Ehemaliger User
Gast
ich bin neu hier und sicherlich nicht "umsonst" auf diese Seiten gestossen.
Ich habe Weihnachten beschlossen, nach einer Überlegung von über einem Jahr, mich von meinem Mann zu trennen.
Wir haben uns 96 kennengelernt, 98 geheiratet und 99 ein Kind bekommen.
Mir ist ganz klar, daß ich mich von meinem Mann trennen muß, damit ich mich weiterentwickeln und wieder glücklich werden kann (die Hoffnug habe ich zumindest).
Ich habe alle Möglichkeiten ausgeschöpft, damit wir eine Be-ziehung führen können, die uns beiden gut tut. Dennoch ist es nicht gutgegangen. Er war immer zufrieden mit dem was ist und ich nicht.
Ich hatte die naive Vorstellung, wenn ich dann gehe ist alles supi. Ist es natürlich nicht, weil jetzt erst der ganze Schmerz, die Wut, die Trauer und am schlimmsten für mich, dieses Gefühl ihm nie wirklich wichtig gewesen zu sein immer wieder völlig überrollt.
Es ist nicht so, daß von mir aus keine Gefühle mehr da sind. Das macht es ja so schlimm. Ich weiß aber, daß wir hier und jetzt nicht miteinander glücklich werden, weil ich Erwartungen an ihn habe, die er nicht erfüllen kann und will.
Ich habe mir über eine Beratungsstelle eine Therapeutin gesucht, aber ich merke, daß ich mit ihr nicht das aufarbeiten kann was ihn mir ist, weil ich das Gefühl habe sie ist so "psychologisch" unterwegs. Das hilft mir nicht wirklich weiter.
Was mich so quält, das ich mir wünshe, wirklich einmal offen mit meinem Mann über alles zu sprechen. Aber er hat nie über sich gesprochen und blockt alles ab.
Ich weiß, daß er sehr verletzt ist und die Trennung nicht will, weil ER ja /fast) immer zufrieden war. Aber er hat dem ganzen auch kein einziges Argument entgegenzusetzen, warum wir zusammen bleiben sollten.
Das ganze tut mir total weh und ich würde gerne irgendeine Möglichkeit finden ihm das zu sagen und das ganze auch zu verarbeiten, damit mir in der näcshten Partnerschaft nicht dasselbe wieder passiert.
Joanna