder so.
Die beste Strategie für so ein Projekt Ex-Back ist wohl gar keine zu haben und sich damit abzufinden, dass es vorbei ist und sein Leben neu aufzubauen mit allem was dazu gehören kann. Wenn sich der andere dann irgendwann aus freien Stücken meldet, kann man gucken was Sache ist bei ihm und bei sich selbst.

07.06.2022 09:13 • x 5 #528


tina1955

tina1955


10090
21725
Ich bin der Meinung, ein Neustart kann nicht so einfach funktionieren.
Wenn Verhaltensweisen in der Partnerschaft so auffällig oder belastend waren, dass es zur Trennung führte, anstatt daran zu arbeiten...

Die belastenden Verhaltensweisen oder Taten, das Misstrauen oder Denkmäler, was auch immer vorgefallen ist, das ist ja nicht durch die Trennung oder Beziehungspause aus der Welt geschaffen worden.

Die Trennung ist ja ausgesprochen worden, weil die Gründe oder das Verhalten nicht mehr akzeptabel waren.

Bei einem Neustart würde der Jenige, der verlassen wurde nicht mehr er/sie selbst sein. Man würde garantiert nur funktionieren, nicht auffallen wollen, sich beobachtet fühlen.

Der Verlasser vergisst die Gründe auch nicht und wird beobachten.

Eine harmonische Beziehung stelle ich mir anders vor

07.06.2022 09:50 • x 2 #529


ElGatoRojo

ElGatoRojo


6948
1
13171
Zitat von tina1955:
Bei einem Neustart würde der Jenige, der verlassen wurde nicht mehr er/sie selbst sein. Man würde garantiert nur funktionieren, nicht auffallen wollen, sich beobachtet fühlen.

Für mich eine recht eindimensionale Sicht. Eher doch den Verlasser beobachten.
Zitat von tina1955:
Der Verlasser vergisst die Gründe auch nicht und wird beobachten.

Oder beobachtet werden?

Misstrauen und Pessimismus machen einen Neustart natürlich schwerer. Auch angenommene Vorstellungen von Richtigkeit und Eigentum. Oder eben die Wertigkeit S. Ausschließlichkeit. Oder Abwägungen, bis wohin ein Kompromiss möglich ist. Und eben die Wertigkeit der Frage, wie weit eine Affäre und deren Verzeihen das Standing des Verlassenen beeinflußt oder erben nicht oder nicht sonderlich.

07.06.2022 10:51 • x 2 #530


Stromer68

Stromer68


403
2
387
In meinem Fall müsste ich immer daran denken, dass die Ex immer noch nicht über Probleme reden kann, und zwar rechtzeitig. Das könnte sie auch nicht beweisen. Dieser für mich, Vertrauensbruch, ist wohl nicht aus der Welt zu schaffen. Das aneinander vorbei reden schon eher. Aber sobald ich vielleicht etwas nicht ganz so nach ihrer Erwartung gemacht habe, würde wieder das ganze aufkochen. Die Spirale dreht sich erneut.

07.06.2022 11:02 • x 1 #531


tina1955

tina1955


10090
21725
Zitat von ElGatoRojo:
Für mich eine recht eindimensionale Sicht. Eher doch den Verlasser beobachten. Oder beobachtet werden? Misstrauen und Pessimismus machen einen ...

Es muss ja nicht unbedingt eine Affäre der Trennung vorausgegangen sein.
Bestimmte Verhaltensmuster wie unbegründete Eifersucht, Dominanz und ähnliches können durchaus auch zur Trennung führen.

07.06.2022 11:05 • #532


ElGatoRojo

ElGatoRojo


6948
1
13171
Zitat von tina1955:
Es muss ja nicht unbedingt eine Affäre der Trennung vorausgegangen sein.

Schätze, die von dir genannten Gründe führen eher zu einer endgültigen Trennung als eine Affäre.

Jahrelang unbegründet Eifersucht, Dominanz oder auch Couch-Potato-Verhalten ertragen ohne dass sich vor der Trennung viel änderte - da allerdings könnte ich das von dir geschilderte seismographisch genaue Beobachten bei einem Neubeginn eher vorstellen.

07.06.2022 11:13 • x 1 #533


Stromer68

Stromer68


403
2
387
Naja, wieso sollte sich vor der Trennung was ändern, wenn da keiner mal auf den Tisch Haut.

Seit ich Single bin mache ich weniger Fehler..

07.06.2022 11:30 • x 1 #534


tina1955

tina1955


10090
21725
@ElGatoRojo , richtig. Denn wenn die Gründe die zur Trennung geführt haben, nicht während der Beziehung behoben werden können, bringt ein Neustart auch nichts.
Man trennt sich ja nicht grundlos. Mitunter ist dann eine Kleinigkeit der Auslöser, das man es nicht mehr ertragen kann und beendet die Beziehung.

Ich bin der Meinung, man kann sogar einen Partner noch sehr lieben und trennt sich trotzdem, weil man bezüglich bestimmter Verhaltensmuster leidet und keinen anderen Ausweg findet.

07.06.2022 11:35 • x 4 #535


tina1955

tina1955


10090
21725
Zitat von Stromer68:
Naja, wieso sollte sich vor der Trennung was ändern, wenn da keiner mal auf den Tisch Haut. Seit ich Single bin mache ich weniger Fehler..

Und das ist mitunter das Problem. Sie schweigen, wollen sich nicht streiten oder aber immer wieder ihre oder seine Unzufriedenheit kundtun.

07.06.2022 11:37 • x 1 #536


Stromer68

Stromer68


403
2
387
Unzufriedenheit kann relativ sein. Wenn manche Dinge sich aus bestimmten Gründen aktuell nicht ändern lassen, und der andere das nicht verstehen kann oder will.

07.06.2022 11:58 • x 1 #537


Sunny23


64
143
@Ampelmännchen danke ich sehe das wie du. Ich hätte ihn auch gerne zurückgehabt, aber ich Kämpfe nicht mehr drum. Ich lass ihn gehen. Ich investiere jetzt viel in mich selber, arbeite an mir kümmer mich um meine eigenen Probleme. Das mach ich nicht für ihn sondern für mich. Ich möchte an mir arbeiten. Und klar ist dieses rar machen ansich nicht schlecht. Aber möchte ich das er nur zurückkommt, durch sowas. Fände ich auch nicht so toll.

08.06.2022 10:14 • x 1 #538


Stromer68

Stromer68


403
2
387
@Sunny23

Ja, jetzt muss man sich selbst am wichtigsten sein. Die Wahrscheinlichkeit dass man irgendwann wieder mit sich selbst sehr glücklich ist, ist verdammt hoch. Und ob man dann das alte Leben zurück haben will, muss man sehen. Vielleicht sind ja beide ganz anders. Dann geht's in entgegengesetzte Richtungen oder voll aufeinander zu. Oder irgendwas dazwischen.

08.06.2022 10:38 • x 2 #539


DonaAmiga

DonaAmiga


5989
4
11899
Zitat von Sunny23:
Ich investiere jetzt viel in mich selber, arbeite an mir

Zitat von Sunny23:
Ich möchte an mir arbeiten.

Wie ist das zu verstehen? Was machst du da ganz konkret und genau?

08.06.2022 15:23 • x 1 #540



x 4




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag